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	<title>Die Sachsen Zeit &#187; Sachsen</title>
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		<title>Plakatkrieg in Döbeln</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 18:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Döbeln. Die heiße Wahlkampfphase hat in Sachsen noch nicht einmal richtig begonnen, doch in Döbeln ist bereits der erste Plakatkrieg ausgebrochen. In der vergangenen Nacht wurden rund 70 Plakate des SPD-Landtagskandidaten Henning Homann an der Dresdner Straße, Grimmaische Straße, Leipziger Straße und Zschepplitzer Straße geklaut. An vielen Stelle hängen stattdessen jetzt NPD-Plakate. Homann erstattete deshalb heute morgen bei der Polizei in Döbeln Strafanzeige gegen unbekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/homannkolbeplakate.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/homannkolbeplakate.gif border=0 width=200></a><strong>SPD-Politiker erstattet Strafanzeige wegen Diebstahl</strong><br />Döbeln. Die heiße Wahlkampfphase hat in Sachsen noch nicht einmal richtig begonnen, doch in Döbeln ist bereits der erste Plakatkrieg ausgebrochen. In der vergangenen Nacht wurden rund 70 Plakate des SPD-Landtagskandidaten Henning Homann an der Dresdner Straße, Grimmaische Straße, Leipziger Straße und Zschepplitzer Straße geklaut. An vielen Stelle hängen stattdessen jetzt NPD-Plakate. Homann erstattete deshalb heute morgen bei der Polizei in Döbeln Strafanzeige gegen unbekannt.<br />SPD-Mann Homann war der erste Kandidat, der vor der Landtagswahl Ende August in Döbeln seine Plakate gehängt hat. Homanns Plakate hatten für Aufsehen gesorgt, weil er unter dem Slogan „Für Sie stell ich mich auf den Kopf“ auf dem Plakat verkehrt herum abgebildet ist. </p>
<p>„Auch wenn Wahlplakate nicht immer zur Verschönerung der Stadt beitragen, gehören Sie zur Demokratie. Ob aus politischen oder wirtschaftlichen Motiven, diese Form der Kriminalität ist nicht akzeptabel&quot;, so Homann zur Sachsen Zeit. Neben dem finanziellen Schaden von rund 200 Euro schmerze vor allem der vergebliche ehrenamtliche Einsatz der Wahlkampfhelfer. </p>
<p>Vor logistische Probleme stellt den SPD-Politiker der Diebstahl aber nicht. Plakate, Pappen und Motivation seien noch reichlich vorhanden. Gleichzeitig hofft Homann, dass es der Polizei gelingt die Diebe zu ermitteln. Die Plakate seien in der Zeit zwischen dem Einbruch der Dunkelheit und 1.30 Uhr morgens verschwunden. </p>
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		<title>Braune Laus im schwarzen Pelz</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 18:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Sachsens Seniorenbeauftragte Yvonne Olivier (CDU, 47, Foto) will nicht, dass die braune Seite ihrer Vergangenheit ans Licht der Öffentlichkeit kommt. So berichtete die Sachsen Zeit vor gut einem Jahr. Damals gab sich das Sächsische Sozialministerium äußerst zugeknöpft mit Blick auf eine entsprechende Kleine Anfrage (Drs. 4/10928) des Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi.


Lichdi wollte wissen, was die Staatsregierung über die Vergangenheit von Yvonne Olivier weiß und inwieweit sich Olivier von ihrer Vergangenheit distanziert hat. In der schriftlichen Antwort der damaligen Sozialministerin Helma Orosz (CDU) heißt es dazu: &#34;Eine Zustimmung der genannten Person zur Erhebung und anschließenden Weitergabe der erfragten Informationen liegt nicht vor.&#34; Im übrigen seien keine Umstände bekannt, die einer Ausübung der Tätigkeit entgegenstehen würden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Olivier2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Olivier2.gif border=0 width=200></a><strong>Ex-Seniorenbeauftragte Olivier noch immer in der CDU</strong><br />Dresden. Sachsens Seniorenbeauftragte Yvonne Olivier (CDU, 47, Foto) will nicht, dass die braune Seite ihrer Vergangenheit ans Licht der Öffentlichkeit kommt. So berichtete die Sachsen Zeit vor gut einem Jahr. Damals gab sich das Sächsische Sozialministerium äußerst zugeknöpft mit Blick auf eine entsprechende Kleine Anfrage (Drs. 4/10928) des Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi.</p>
<p>Lichdi wollte wissen, was die Staatsregierung über die Vergangenheit von Yvonne Olivier weiß und inwieweit sich Olivier von ihrer Vergangenheit distanziert hat. In der schriftlichen Antwort der damaligen Sozialministerin Helma Orosz (CDU) heißt es dazu: &quot;Eine Zustimmung der genannten Person zur Erhebung und anschließenden Weitergabe der erfragten Informationen liegt nicht vor.&quot; Im übrigen seien keine Umstände bekannt, die einer Ausübung der Tätigkeit entgegenstehen würden.<br />
