Dresden. Qimonda steht vor dem Aus. Im April soll ein Produktionsstopp erfolgen, nur die Kernmannschaft wird noch weiterarbeiten. Diese soll die neue Buried-Wordline-Produktionstechnologie weiterentwickeln. In ihr liegt Qimondas Hoffnung auf eine Zukunft.
Weiterlesen...Qimonda: Trotz Pleite wird weiter produziert
26. Januar 2009 • Kategorie: QimondaMünchen/Dresden. Trotz Pleite wird an allen Qimonda-Standorten weiter produziert. Inzwischen hat bei dem Chiphersteller eine umfassende Bestandsaufnahme begonnen, um zügig festzustellen, in welcher Form der Geschäftsbetrieb des Unternehmens weitergeführt werden kann. Das Team des vorläufigen Insolvenzverwalters Michael Jaffé arbeitet dazu seit Freitag unter Hochdruck mit dem Qimonda-Management zusammen. Es gibt Gespräche mit allen Beteiligten, zunächst in Bayern, Sachsen und Portugal.
Weiterlesen...12000 Qimonda-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
23. Januar 2009 • Kategorie: QimondaDresden/München. Die Qimonda-Pleite und ihre Folgen: Das Amtsgericht in München hat heute Mittag den Sanierungsexperten Michael Jaffé (wurde bekannt durch die Sanierung der Kirch Media AG) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Chiphersteller hatte am Morgen wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden müssen. Weltweit bangen rund 12000 Mitarbeiter um ihre Jobs, davon alleine 3200 in Dresden.
Weiterlesen...Qimonda meldet Konkurs an
23. Januar 2009 • Kategorie: QimondaMünchen/Dresden. Der Chiphersteller Qimonda ist insolvent. Die Infineon-Tochter hat am Freitag in München Insolvenz angemeldet. Das teilte ein Gerichtssprecher auf Anfrage mit. Damit scheinen alle Rettungsversuche gescheitert. Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) bereitet zur Stunde eine Fachregierungserklärung vor.
Weiterlesen...Debatte über Qimonda im Landtag geplatzt
22. Januar 2009 • Kategorie: QimondaDresden. Eigentlich wollte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk am Donnerstag im Landtag über den Stand der Verhandlungen zur Rettung des Speicherchipherstellers Qimonda berichten. Doch dann holte er sich kurzfristig das Einverständnis der Fraktionsvorsitzenden, die Debatte von der Tagesordnung zu nehmen.
Weiterlesen...Kurzarbeit bei Infineon in Dresden
16. Januar 2009 • Kategorie: QimondaDresden. Die Krise auf dem Halbleitermarkt hat nun auch den Chiphersteller Infineon erreicht. Für das Werk in Dresden hat der Konzern ab Februar Kurzarbeit angemeldet. Dadurch wird die Arbeitszeit bei den Festangestellten – je nach Abteilung und Auftragslage – um rund zehn bis 30 Prozent reduziert. Das berichten verschiedene Medien. Mit dem Schritt sollen drastische Einsparungen ermöglicht werden. Außerdem sollen 135 Zeitarbeiter entlassen werden.
Weiterlesen...Qimonda: Sachsen verhandelt weiter
6. Januar 2009 • Kategorie: QimondaDresden. Die Bemühungen um die Rettung der angeschlagenen Infineon-Tochter Qimonda (Die Sachsen Zeit berichtete) gehen auch im neuen Jahr weiter. Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) teilte am Dienstag nach einer Sonderkabinettssitzung mit, dass der Freistaat sich mit dem Unternehmen schnellstmöglich über einen Darlehensvertrag verständigen wolle. Finanzminister Georg Unland (parteilos) sieht den Beitrag des Freistaates indes lediglich als einen Teil zur Lösung des Problems an. Unland betonte, dass ein größeres Finanzierungspaket geschnürt werden müsse. Dies sei eine Voraussetzung für die Beteiligung des Freistaates an der Qimonda-Rettung.
Weiterlesen...Qimonda: Durchbruch ist geschafft
21. Dezember 2008 • Kategorie: QimondaDresden. "Wir haben heute den Durchbruch geschafft." Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) war nach Ende der sonntäglichen Gespräche mit den Qimonda- und Infineon-Vorständen optimistisch, dass mit dem Einstieg Portugals in die Finanzierung von Qimonda ein weiterer entscheidender Schritt getan sei, um das Unternehmen am Standort Dresden zu erhalten und auszubauen.
Weiterlesen...In München demonstrieren Qimonda-Mitarbeiter für Rettung
19. Dezember 2008 • Kategorie: QimondaMünchen/Dresden. Mehrere Hundert Qimonda-Mitarbeiter haben am Freitag vor der Münchener Infineon-Zentrale demonstriert. 77,5 Prozent der Anteile an Qimonda hält Infineon. Die Mitarbeiter wollten zeigen, dass sie an eine Zukunft von Qimonda glauben.
Weiterlesen...Infineon: Bedingungen des Freistaats für Qimonda-Rettung zu hoch
17. Dezember 2008 • Kategorie: QimondaDresden. Nun wird es nochmal eng für Qimonda. Nachdem die sächsische Staatsregierung das Rettungspaket für Qimonda geschnürt hat, gab Infineon bekannt, dass es die Bedingungen für die Hilfen des Landes für nicht erfüllbar hält. Infineon gehören 77,5 Prozent der Anteile an Qimonda.
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