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	<title>Die Sachsen Zeit &#187; Mittelsachsen</title>
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		<title>Breites Bündnis gegen Naziaufmarsch in Dresden</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 12:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelsachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden/Döbeln. In Zusammenhang mit dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ruft ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Gruppen zu einer bundesweiten Demonstration gegen den größten Aufmarsch von Rechtsextremisten in Europa auf, der anlässlich des Jahrestags der Bombardierung der Stadt für den 14. Februar 2009 in Dresden geplant ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif border=0 height=150></a><strong>Mittelsachsen reisen am 14. Februar mit Bussen an</strong><br />Dresden/Döbeln. In Zusammenhang mit dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ruft ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Gruppen zu einer bundesweiten Demonstration gegen den größten Aufmarsch von Rechtsextremisten in Europa auf, der anlässlich des Jahrestags der Bombardierung der Stadt für den 14. Februar 2009 in Dresden geplant ist.<br /><a href=&quot;www.geh-denken.de&quot;></a>Der Aufmarsch anlässlich der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 hat sich in den letzten Jahren zum größten, regelmäßig stattfindenden Neonazi-Treffen mit 4000 bis 6000 Teilnehmern aus ganz Europa entwickelt. Durch die Gleichsetzung der Opfer der Luftangriffe auf Dresden mit den Ermordeten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern versuchen Rechtsextremisten die nationalsozialistischen Verbrechen zu verharmlosen und die historischen Geschehnisse unter dem Schlagwort &quot;Bombenholocaust&quot; für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.</p>
<p>Die Gegenaktion wird aus zwei Demonstrationszügen bestehen, die sich beide am Theaterplatz treffen. Hier wird es an diesem Tag eine große Abschlusskundgebung mit anschließendem Konzert geben. Mit dabei sein werden unter anderem SPD-Chef Franz Müntefering, Sebastian Krumbiegel von den Prinzen sowie Smudo von den Fantastischen Vier. </p>
<p>Henning Homann, Kreisvorsitzender der SPD in Mittelsachsen: &quot;Im Rahmen unserer Mobilisierung haben wir uns entschieden mit eigenen Bussen anzureisen und sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit zur Verfügung zu stellen.&quot; Treffpunkt für die Region Mittelsachsen ist die Autobahnabfahrt Siebenlehn, wo es die Möglichkeit geben wird mit einem Bus nach Dresden zu fahren. Homann weiter: &quot;Wir versuchen die Hin- und Rückreise mit dem Bus kostenfrei anzubieten.&quot; Eventuell sei eine kleine Eigenbeteiligung von höchstens fünf Euro notwendig. Wer mit den Bussen mitfahren will, sollte sich bis 30. Januar direkt bei Henning Homann melden &#8211; am besten per Email: henning.homann@spd-sachsen.de.</p>
<p></p>
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		<title>Stolpersteine erinnern in Döbeln an Schicksal der Juden</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Döbeln. „Mit den Worten Israels wollen wir beten für die ermordeten Juden, die keine Nachkommen hinterlassen konnten“, sagte Pfarrer Stephan Sigmund in Döbeln am Sonntag im Gedenken an die Pogromnacht am 9. November 1938. Rund 40 Leuten hatten sich an der Bahnhofstraße 51 eingefunden, wo einst die jüdische Familie Gutherz ihr Haus hatte. Davor glänzen zwei erneuerte Stolpersteine, die von Vandalen herausgerissen worden waren. Sie erinnern an das Schicksal von Helene und David Gutherz. Anschließend eröffnete Alexander Vogt vom Treibhaus Verein im Café Courage die zweite Aktionswoche gegen Antisemitismus mit einer Gesprächsrunde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine2.gif