<br />Nach Informationen, die der &quot;Sachsen Zeit&quot; vorliegen, war Yvonne Olivier ein hochrangiges Mitglied des Thule-Seminars (Mitgliedsnummer 84*011*D*2.25). Das 1980 durch den Franzosen Pierre Krebs gegründete Seminar wird in Fachkreisen auch als &quot;geistige Wehrsportgruppe&quot; bezeichnet und seit Jahren durch die verschiedenen Verfassungsschutzbehörden der rechtsextremen Szene zugeordnet.</p>
<p>Die Mitgliedschaft im Thule-Seminar ist nicht der einzige Hinweis auf die braune Vergangenheit von Yvonne Olivier. Gleich mehrfach wird sie im Handbuch Deutscher Rechtsextremismus erwähnt. Und nicht nur das: Anhand von Unterlagen des Vereinsregisters in Bonn lässt sich nachweisen, dass die studierte Juristin wenigstens zwischen 1979 und 1991 dem Ostpolitischen Deutschen Studentenverband (später Gesamtdeutscher Studentenverband) teilweise sogar als Funktionärin angehörte.) Der ODS/GDS war über viele Jahre hinweg die Studentenorganisation des Bundes der Vertriebenen und wurde in der Ausgabe 4/85 &quot;Innere Sicherheit &#8211; Information des Bundesministers des Inneren&quot; als rechtsextremistische Organisation eingestuft. Der Bundesinnenminister hieß seinerzeit Friedrich Zimmermann und gehörte der CSU an.</p>
<p>Die Einstufung als &quot;rechtsextremistische Organisation&quot; erfolgte offenbar aus gutem Grund. Hans-Michael Fiedler, einer der führenden Köpfe der niedersächsischen NPD und Mitglied des Thule-Seminars, übte Jahre lang großen Einfluss auf den ODS aus. So sorgte Fiedler bei der 26. Jahreshauptversammlung vom 24. bis 25. März 1979 im Haus der Heimat in Hedemünden dafür, dass sein Zögling Christian Heck zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt wurde. Zu den stimmberechtigten Teilnehmern dieser Versammlung gehörte auch Yvonne Olivier. Bemerkenswert ist auch ein inhaltlicher Antrag, mit dem sich die Delegierten auf dieser Versammlung beschäftigten. Danach sollte sich der ODS bei den Bundestagsabgeordneten der CDU dafür einsetzen, dass diese nicht für die Aufhebung der Verjährungsfrist von so genannten NS-Verbrechen stimmen.</p>
<p>Das Verhältnis zwischen Heck, Fiedler und Olivier verdient indes eine nähere Betrachtung. Im niedersächsischen Verfassungsschutzbericht 83-84 wird auf Seite 98 der &quot;Sympathisantenkreis Fiedler&quot; beschrieben: Im Raum Göttingen bestehen verschiedene rechtsextremistische Zirkel, die sich vor allem an Schüler, Studenten und Jungakademiker wenden. Sie tragen z. B. die Bezeichnungen &quot;Studentenbund Schlesien&quot; (SBS), &quot;Hochschulgruppe Pommern&quot; (HGP), &quot;Schüler- und Studentenunion Ostpreußen&quot; (SUO). Bei allen Veranstaltungen dieser Kleingruppen zeigen sich enge Verflechtungen zur NPD und zu deren Funktionären. Leiter ist das Mitglied des NPD-Landesvorstandes Hans-Michael Fiedler.&quot; Yvonne Olivier gehörte der SUO wenigstens seit 1979 an. Als Vertreterin des SUO nahm sie mehrfach als stimmberechtigte Vertreterin an Versammlungen des ODS/GDS teil. Dort übernahm sie verschiedene Funktionen: Protokollführerin (1980, 1985, 1986, 1991), Kassenprüferin (1985, 1986) und Beisitzerin des Bundesvorstandes (1991).</p>
<p>Christian Heck und Yvonne Olivier zählten aber auch zu den führenden Köpfen der Göttinger Schülerzeitung &quot;Komet&quot;. Die Schülerzeitung (Auflage bis zu 6000 Exemplare) geriet in den 80er Jahren in Verruf. &quot;Brauner Komet am Göttinger Himmel&quot; lautete die Überschrift eines Beitrages in der Stadtzeitung. Ausführlich wurde seinerzeit über die Verflechtungen von &quot;Komet&quot; bis hin zu NPD-Mann Hans-Michael Fiedler berichtet. Heck, heute Richter am Oberlandesgericht in Celle, will wie Yvonne Olivier nicht an seine braune Vergangenheit erinnert werden. &quot;Das gehört nicht in die Öffentlichkeit.&quot; Ähnlich äußert sich der ehemalige Mitstreiter bei der Schülerzeitung &quot;Komet&quot; und Funktionär beim ODS, Christian Moderegger: &quot;Das war doch nur ein Haufen verlorener Idioten.&quot; Yvonne Olivier sei nicht mehr als eine harmlose Mitläuferin gewesen. Von ihr wie von den anderen sei niemals eine Gefahr für den Staat ausgegangen. &quot;Wir wollten damals ein Gegengewicht zu anderen Publikationen darstellen.&quot; Moderegger widersprach<br />
Mutmaßungen, dass Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft an die NPD oder Fiedler geflossen sind. &quot;Wenn das passiert wäre, hätte ich da nicht mehr mitgemacht&quot;, so Moderegger.</p>
<p>Also doch nur alles harmlose Jugendsünden einer Gruppe Identität suchender Jugendlicher? Dagegen sprechen die Geschehnisse am Rande der 31. Jahreshauptversammlung des ODS vom 1. bis zum 2. September 1984 in Bad Godesberg bei Bonn, an der laut Protokoll neben Yvonne Olivier auch NPD-Mann Hans-Michael Fiedler teilnahm. Kurz vor Beginn der Tagung im Haus Annaberg kam es auf dem Bonner Kaiserplatz zu einer Gewaltorgie. Im Verfassungsschutzbericht heißt es dazu: &quot;Am 1. September 1984 griffen Mitglieder der Wiking-Jugend und anderer rechtsextremistischer Jugendgruppen zusammen mit Skinheads in Bonn eine Gruppe von Punkern an, schlugen mit Eisenketten und Schlagstöcken auf sie ein und verletzten vier von ihnen schwer.&quot; Unter den vorübergehend Festgenommenen befanden sich wenigstens drei ODS-Funktionäre: Hartmut Heger, Norbert Schnelle und Frank Buchhold. Über Schnelle vermerkt das ODS-Protokoll vom 2. Sitzungstag: &quot;Norbert Schnelle von der HG Bielefeld ist eingetroffen und berichtet über die dortigen Aktivitäten.&quot; Heger wurde vom Bonner Landgericht fast zwei Jahre nach der Tat zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt.</p>
<p>Yvonne Olivier ist inzwischen innerhalb des Sozialministerium in der Versenkung verschwunden. Ihren Platz als Seniorenbeauftragte musste sie für Judith Oexle räumen. Ihren Posten in der CDU hat sie  behalten können. Sie ist nach wie vor Landesschatzmeisterin der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV). Yvonne Olivier schweigt bis heute zu ihrer Vergangenheit in den verschiedenen rechtsextremistischen Organisationen. Mehrfache schriftliche und telefonische Anfragen ließ sie unbeantwortet. Und auch bei der sächsischen CDU hüllt man sich derzeit noch in Schweigen. Weder CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer noch der Meißner Kreisvorsitzende Matthias Rößler antworteten auf Fragen zu Frau Olivier. Ralph Schreiber, Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, teilte auf entsprechende Nachfrage lediglich mit: &quot;Dem SMS sind keine Umstände über Mitarbeiter bekannt, die einer Ausübung ihrer Tätigkeiten und Ämter entgegenstehen.&quot;
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<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Lichdi.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Lichdi.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Willkommen in Victorias Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 14:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Döbeln/Mochau. Sachsens jüngste Bloggerin geht heute online. Die sechsjährige Victoria aus Mochau hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, der Welt ihre Gedanken zu Kindsein, Bildung, Politik und Reisen mitzuteilen. Dazu nutzt die Tochter eines Journalisten und einer Erzieherin nicht nur ihren Blog, sondern auch die übrigen social Networks im Web 2.0.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/victoriasbanner.jpg rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/victoriasbanner.jpg border=0 width=200></a><strong>Sachsens jüngste Bloggerin geht an den Start </strong><br />Döbeln/Mochau. Sachsens jüngste Bloggerin geht heute online. Die sechsjährige Victoria aus Mochau hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, der Welt ihre Gedanken zu Kindsein, Bildung, Politik und Reisen mitzuteilen. Dazu nutzt die Tochter eines Journalisten und einer Erzieherin nicht nur ihren Blog, sondern auch die übrigen social Networks im Web 2.0.<br />Bereits seit Tagen ist Victoria gemeinsam mit dem SPD-Landtagskandidaten Henning Homann aus Döbeln auf Achse. Sie begleitet und berät den SPD-Mann nicht nur in Fragen die Kinder betreffen, sondern auch mit Blick auf eine bestmögliche Wirkung bei den möglichen Wählerinnen und Wählern. Dabei lässt sie Homann durchaus ihre kindliche Ungeduld spüren und sagt ihm, was ihr gefällt und was nicht.</p>
<p>Um für das Bloggen richtig gerüstet zu sein, bedient sich Victoria eines eigenen Notebooks. Ab und zu greift sie auch selber zur Kamera, um ihre Sicht der Welt im Bild festzuhalten. Natürlich hat Victoria wie viele Mädchen in ihrem Alter eine besondere Vorliebe für Pferde. Sie träumt davon mal ein eigenes zu besitzen. Immerhin fühlt sie sich auf dem Rücken der Tiere so wohl, dass sie bei einem Ausritt mit ihrem Vater schon einmal im Sattel eingeschlafen ist. Und selbst erfahrene Reiter zeigen sich erstaunt darüber, wie sicher sie im Umgang mit Pferden ist. Bisher hat sie allerdings &quot;nur&quot; zwei Zwergkaninchen (Max und Moritz), einen Kater (Spongi) und einen Hund (Frosti).</p>