border=0 width=200></a><strong>Zweite Woche gegen Antisemitismus eröffnet</strong><br />Döbeln. „Mit den Worten Israels wollen wir beten für die ermordeten Juden, die keine Nachkommen hinterlassen konnten“, sagte Pfarrer Stephan Sigmund in Döbeln am Sonntag im Gedenken an die Pogromnacht am 9. November 1938. Rund 40 Leuten hatten sich an der Bahnhofstraße 51 eingefunden, wo einst die jüdische Familie Gutherz ihr Haus hatte. Davor glänzen zwei erneuerte Stolpersteine, die von Vandalen herausgerissen worden waren. Sie erinnern an das Schicksal von Helene und David Gutherz. Anschließend eröffnete Alexander Vogt vom Treibhaus Verein im Café Courage die zweite Aktionswoche gegen Antisemitismus mit einer Gesprächsrunde.<br />Werner Träscher, der schon seit seiner Geburt am 01.10.1926 in Döbeln lebt, erzählte wie er die Juden und die Unterdrückung derer als Kind miterlebt hat. Durch seine Worte wurde die Erinnerung lebendig: „Immer Freitags kam der Kaufhausbesitzer Georg Kariel mit seinem großen grünen Wanderer mit roten Polstern und nahm uns Kinder mit bis zum Oberfriedhof. Dort gab es noch ein Tütchen Bonbons ehe er nach Dresden weiter fuhr. Und als Dr. Langgange bei einem Juden einkaufte stand es am nächsten Tag in der Zeitung.“</p>
<p>Michael Höhme, Gymnasiallehrer am Lessing Gymnasium, berichtete von einem fächerübergreifenden Projekt zum Thema „Geschichte der Juden in Döbeln“. Erst im Februar hatte er ein letztes Telefonat mit der Überlebenden Ruth Grasshoff geborene Glasberg, die in Malmö (Schweden) lebte. Kurz vor ihrem Tod habe sie ihm versprochen, dass sie ihm ein Fotoalbum aus der Zeit vor 1938 leihweise zukommen lassen wolle. Dies geschah nun durch ihre Tochter. Erst vor drei Tagen hat er dieses kostbare Zeitdokument erhalten. „Anhand dieser Familiengeschichte kann man die Zuspitzung der Judenverfolgung ziemlich genau nachvollziehen“, so Höhme. Die Brüder von Ruth Grasshoff waren in Sachsenhausen bzw. Auschwitz ermordet worden.</p>
<p>Eva Perlitzius, Zeitzeugin aus der Oberlausitz, erlebte die Nazizeit ebenfalls als Kind und sprach gestern vom mangelndem Widerstand. „Das Potential des Unheils war größer als der Widerstand“. Sie rief dazu auf nicht weg zu sehen. Vor allem junge Leute sollten jetzt alle Möglichkeiten des friedlichen Widerstandes gegen ein erneutes Wiedererstarken der Nazis wahrnehmen.
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine3.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine3.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine2.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine4.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Stolpersteine4.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Döbelner zeigten Neonazis die Stirn</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 13:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelsachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Döbeln. Rund 250 Döbelner versammelten sich am Samstagmittag auf dem Niedermarkt, um friedlich gegen einen Naziaufmarsch zu demonstrieren. Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) rief den Menschen auf der Kundgebung zu: „Der Stiefelbrunnen ist heute unmittelbarer Platz der Politik. Ich hoffe es ist ein Zeichen, dass diese Rechten nicht wiederkommen. Je mehr wir sind, desto eher ist der braune Spuk vorbei.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln5.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln5.gif border=0 width=200></a><strong>Eindrucksvolle Kundgebung auf dem Niedermarkt</strong><br />Döbeln. Rund 250 Döbelner versammelten sich am Samstagmittag auf dem Niedermarkt, um friedlich gegen einen Naziaufmarsch zu demonstrieren. Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) rief den Menschen auf der Kundgebung zu: „Der Stiefelbrunnen ist heute unmittelbarer Platz der Politik. Ich hoffe es ist ein Zeichen, dass diese Rechten nicht wiederkommen. Je mehr wir sind, desto eher ist der braune Spuk vorbei.“<br />Pfarrer Lutz Behrisch von der evangelischen Kirchgemeinde Döbeln-Technitz brachte es auf den Punkt: „Du kannst nicht verhindern, dass Vögel um deinen Kopf kreisen. Aber du kannst verhindern, dass sie in deinen Haaren ein Nest bauen“, sagte er in Anspielung auf die rund 150 Rechtsextremen, die an diesem Tag durch die Stadt ziehen wollten. Unter dem Deckmantel „Initiative für Döbeln“ wollten sie für eine Verschärfung des Strafrechts demonstrieren. Pfarrer Behrisch: „Wir wollen denen, die gewaltbereit sind, kein Podium in dieser Stadt geben.“<br />
Frau Perlitzius, eine alte Dame aus Döbeln sagte: „In Erinnerung an meine Eltern, die aktiv gegen Hitler standen. Wir haben jetzt die Möglichkeit uns friedlich dem braunen Spuk entgegen zu stellen. Wir dürfen uns nicht an der Nase herumführen lassen.“ Mit einer Schweigeminute gedachten die Kundgebungsteilnehmer den von den Nazis ermordeten Kindern.<br />
Döbelns stellvertretender Bürgermeister Werner Busch (Linke): „Ich habe meinem Vater versprochen, dass ich seinen Kampf gegen die Nazis fortsetzen werde. Wir wollen nicht, dass die Nazis Döbeln mit brauner Farbe vollkleistern.“<br />
Die knapp 150 Rechtsextremen konnten nur mit Hilfe eines großen Polizeiaufgebotes durch die Stadt ziehen. Mit viel Courage stellte sich das Bündnis Döbeln bei einer erneuten Spontankundgebung an der Bahnhofstraße Ecke Franz-Mehring-Straße den Nazis entgegen und übertönte deren Parolen mit lautstarkem Protest. Gegen 16 Uhr war der braune Spuk auf den Straßen fürs erste vorbei. </p>
<p>
<div class=ausschnitth style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln1.gif border=0 height=150></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln2.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln3.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln3.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln4.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln4.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln6.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/DemoDoebeln6.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>SPD-Mittelsachsen verlangt Aufklärung über Schramm-Verträge</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2008/10/SPD-Mittelsachsen-verlangt-Aufklaerung-ueber-Schramm-Vertraege/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 19:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittweida. Nach neuerlichen Berichten über einen weiteren Beratervertrag für den ehemaligen Mittweidaer Landrat Andreas Schramm (CDU) fordert jetzt auch der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Mittelsachsen, Henning Homann, Aufklärung.  Homann: „Es steht die Vermutung im Raum, dass hier Posten oder Verträge vergeben werden als Gefälligkeit für den Verzicht auf Ämter. Andreas Schramm, die CDU und die Sparkassen müssen hier deutlich sagen, was an den Vermutungen dran ist!“ Es sei nicht annehmbar, dass derartige Vorwürfe im Raum stehen. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif border=0 height=150></a><strong>Kreisvorsitzender Hohmann will Landrat Uhlig in die Pflicht nehmen</strong><br />Mittweida. Nach neuerlichen Berichten über einen weiteren Beratervertrag für den ehemaligen Mittweidaer Landrat Andreas Schramm (CDU) fordert jetzt auch der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Mittelsachsen, Henning Homann, Aufklärung.  Homann: „Es steht die Vermutung im Raum, dass hier Posten oder Verträge vergeben werden als Gefälligkeit für den Verzicht auf Ämter. Andreas Schramm, die CDU und die Sparkassen müssen hier deutlich sagen, was an den Vermutungen dran ist!“ Es sei nicht annehmbar, dass derartige Vorwürfe im Raum stehen.<br />