<p>Klare Vorstellungen hat Victoria auch von der Welt in der sie leben will: &quot;Ich will, dass es allen Menschen gut geht.&quot; Und man merkt das ist nicht einfach so daher gesagt, sondern ihr voller Ernst. Deshalb nimmt sie auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, kindliche Interessen zu verteidigen.</p>
<p>http://victoriaswelt.wordpress.com</p>
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		<title>Letzter Ausweg Bild-Zeitung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Manch einer nimmt in einer derart ausweglosen Situation seinen Hut, andere einen Anwalt, wieder andere vertrauen sich Deutschlands größter Boulevard-Zeitung an. So auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Ausgerechnet der Bild-Zeitung vertraut der seit Monaten unter Druck stehende Unions-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Ende August sein bestgehütetes Geheimnis an, lässt dem Blatt aus dem Hause Springer sogar eine Kopie des Fragebogens zukommen, um den sich die ganze Causa Tillich dreht. Immerhin klagt ein anderes Springer-Blatt &#34;Die Welt&#34; seit Monaten in der Sache, um Antworten zu erhalten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tib2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tib2.gif border=0 width=200></a><strong>Der tiefe Fall des Stanislaw T. </strong><br />Dresden. Manch einer nimmt in einer derart ausweglosen Situation seinen Hut, andere einen Anwalt, wieder andere vertrauen sich Deutschlands größter Boulevard-Zeitung an. So auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Ausgerechnet der Bild-Zeitung vertraut der seit Monaten unter Druck stehende Unions-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Ende August sein bestgehütetes Geheimnis an, lässt dem Blatt aus dem Hause Springer sogar eine Kopie des Fragebogens zukommen, um den sich die ganze Causa Tillich dreht. Immerhin klagt ein anderes Springer-Blatt &quot;Die Welt&quot; seit Monaten in der Sache, um Antworten zu erhalten.<br />
<br />Was aussehen soll wie ein Befreiungsschlag verkommt allerdings zur Lachnummer. Tillich behauptet im Interview allen ernstes, dass er auf die Frage &quot;Haben Sie dienstlich, aufgrund gesellschaftlicher Funktionen oder sonstwie Kontakt zu den in Nummer 1 genannten Stellen gehabt?&quot; völlig korrekt mit &quot;Nein&quot; geantwortet habe. Tillich in der Bild-Zeitung: &quot;Denn diese zwei Begegnungen mit der Staatssicherheit waren absolut ungeplant und unausweichlich.&quot; Wohlgemerkt bei der Frage ging es nicht um eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit, sondern um Kontakt. Tillich hatte an anderer Stelle bereits eingeräumt zweimal von der Stasi befragt worden zu sein. Dazu bemerkt der Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht in Dresden, Christoph Jestaedt (CDU), laut Spiegel online: &quot;Er hätte die dienstlichen Treffen mit den Stasi-Leuten natürlich angeben müssen&quot;, ist sich der Jurist sicher. Auch die anderen zwei Antworten seien sachlich unrichtig. &quot;Die Antworten müssen so klar wie möglich ausfallen. Dabei obliegt die Deutungshoheit über die Fragen nicht demjenigen, der sie ausfüllt. Niemand kann ihnen plötzlich einen anderen Sinn unterschieben.&quot;</p>
<p>Wie verzweifelt Tillich und sein engeres Umfeld, allen voran der Chef der Staatskanzlei, Johannes Beermann, sein müssen, zeigt das Vorgehen des von der Staatskanzlei beauftragten Rechtsanwaltes Gernot Lehr. Danach hat der Jurist am 3. Juli den Pressesprecher des Verwaltungsgerichts Robert Bendner angerufen und um eine Klarstellung bezüglich der Äußerung von Richter Jestaedt gebeten in der Art, dass sich das Gericht von der Aussage Jestaedts distanziert. Dies hat Bendner nach eigenen Angaben abgelehnt. SPD-Mann Karl Nolle in einem Schreiben an Rechtsanwalt Lehr:<br />
&quot;Wenn Herr Staatsminister Beermann sich Ihrer bedient, um auf das Verwaltungsgericht Dresden einen unzulässigen Druck auszuüben, dann ist es lediglich eine Geschmacksfrage, ob er diese Aktion selbst oder eben durch einen Handlanger vornehmen lässt.&quot;</p>
<p>Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Landtag kommentiert Tillichs Befreiungsschlag so: &quot;Na endlich. Doch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!. Dieser Gorbatschow-Spruch trifft auch auf Stanislaw Tillich zu.&quot; Was wie ein grüner Wunschtraum klingt, könnte für Tillich schon bald zum Alptraum werden. Nicht nur auf den Fluren der CDU-Fraktion im Landtag wird derzeit heftig diskutiert, wie die Partei möglichst unbeschadet aus der Sache herauskommen könnte. Auch in Berlin blickt man mit zunehmender Sorge auf die Vorgänge in Sachsen. Schließlich ist nach der Landtagswahl vor der Bundestagswahl und die findet bekanntlich am 27. September statt.
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichs-fragebogen-1999-1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichs-fragebogen-1999-1.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichs-fragebogen-1999-2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichs-fragebogen-1999-2.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/beermanns-rechtsanwalt.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/beermanns-rechtsanwalt.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Jurk wirft sich schützend vor Tillich</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 15:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Sachsens SPD-Chef und Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat heute erstmals öffentlich Partei für Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ergriffen. In seiner Regierungserklärung sagte Jurk zur Affäre um die Vergangenheit von Tillich: &#34;Stanislaw Tillich und ich haben uns nicht vorzuhalten, was wir zu DDR-Zeiten getan haben.&#34;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif border=0 height=150></a>Dresden. Sachsens SPD-Chef und Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat heute erstmals öffentlich Partei für Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ergriffen. In seiner Regierungserklärung sagte Jurk zur Affäre um die Vergangenheit von Tillich: &quot;Stanislaw Tillich und ich haben uns nicht vorzuhalten, was wir zu DDR-Zeiten getan haben.&quot;<br />Tillich steht seit Monaten unter Druck, weil er seine DDR-Vergangenheit beschönigt. Zuletzt wurden ihm durch Dokumente aus dem Kreisarchiv in Kamenz nachgewiesen, dass er noch Wochen nach dem Mauerfall im Rat des Kreises an der Enteignung eines Eigenheimes mitgewirkt hat.</p>
<p>Umso verwunderlicher die nachfolgende Äußerung Jurks vor dem Landtag: &quot;Dem  Ministerpräsidenten nach 20 Jahren noch vorzuwerfen, in der DDR Verantwortung übernommen zu haben, die heute einem stellvertretenden Landrat entspräche, wird seiner Lebensleistung nicht gerecht.&quot; Das es mit der Verantwortung selbst nach DDR-Recht nicht weit her ist, belegt die vergleichsweise schnelle Rückübertragung des enteigneten Eigenheimes an seine Besitzer.</p>
<p>Offenbar mit Blick auf den in eigenen Reihen nicht unumstrittenen Parteifreund Karl Nolle sagte Jurk weiter: &quot;Ich wünsche uns allen an dieser Stelle, dass wir souveräner mit unseren Biografien umgehen.&quot; SPD-Chefaufklärer Nolle hatte erst in der vergangenen Woche sein seit Monaten angekündigtes Buch &quot;Sonate für Blockflöten und Schalmeien&quot; veröffentlicht. Nach seinen Angaben ist die erste Auflage bereits restlos vergriffen. Derzeit werde nachgedruckt.<br />

<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/JurkMittweida_1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/JurkMittweida_1.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Nolle bringt Tillich in Erklärungsnot</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 09:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Das mit Spannung erwartete Buch &#34;Sonate für Blockflöten und Schalmeien&#34; des SPD-Landtagsabgeordneten Karl Nolle sorgt bereits seit Monaten für erheblichen Wirbel. Seit gestern ist das 336 Seiten starke &#34;Heft&#34; überall im Handel zu haben. Zunächst in einer bescheidenen Auflage von nur 2000 Stück gedruckt, dürfte es schnell zu einem Bestseller zumindest nach sächsischen Maßstäben werden. Denn der Wirbel, den dieses Buch seit seiner Ankündigung verursacht hat, könnte sich in den nächsten Tagen und Wochen zu einem handfesten Sturm auswachsen. Doch der Reihe nach.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif border=0 height=150></a><strong>CDU-Mann wirkte noch nach dem Mauerfall an Enteignung mit</strong><br />Dresden. Das mit Spannung erwartete Buch &quot;Sonate für Blockflöten und Schalmeien&quot; des SPD-Landtagsabgeordneten Karl Nolle sorgt bereits seit Monaten für erheblichen Wirbel. Seit gestern ist das 336 Seiten starke &quot;Heft&quot; überall im Handel zu haben. Zunächst in einer bescheidenen Auflage von nur 2000 Stück gedruckt, dürfte es schnell zu einem Bestseller zumindest nach sächsischen Maßstäben werden. Denn der Wirbel, den dieses Buch seit seiner Ankündigung verursacht hat, könnte sich in den nächsten Tagen und Wochen zu einem handfesten Sturm auswachsen. Doch der Reihe nach.<br />
<br />Ursprünglich wollte Nolle das Buch im Dachrestaurant des Landtages &quot;Chiavari&quot; vorstellen. Doch nach einer sicher nicht zufälligen weiteren Enthüllung zur Vergangenheit von Sachsen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) von Uwe Müller in der Welt war der Medienandrang so gewaltig, dass kurzerhand in den Raum der Landespressekonferenz umgezogen wurde. Neben Nolle nahmen der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende Cornelius Weiß und Fraktionspressesprecher Arne Grimm Platz. Fast so als sei das Buch eine Publikation der Fraktion &#8211; und nicht das des Einzelkämpfers und auch in den eigenen Reihen oft als Querulanten verschrieenen Nolle.<br />