<br />Schramm, der erst kürzlich einen Beratervertrag mit der Sachsen Finanzgruppe (SFG) aufgelöst hatte, nachdem dieser in der Öffentlichkeit bekannt geworden war, müsse nun Farbe bekennen. Die CDU habe nicht das Recht, öffentliche Unternehmen zu nutzen, um innerparteilichen Streit durch Postenvergabe zu nutzen. Homann fordert Landrat Volker Uhlig (CDU) zum Handeln auf: „Als Rechtsnachfolger des Landkreises Mittweida müssen wir im Kreistag Mittelsachsen für Aufklärung sorgen.“  Die SPD fordere deshalb den Landrat auf, bei der Sachsen Finanzgruppe und der Sparkassenversicherung die Umstände und Hintergründe dieser Auftragsvergabe zu Hinterfragen. Zudem müsse die Rechtmäßigkeit geprüft werden. „Es muss geklärt, ob der Vertrag entstanden ist, um Schramm für den Verzicht auf den Landratsposten zu entschädigen“, sagte Homann.</p>
<p>Schramm soll nach Medienberichten bei der Sparkassen-Versicherung mithelfen, ein 2008 in Sachsen gestartetes Versicherungsprodukt mit dem Namen „Kristall“ einzuführen. Dahinter verberge sich ein auf Kommunen ausgerichtetes Versicherungs- und Servicepaket. Unklar bei dem neu aufgetauchten Vertrag sei, seit wann und für welches Honorar Schramm die Sparkassen berät.</p>
<p></p>
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		<title>Junge Männer quälten 17-Jährigen viele Stunden lang</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2008/10/Junge-Maenner-quaelten-17-Jaehrigen-viele-Stunden-lang/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chemnitz/Frankenberg. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat zwei Frankenberger (beide 20) wegen versuchten Mordes angeklagt. Die beiden Männer stehen im Verdacht, im April dieses Jahres einen 17-Jährigen in einer Frankenberger Wohnung über viele Stunden misshandelt zu haben. Offenbar aus purer Lust am Schlagen und um sich an den Qualen des Opfers zu ergötzen, wurde dieser massivst drangsaliert und gedemütigt. „Nur glücklichen Umständen war es zu verdanken, dass der Geschädigte die Tätlichkeiten der Angeschuldigten überlebt hat“, heißt es in einer gestern verbreiteten Erklärung der Staatsanwaltschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Staatsanwalt klagt zwei Frankenberger wegen versuchten Mordes an</strong><br />Chemnitz/Frankenberg. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat zwei Frankenberger (beide 20) wegen versuchten Mordes angeklagt. Die beiden Männer stehen im Verdacht, im April dieses Jahres einen 17-Jährigen in einer Frankenberger Wohnung über viele Stunden misshandelt zu haben. Offenbar aus purer Lust am Schlagen und um sich an den Qualen des Opfers zu ergötzen, wurde dieser massivst drangsaliert und gedemütigt. „Nur glücklichen Umständen war es zu verdanken, dass der Geschädigte die Tätlichkeiten der Angeschuldigten überlebt hat“, heißt es in einer gestern verbreiteten Erklärung der Staatsanwaltschaft.<br />Den beiden 20-Jährigen, die seit Mai 2008 in Untersuchungshaft sitzen, werde außerdem Raub, gefährliche und vorsätzliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Nötigung vorgeworfen. Offenbar gehören die Gewalttäter zu einer Gruppe von insgesamt 16 jungen Leuten aus Frankenberg, Mittweida und Umgebung, die in der Region für Angst und Schrecken gesorgt haben. Sie werden für insgesamt 52 Delikte verantwortlich gemacht. Bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz sind inzwischen mehr als 20 Ermittlungsverfahren anhängig. </p>
<p>Im Falle einer Verurteilung droht den beiden 20-jährigen Angeschuldigten eine Jugendstrafe von bis zu zehn Jahren, falls das Gericht das Jugendstrafrecht zur Anwendung bringt. Sollte das Gericht die Auffassung gewinnen, dass das Erwachsenenstrafrecht geboten ist, sieht das Strafgesetzbuch eine lebenslange Freiheitsstrafe vor.</p>
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		<title>Photovoltaik-Forschung in Freiberg wird verstärkt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 19:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Technische Universität (TU) Bergakademie Freiberg und die SolarWorld AG vertiefen ihre Zusammenarbeit bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern. Am Freitag startet dazu die Graduiertenschule Photovoltaik. Dabei handle es sich um ein bundesweit einmaliges Exzellenzprogramm, sagte ein TU-Sprecher am Dienstag. Junge Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der siliziumbasierten Photovoltaik promovieren möchten, könnten dabei praxisorientierte Forschungsthemen aus dem gesamten Spektrum der Solarstromtechnik aufgreifen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/solar_world.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/solar_world.gif border=0 width=200></a><strong>Graduiertenschule startet am Freitag</strong><br />Die Technische Universität (TU) Bergakademie Freiberg und die SolarWorld AG vertiefen ihre Zusammenarbeit bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern. Am Freitag startet dazu die Graduiertenschule Photovoltaik. Dabei handle es sich um ein bundesweit einmaliges Exzellenzprogramm, sagte ein TU-Sprecher am Dienstag. Junge Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der siliziumbasierten Photovoltaik promovieren möchten, könnten dabei praxisorientierte Forschungsthemen aus dem gesamten Spektrum der Solarstromtechnik aufgreifen.<br />Gleichzeitig würden Mitarbeiter des Unternehmens ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Promovenden weitergeben. Durch die Übernahme von Projektverantwortung würden die Nachwuchswissenschaftler zudem an Führungsaufgaben herangeführt. Die ersten zehn Teilnehmer der Graduiertenschule werden im Oktober erwartet. In jedem weiteren Jahr kommen fünf weitere Forscher hinzu. Sie ersetzen die nach drei Jahren ausscheidenden Wissenschaftler.</p>
<p>Den Angaben zufolge forscht die Universität seit Jahren zusammen mit dem SolarWorld-Konzern auf dem Gebiet der Photovoltaik. Die aktuellen Themen reichten von neuen Herstellungsmethoden von Solarsilizium über das Züchten von Einkristallen bis zur berührungslosen Defektanalyse fertiger Solarmodule.</p>
<p>(ddp) </p>
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		<title>Hakenkreuz-Fall von Mittweida: Rebecca schweigt vor Gericht</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hainichen/Mittweida. Der Hakenkreuz-Fall von Mittweida: Seit gestern muss sich Rebecca K. (18) vor dem Amtsgericht in Hainichen wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten. Oberstaatsanwalt Bernd Vogel wirft ihr vor, dass sie einen Überfall von Neonazis erfunden hat. Verteidiger Axel Schweppe will vor Gericht beweisen, dass seine Mandantin unschuldig ist. Der Prozess wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, weil Rebecca zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prozess in Hainichen unter Ausschluss der Öffentlichkeit</strong><br />Hainichen/Mittweida. Der Hakenkreuz-Fall von Mittweida: Seit gestern muss sich Rebecca K. (18) vor dem Amtsgericht in Hainichen wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten. Oberstaatsanwalt Bernd Vogel wirft ihr vor, dass sie einen Überfall von Neonazis erfunden hat. Verteidiger Axel Schweppe will vor Gericht beweisen, dass seine Mandantin unschuldig ist. Der Prozess wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, weil Rebecca zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war.<br />