In seiner Laudatio lobte Weiß das Werk als einen wichtigen Beitrag um über &quot;das verzerrte Bild der Geschichte&quot; aufzuklären. Weiß: &quot;Wenn allerdings Menschen, die sich nur ungern an ihr eigenes Verhalten in der Vergangenheit erinnern oder dieses Verhalten aus Opportunitätsgründen bewusst verschweigen und sich lieber an ihrem selbstgestrickten Opfermythos festhalten, pharisäerhaft mit dem Finger auf andere Zeigen, wenn sie zu Anklägern und Richtern zugleich werden, dann wird es langsam ärgerlich. Wenn aber wichtige Amts- und Mandatsträger so offenkundig unehrlich handeln, wird das zur Belastung für die demokratische Gesellschaft, denn sie untergraben das Vertrauen in die Repräsentanten der Demokratie. Und wenn eine ganze Partei anfängt, auf diese Weise die Geschichte zu manipulieren und als Waffe für parteipolitische Auseinandersetzungen zu missbrauchen &#8211; und genau das tut die CDU seit dem Winter 1989/90 &#8211; dann ist deutlicher Widerspruch angesagt.&quot; Es sei dieses Buch, mit dem Nolle den Finger in diese Wunde lege.<br />
Nolle betonte: &quot;Nicht die Biografien sind eine Schande, sondern der heutige Umgang damit.&quot; Von Baumann bis Weber &#8211; Druckereibesitzer Nolle drückt sich auch nicht um große<br />
Namen herum. Egal ob Startrompreter Ludwig Güttler oder der frühere Innenminister Heinz Eggert (Enfant terrible der CDU), bis hin zum derzeitigen Innenminister Albrecht Buttolo und Landespolizeipräsident Bernd Merbitz, sie alle habe eines gemeinsam. Sie haben schon zu DDR-Zeiten wichtige Funktionen ausgefüllt und wollen daran nur ungern erinnert werden.<br />
Genauso wie Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Dessen frisierte Lebensläufe haben es Nolle besonders angetan. Besonders unappetitlich dürfte für den Spitzenkandidat der CDU bei der kommenden Landtagswahl die Entdeckung von Protokollen des Rat des Kreises Kamenz sein. Danach hat Tillich noch vier Wochen nach dem Mauerfall an einer Enteignung eines Eigenheimes mitgewirkt. Ein Umstand, der in der Freitagsausgabe der Welt genauestens beleuchtet wird. Wie sich das mit der Aussage Tillichs in einem Interview von MDR-Reporter Arndt Groß verträgt bleibt sein Geheimnis. Wörtlich sagte er am Rande des CDU-Parteitages am 24.05.2008 ins Mikrofon: &quot;Damals bin ich in die Partei eingetreten, weil ich aus reiner christlicher Motivation mich in der CDU wohler gefühlt habe und ich sage nochmal, es war damals schwieriger sich für die CDU zu entscheiden, als für keine Partei. Damit ist man offensiv und öffentlich auch in die Opposition zur SED eingetreten und das war damals für mich die Entscheidung.&quot; Die Zustimmung zu Enteignung eines Eigenheimes war dann wohl auch ein Akt der Opposition? Kein Wunder, dass Nolle CDU-Mann Tillich inzwischen für untragbar hält.<br />
Doch genau dieser Umstand birgt auch eine Gefahr für Nolles Parteifreunde. Immerhin sitzt nicht nur Sachsens SPD-Chef Thomas Jurk als Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident mit Tillich an einem Kabinettstisch. Jurk, der gestern seinen 47. Geburtstag feierte, hatte wenige Tage vor Veröffentlichung des Nolle Buches in der Leipziger Volkszeitung erklärt: &quot;Es ist mein Geburtstag und ich habe es mir nicht gewünscht.&quot; Ein klares Bekenntnis zu der Publikation seines Parteifreundes sähe wohl anders aus. Jurk offenbart auf seine Art die Angst davor, dass Nolles Attacke und die ehemaligen Blockflöten in der CDU nach hinten losgehen könnte. Die Furcht vor einer erneuten Auseinandersetzung mit dem derzeitigen Koalitionspartner ist beim Chef der sächsischen Sozialdemokraten offenbar größer als die Bereitschaft den Finger in die Wunde zu legen. Jurk läuft damit Gefahr als Herausforderer von Tillich bei der Landtagswahl Ende August genau jene Wähler zu verschrecken, die sich eine SPD mit Ecken und Kanten wünschen.<br />
Da hilft es wenig, wenn die CDU derzeit agiert wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Immerhin wurde am Freitag auch bekannt, dass die Recherchen von Uwe Müller im Kreisarchiv von Kamenz direkt an die Staatskanzlei zu melden waren. Dazu der süffisante Kommentar von Nolle während der Buchvorstellung: &quot;Von einer derartigen Auslegung des Archivgesetztes war mir bisher nichts bekannt.&quot;<br />
CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer verglich Nolle nach Angaben der Leipziger Volkszeitung sogar mit Karl-Eduard von Schnitzler: „Das Buch erinnert mich sehr an den Schwarzen Kanal“, sagte er. Der Auftritt von Weiss und – vor allem – von SPD-Generalsekretär Dirk Panter gestern im Landtag demonstriere, „dass das keine Einzelaktion eines verwirrten Mannes ist, sondern eine abgestimmte Wahlkampfstrategie der SPD“. Eine Zusammenarbeit mit der SPD, so die Leipziger Volkszeitung weiter, in der Koalition sei so nicht mehr möglich – jetzt nicht und auch nicht nach dem Wahltag Ende August.<br />
Karl Nolle: »Sonate für Blockflöten und Schalmeien«, 9,80 Euro, erhältlich im Buchhandel oder über www.karl-nolle.de
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		<title>Was Tillich von Obama lernen kann</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 09:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) versucht derzeit ein wenig von dem Glanz Barack Obamas abzubekommen. Per Pressemitteilung ließ er am Freitag bereits um 9.02 Uhr verlauten, dass er soeben den US-Präsidenten im Dresdner Residenzschloss getroffen habe. Wow. Was für eine Nachricht! Und um es dann gänzlich auf die Spitze zu treiben erklärte er dem Staatsgast dann noch auf feinstem Englisch: &#34;We feel very close to You&#34;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif border=0 height=150></a>Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) versucht derzeit ein wenig von dem Glanz Barack Obamas abzubekommen. Per Pressemitteilung ließ er am Freitag bereits um 9.02 Uhr verlauten, dass er soeben den US-Präsidenten im Dresdner Residenzschloss getroffen habe. Wow. Was für eine Nachricht! Und um es dann gänzlich auf die Spitze zu treiben erklärte er dem Staatsgast dann noch auf feinstem Englisch: &quot;We feel very close to You&quot;.<br />Doch der Abstand dürfte weit größer sein, als es der CDU-Politiker fühlt. Ein Blick auf die Hompage des Weißen Hauses macht die Unterschiede deutlich. Wenige Stunden vor seiner Landung in Dresden ließ Barack Obama einen Link zum US Senat auf der Homepage des Weißen Hauses <a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/blog/Judge-Sotomayors-Questionnaire-A-New-Modern-Record/&quot;></a>posten. Der führt zu einem Fragebogen den Sonia Sotomayor, die als erste Latina Verfassungsrichter werden soll. Auf 173 Seiten beantwortet die Richterin ausführlich Fragen zu ihrer Vergangenheit und liefert im Anhang noch die entsprechenden Belege mit. So wird nicht nur der Lebenslauf in allen Details dargelegt. Sotomayor muss erklären welchen Organisationen sie wann in welcher Funktion angehört hat, welche Interviews sie gab und zu welchen Fragen sie sich öffentlich geäußert hat.</p>
<p>Ganz anders der Umgang von Sachsens Regierungschef Tillich mit der eigenen Vergangenheit. Während Obama für ein Höchstmaß an Transparenz sorgt, musste erst das Verwaltungsgericht in Dresden bemüht werden, um den Panzerschrank des CDU-Mannes zu knacken. Und selbst nach dem Urteil, verschleiert der Ministerpräsident Teile seiner DDR-Vergangenheit. So   weigert sich Tillich bis heute seinen 1999 beantworteten Fragebogen zulegen. Transparenz sieht wahrlich anders aus.</p>
<p>Zum Vergleich: Von Sonia Sotomayor sind auch noch ihre beiden vorangegangen Antworten auf Fragebögen aus den Jahren 1992 und 1997 für jedermann einsehbar. In den Antworten zum 1992er Fragebogen erklärt Sotomayor beispielsweise, dass sie monatlich 219,69 Dollar als Leasingrate für den Honda Civic ihrer Mutter an die GE Capital Auto Lease, Inc. bezahlt. <a href=&quot;http://judiciary.senate.gov/nominations/SupremeCourt/Sotomayor/SoniaSotomayor-Questionnaire.cfm&quot;></a>
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/ussenatsotomayor.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/ussenatsotomayor.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Sachsen CDU leidet an Apostrophitis</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie führen sich gerne als die Hüter der deutschen Sprache auf. Von Ausländern wird zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft der Nachweis von einwandfreien Sprachkenntnissen erwartet. Und nun das. Ausgerechnet auf der so genannten Wahlstraße der CDU in Sachsen im Internet hat sich ein Fehler eingeschlichen, der von Unkenntnis der deutschen Grammatik zeugt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/screenshotwahlstrasse2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/screenshotwahlstrasse2.gif border=0 width=200></a>Sie führen sich gerne als die Hüter der deutschen Sprache auf. Von Ausländern wird zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft der Nachweis von einwandfreien Sprachkenntnissen erwartet. Und nun das. Ausgerechnet auf der so genannten Wahlstraße der CDU in Sachsen im Internet hat sich ein Fehler eingeschlichen, der von Unkenntnis der deutschen Grammatik zeugt. <br />Wer mit den Christdemokraten aufs Land will, muss erst einmal einen falsch gesetzten Apostroph verdauen. &quot;Auf´s Land&quot; steht da in einem gelben Richtungsschild. Dabei ist die entsprechende Regel unzweideutig eindeutig: Der Apostroph wird nicht gesetzt bei der Verschmelzung von bestimmtem Artikel und vorangehender Präposition. Verschmolzen wird in diesem Fall auf und das zu aufs. </p>
<p>Ob es sich hierbei um einen Fall beginnender Apstrophitis handelt oder die Krankheit inzwischen fortgeschritten ist, kann man nicht zweifelsfrei feststellen. Sicher ist auf jeden Fall, dass der Fehler auf der Seite wissen.cdu-sachsen.de wiederholt wird.</p>
<p>Völlig unerklärlich bleibt außerdem wie die Sachsen-CDU auf den Begriff Wahlstraße kommt. Gewählt wird auch in Sachsen bekanntlich nicht auf der Straße, sondern an der Urne.</p>
<p>Egal, schließlich wollen die Christdemokraten zeigen, wie modern sie sind und trauen sich sogar an die Erfindung von neuen Wörtern heran. &quot;Zukunften. Das heißt für uns Familien und Kinder fördern.&quot; Kein Wunder, dass nicht einmal der Duden das Wort Zukunften kennt. Und selbst bei Google nur 593 Treffer erreicht. Zum Vergleich: Der Suchbegriff Zukunft schafft es auf stolze 34,8 Millionen Treffer. Wenn also schon das Wort nicht existiert, fragt man sich beklommen, wie ernst ist es dann der CDU mit dem Fördern von Familien und Kindern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/screenshotwahlstrasse.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/screenshotwahlstrasse.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Ohne Knochenmarkspende ist Arthur verloren</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 10:36:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dresden. Er sieht aus wie ein richtiger Wonneproppen: Doch der kleine Arthur aus Dresden ist todkrank. Der sieben Monate alte Säugling ist an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erkrankt. Zwei Chemotheraphien hat sein kleiner Körper schon überstehen müssen, die dritte wird zurzeit durchgeführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/arthur02.jpg rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/arthur02.jpg border=0 width=200></a><strong>Baby aus Dresden an Leukämie erkrankt</strong><br />Dresden. Er sieht aus wie ein richtiger Wonneproppen: Doch der kleine Arthur aus Dresden ist todkrank. Der sieben Monate alte Säugling ist an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erkrankt. Zwei Chemotheraphien hat sein kleiner Körper schon überstehen müssen, die dritte wird zurzeit durchgeführt.<br />„Das einzige Zuhause, das unser Kleiner kennt, ist die Klinik“, berichtet Arthurs Großmutter Hermine dem Express. „Angefangen hat alles mit Durchfall, was für Säuglinge ja nicht ungewöhnlich ist. Als es Arthur nach über einer Woche immer noch nicht besser ging, machte sich auch der Kinderarzt große Sorgen und überwies ihn ins Krankenhaus.“ Damals war Arthur erst vier Monate alt. In der Klinik erhielten seine Eltern die Diagnose: Ihr Arthur leidet an ALL.</p>