<br />Schweppe wirft der Anklage schlampige Ermittlungen vor. Nicht ein Zeuge wurde nach dem Vorfall Anfang November 2007 gefunden. Die junge Frau will am Samstag, den 3. November, nach eigenen Angaben beobachtet haben, wie mehrere Neonazis ein Mädchen vor einer Kaufhalle drangsalierten. Als sie dazwischen gegangen sei hätte einer der vier Angreifer ihr mit einem scharfen Gegenstand ein Hakenkreuz auf die Hüfte geritzt. Der Supermarkt vor dem sich die Tat ereignet haben soll liegt in einem Plattenbaugebiet, in dem zum damaligen Zeitpunkt auch zahlreiche stadtbekannte Neonazis und Schläger der inzwischen verbotenen Kameradschaft „Sturm 34“ wohnten.<br />
Rebecca K. soll sich nach Angaben ihres Verteidigers vor Gericht nicht zu den Vorwürfen äußern. „Sie hat umfangreich vor der Polizei und der Staatsanwaltschaft ausgesagt, das muss erst einmal reichen“, sagte Axel Schweppe der „Sachsen Zeit“. Beim gestrigen ersten Verhandlungstag wurden bereits mehrere Zeugen gehört. Darunter auch Beamte des Staatsschutzes. Die Staatsschützer hätten seine Mandantin als sehr glaubwürdig eingestuft, erklärte Schweppe nach der Verhandlung. Als Zeuge wurde gestern auch Gutachter Klaus Püschel aus Hamburg gehört. Er hatte seinerzeit erklärt, dass sich Rebecca K. das Hakenkreuz auch selbst beigefügt haben könne.<br />
Bei den weiteren drei Verhandlungstagen sollen insgesamt noch rund 20 Zeugen gehört werden. Das Urteil wird für den 13. Oktober erwartet. </p>
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		<title>Mit freundlichen Grüßen aus Mittelsachsen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 07:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelsachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Döbeln. Auf reges Interesse stößt derzeit eine Online-Umfrage der SPD-Mittelsachsen. Mehr als 1100 User stimmten bereits das künftige Kfz-Kennzeichen des neuen Landkreises ab. Bislang zeichnet sich aber noch keine klare Mehrheit für die verschiedenen Varianten ab. „FG“ und „MFG“ liegen mit jeweils 32 Prozent  gleichauf. Eine leichte Mehrheit (35 Prozent) hält offenbar keinen der beiden Vorschläge für sinnvoll.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/UmfrageKfZSPD.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/UmfrageKfZSPD.gif border=0 width=200></a><strong>Schon mehr als 1100 User beteiligen sich an Abstimmung über neues Kfz-Kennzeichen</strong><br />Döbeln. Auf reges Interesse stößt derzeit eine Online-Umfrage der SPD-Mittelsachsen. Mehr als 1100 User stimmten bereits das künftige Kfz-Kennzeichen des neuen Landkreises ab. Bislang zeichnet sich aber noch keine klare Mehrheit für die verschiedenen Varianten ab. „FG“ und „MFG“ liegen mit jeweils 32 Prozent  gleichauf. Eine leichte Mehrheit (35 Prozent) hält offenbar keinen der beiden Vorschläge für sinnvoll.<br />
<br /> <br />
Der Sozialdemokraten hatten die Abstimmung Anfang September gestartet. SPD-Kreisvorsitzender Henning Homann zur Begründung: „Das Landkreiskürzel ist für viele ein Stück Identifikation mit ihrer Heimat. Deshalb beschäftigen sich viele Menschen in Mittelsachsen mit diesem Thema. Wir wollen dieses Interesse aufgreifen.“</p>
<p>Die SPD hatte sich wiederholt das Kfz-Kennzeichen MFG stark gemacht, wobei das M für Mittelsachsen und FG für die Kreisstadt Freiberg steht. Außerdem sei das Kürzel als Abkürzung für die Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ bekannt. Die SPD erhofft dadurch einen zusätzlichen Werbeeffekt für den Landkreis. „Uns ist es wichtig, dass die Menschen an der Gestaltung von Politik mitwirken. Wir wollen von den Menschen wissen, was sie denken“ ruft Homann zur Abstimmung auf. Auf der Internetseite der Sozialdemokraten haben die Besucher die Wahl zwischen „FG“, „MFG“ und „Keines von beiden“.</p>
<p>Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) hatte noch Ende Juli so getan als stünden die neuen Kennzeichen bereits fest. Doch die endgültige Entscheidung darüber liegt beim Kreistag. Weitere Informationen zur Online-Abstimmung gibt´s unter www.spd-mittelsachsen.de.