<p> „Die Folge kann eine dauerhafte gefährliche Immunschwäche sein. In Arthurs Fall ist die Situation besonders kritisch“, erklärt Carola Sase von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Deshalb braucht der kleine Patient dringend eine Stammzell-Transplantation, um ein fremdes intaktes Immunsystem aufzubauen. „Leider kommt unter den zwölf Millionen weltweit registrierten Knochenmarkspendern keiner für eine Spende in Frage“, so Oma Hermine.</p>
<p>Am 28. Februar gibt es deshalb im Dresdner Rathaus eine Spendenaktion. An diesem Tag können sich Freiwillige typisieren lassen. Dabei werden fünf Milliliter Blut entnommen, die anschließend untersucht werden. Typisieren lassen können sich Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren. Sie müssen in guter körperlicher Verfassung, mindestens 50 kg schwer und gesund sein. „Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg endlich einen geeigneten Spender finden, der meinem Enkel das Leben rettet.&quot;</p>
<p>Jede Typisierung eines Spenders kostet die DKMS nach eigenen Angaben rund 50 Euro (Blutabnahme, Laborkosten, Administration, etc.). Diese Kosten müssen für jeden, der sich an den Typisierungsaktionen beteiligt, aufgebracht werden. Deshalb ist die DKMS auf Geldspenden angewiesen.</p>
<p>So kann man Arthur und anderen Patienten helfen:</p>
<p>Typisierung:<br />
Wann: Samstag, den 28.02.09 zwischen 11:00 &#8211; 17:00 Uhr<br />
Wo: Neues Rathaus, Festsaal, Eingang Goldene Pforte, Rathausplatz 1 in Dresden</p>
<p>Geldspende:<br />
DKMS Spendenkonto<br />
310 033 21 04<br />
Ostsächs. Sparkasse Dresden<br />
BLZ 850 503 00</p>
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		<title>Neonazis warfen junge Frau aus Regionalzug</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 19:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Neonazis prügelten am 14. Februar offenbar nicht nur an Raststätten in Thüringen und Sachsen, sondern wie erst jetzt bekannt wurde auch in einem Regionalzug. Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Liane Deicke (SPD) wurde eine junge Frau, die nicht von den Rechtsextremen fotografiert werden wollte, geschlagen und gemeinsam mit ihren Begleitern regelrecht aus dem Zug geworfen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bundespolizei leitet Ermittlungen ein</strong><br />Dresden. Neonazis prügelten am 14. Februar offenbar nicht nur an Raststätten in Thüringen und Sachsen, sondern wie erst jetzt bekannt wurde auch in einem Regionalzug. Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Liane Deicke (SPD) wurde eine junge Frau, die nicht von den Rechtsextremen fotografiert werden wollte, geschlagen und gemeinsam mit ihren Begleitern regelrecht aus dem Zug geworfen. <br />Die Gruppe Jugendlicher war auf dem Heimweg von der Antineonazidemonstration &quot;Geh-Denken&quot; in Dresden als Rechtsextreme begannen offensichtlich Andersdenkende im Zug zu fotografieren. Als die  junge Frau aus Jena sich dagegen zur Wehr setzen wollte und ihr weitere Personen, darunter ein Tauchaer Jugendstadtrat zur Hilfe kommen wollten, schlugen die Neonazis auf die Frau ein. An der nächsten Haltestelle in Priestewitz im Landkreis Meißen wurden die verletzte Frau, ihre Begleitung sowie der junge Mann aus Taucha von den Neonazis regelrecht aus dem Zug geworfen.</p>
<p>Als der Sprecher des Jugendparlaments in Taucha und Juso-Vorsitzende von Nordsachsen Nico Wesser ebenfalls eingriff, wurde auch ihm von den Rechten der Ausstieg an der nächsten Haltestelle nahegelegt. Wesser hatte sich allerdings zuvor schon mit dem Rest seiner Gruppe darauf verständigt, an der nächsten Haltestelle in Nünschritz auszusteigen, um weiteren Angriffen aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Die Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende von Nordsachsen Liane Deicke zeigt sich über die Attacke entsetzt: „Dieser Vorfall ist ein eindeutiges Zeichen für die offenkundige Intoleranz, den Hass und die Gewaltbereitschaft der Rechtsextremisten. Es ist alarmierend, mit welcher Selbstverständlichkeit Neonazis in der Öffentlichkeit gegen Andersdenkende vorgehen“, so die SPD-Politikerin. Gleichzeitig kritisiert Deicke das Management der Sicherheitskräfte. „Es kann nicht sein, dass in den Zügen nach den Demonstrationen in Dresden nicht ausreichend für Sicherheit gesorgt wurde. Bei Fußballhooligans ist das schließlich auch üblich.“ </p>
<p>Nach Angaben der Bundespolizei ist der Fall bisher nicht bekannt, es lägen auch noch keine Strafanzeigen vor. Die Polizei will nun von sich aus ermitteln. Dabei soll auch geprüft werden, ob der Zug von Bundespolizisten gesichert wurde.</p>
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