<div class=ausschnitth style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif border=0 height=150></a></div>
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		<title>Mittelsachsen: NPD-Kreisräte kamen mit Nachhilfelehrer</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 08:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelsachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiberg. Keine Demonstration, kein Eklat begleitete am Mittwoch die konstituierende Sitzung des neuen Kreistages in Mittelsachsen. Trotzdem warf der Verlauf der mehrstündigen Sitzung ein Licht darauf, womit in Zukunft zu rechnen sein wird. „Es wird politischer“, musste selbst der eben vereidigte Landrat Volker Uhlig (CDU) feststellen – vor allem wegen vier Kreisräten von der NPD.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/NPDKreisraete.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/NPDKreisraete.gif border=0 width=200></a><strong>Trotzdem wurden sämtliche Anträge der Rechtsextremen abgelehnt</strong><br />Freiberg. Keine Demonstration, kein Eklat begleitete am Mittwoch die konstituierende Sitzung des neuen Kreistages in Mittelsachsen. Trotzdem warf der Verlauf der mehrstündigen Sitzung ein Licht darauf, womit in Zukunft zu rechnen sein wird. „Es wird politischer“, musste selbst der eben vereidigte Landrat Volker Uhlig (CDU) feststellen – vor allem wegen vier Kreisräten von der NPD.<br />Doch die machten bei der Auftaktsitzung alles andere als eine gute Figur. In der letzten Reihe des Parlaments saßen Sandro Kempe, Wilko Winkler, Tino Felgner und Walter Gründig. Unmittelbar hinter ihnen auf der Pressebank hatte ihr Nachhilfelehrer Platz genommen: Hartmut Krien, Sachbearbeiter der NPD-Fraktion im Landtag, Vorsitzender der kommunalpolitischen Vereinigung der rechtsextremen Partei und Stadtrat des Nationalen Blocks in Dresden. Auf der Pressebank durfte er sitzen, weil er angeblich für die Monatszeitung „Deutsche Stimme“ berichtet.<br />
Krien, verschanzt hinter dem Laptop eines koreanischen (!) Herstellers, reichte Kempe und Felgner immer wieder handgeschriebene Zettel, damit diese sich zu Wort melden konnten. Freie Rede traute er den beiden offenbar nicht zu. Trotzdem wurden sämtliche Anträge von der Mehrheit des noch jungen Parlaments abgeschmettert. Ein Antrag erhielt nicht einmal alle Stimmen der NPD. Das führte dazu, dass sich Krien seine Kreisräte in der ersten Pause zur Brust nahm und darauf hinwies, geschlossen abzustimmen, „weil sich sonst die Presse darauf stürzt“.<br />
Nur einmal wäre es beinahe zum Eklat gekommen. Kaum hatte die Mehrheit des Parlaments für einen Antrag der SPD gestimmt, einen hauptamtlichen Ausländerbeauftragten für Mittelsachsen zu installieren, meldete sich Felgner zu Wort und verlangte dessen Umbenennung in „Rückführungsbeauftragten“ – getreu dem Motto „Ausländer raus!“. Natürlich wurde der Antrag abgelehnt, aber auch empörte Reaktionen blieben aus. „Man hätte auf diese unglaubliche Entgleisung reagieren müssen“, bekannte in der Pause SPD-Kreisrat Henning Hohmann. Und ein Reporter erinnerte sich fast wehmütig an eine lange zurückliegende Sitzung des Freiberger Stadtrates bei der erstmals ein NPD-Vertreter teilgenommen hatte. „Damals gab es sogar eine Demo vorm Rathaus.“<br />

<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/NPDKempeKrien.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/NPDKempeKrien.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Räuberduo versetzt Verkäuferinnen in Angst und Schrecken</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 18:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lichtenau. Ein Räuberduo versetzt derzeit in Mittelsachsen und Chemnitz Verkäuferinnen in Angst und Schrecken. Nach Polizeiangaben sind die beiden Räuber schon für drei Überfälle in nur 12 Tagen verantwortlich. Erst Dienstagabend überfielen sie den Schleckermarkt auf der Sachsenstraße im OLI-Parkt. Am 31. Mai schlugen die zwei zum ersten Mal in der Tankstelle an der Zietenstraße in Chenmnitz zu. Fünf Tage später war die BFT-Tankstelle in Claußnitz bei Burgstädt das Ziel der Pistolenmänner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tankstellenraeuber.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tankstellenraeuber.gif border=0 width=200></a>Lichtenau. Ein Räuberduo versetzt derzeit in Mittelsachsen und Chemnitz Verkäuferinnen in Angst und Schrecken. Nach Polizeiangaben sind die beiden Räuber schon für drei Überfälle in nur 12 Tagen verantwortlich. Erst Dienstagabend überfielen sie den Schleckermarkt auf der Sachsenstraße im OLI-Parkt. Am 31. Mai schlugen die zwei zum ersten Mal in der Tankstelle an der Zietenstraße in Chenmnitz zu. Fünf Tage später war die BFT-Tankstelle in Claußnitz bei Burgstädt das Ziel der Pistolenmänner.<br />Sie kamen kurz vor Ladenschluss in den Schleckermarkt. Einer der beiden kaufte eine Flasche Scheuermilch. Der Zweite begab sich zur Kasse, bedrohte die Kassiererin (55) mit einer Pistole und forderte Geld. Ihm wurde das Geld aus der Kasse, mehrere hundert Euro, übergeben. Danach flüchteten die beiden Männer zu Fuß in Richtung Mc Donalds, wo sie möglicherweise in ein Fahrzeug stiegen. Die Kassiererin wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht. Auch die Fahndung mit einem Fährtenhund blieb ohne Erfolg.</p>
<p>Die beiden Täter werden beschrieben als 1,70 m bis 1,75 m groß und sie sprachen sächsischen Dialekt. Einer soll ein blaues, der andere ein grünes Basecap getragen haben. Einer trug eine Brille.</p>
<p>Jana Kindt, Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge: &amp;quot;Aufgrund der Begehungsweise und der Täterbeschreibung gehen wir davon aus, dass es sich bei dem Täterduo von gestern Abend auch um jenes handelt, das am 31.05.2008 die Tankstelle auf der Zietenstraße überfiel und am 04.06.2008 versuchte, eine Tankstelle in Claußnitz zu überfallen.&amp;quot;</p>
<p>Fall 2: Überfall auf die BFT-Tankstelle in Claußnitz bei Burgstädt</p>
<p>Die beiden Räuber waren erstmals am 4. Juni gegen 20.45 Uhr im Tankstellenshop erschienen und sahen sich dort auffällig um. Der Angestellten (61) erschien das verdächtig. Deshalb bat die Tankstellenmitarbeiterin eine junge Kundin zu bleiben. Die zwei Männer kauften daraufhin eine Zeitung, verließen den Shop und liefen Richtung Ortsmitte.</p>
<p>Gegen21.15 Uhr verließ die 61-jährige Angestellte durch die Personaltür die Tankstelle. Nachdem sie abgeschlossen hatte, tauchte plötzlich einer der beiden Männer wieder auf. In der Hand hatte er eine Pistole. Er entriss der Frau den Schlüsselbund und rannte damit in Richtung Dorfmitte. Möglicherweise wurde später als Fluchtauto ein dunkler Kombi mit abgedunkelten hinteren Scheiben genutzt.</p>
<p>Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass es sich bei dem Fluchtwagen um einen dunklen Kombi mit dem Kennzeichen MW-F 812 handelt. Nach Zeugenaussagen stand das Fahrzeug vor der Tat in Nähe der Tankstelle auf der Burgstädter Straße vor den Zufahrten der Grundstücke Nr. 95 und Nr. 97. Die Kennzeichen MW-F 812 sind zwischen dem 26.05.2008 und dem 29.05.2008 in Sachsenburg bei Frankenberg von einem Seat Arosa gestohlen worden.</p>
<p>Fall 3: Überfall auf die Star-Tankstelle an der Zietenstraße in Chemnitz</p>
<p>Am Samstag, den 31. Mai gegen 19.55 Uhr betraten die beiden Räuber den Shop der Tankstelle an der Zietenstraße. Während einer der beiden offenbar sicherte, täuschte der andere vor, eine Zeitschrift kaufen zu wollen. Als die Kassiererin den Kassenschub öffnete, kam der Mann um den Tresen gerannt, bedrohte die Kassiererin (64) mit einer Pistole, griff in den Kassenschub und entwendete die darin befindlichen Geldscheine. Anschließend rannten die beiden Täter aus dem Geschäft und zu Fuß in Richtung Reinhardtstraße. Dort stiegen sie in einen dunklen Wagen ein und fuhren davon. Die Räuber erbeuteten mehrere hundert Euro. Die Verkäuferin blieb unverletzt.</p>
<p>Täterbeschreibung: 1. der den Kauf vortäuschte und das Geld raubte: ca. 25 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, kräftige Gestalt, sprach deutsch, vermutlich sehr kurze Haare oder Glatze, bekleidet mit langärmligem, dunkelgrünem Sweatshirt, Jeans, braunem Basecup 2. der beobachtete: kleiner als der Mittäter, dunkelgekleidet.</p>
<p>Die Polizei bittet Zeugen, insbesondere Kunden, die sich kurz vor Schließen der Tankstelle in Claußnitz dort aufgehalten haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge, Hartmannstr. 24, Telefon 0371 387 2319, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.</p>
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