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	<title>Die Sachsen Zeit &#187; Medien</title>
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		<title>Machtfragen im Hause Springer</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 16:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wundern Sie sich dieser Tage auch über die Berichterstattung in der Springerpresse? Vor allem die Bild am Sonntag erweckt mit ihrer jüngsten Ausgabe geradezu den Eindruck als würde sie nicht mehr dem CDU-nahen Axel Springer Verlag angehören, sondern TAZ und Frankfurter Rundschau links überholen zu wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamstitel.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamstitel.gif border=0 height=150></a><strong>Fiktives Gespräch zwischen Friede Springer und Mathias Döpfner</strong><br />Wundern Sie sich dieser Tage auch über die Berichterstattung in der Springerpresse? Vor allem die Bild am Sonntag erweckt mit ihrer jüngsten Ausgabe geradezu den Eindruck als würde sie nicht mehr dem CDU-nahen Axel Springer Verlag angehören, sondern TAZ und Frankfurter Rundschau links überholen zu wollen.<br />SPD-Chef Franz Müntefering darf im Interview mit der aktuellen BamS glänzen und ganz ungeniert auf die Kanzlerin eindreschen. Nicht nur das, auch die beiden Reporter stellen sich mit ihrer Frage eher auf Seiten des SPD-Politikers. Kostprobe: &quot;Doch niemand hat sich in der Krise mehr um Jobs gekümmert als die SPD und ihr Kandidat Frank-Walter Steinmeier, die Kompetenz liegt aus Sicht der Bürger aber bei Kanzlerin Merkel und ihrem Wirtschaftsminister zu Guttenberg.&quot; Hierbei handelt es sich nicht um eine Aussage Münteferings, sondern um die der beiden Bild am Sonntag-Reporter Michael Backhaus (immerhin stellvertretender Chefredakteur) und Angelika Hellemann. Weiter im Text. Auf Seite eins der gleichen Ausgabe gibt es unter dem BamS-Logo einen Anriss &quot;Merkel an den Orten ihrer Kindheit&quot;. Auf den Seiten 10/11 wird der Leser oder mehr noch der Betrachter mit einem großformatigen Foto von der Kanzlerin erschlagen. Das Lächeln von Merkel wirkt gequält, die Augen bleiben kalt und die Hände sind die einer alten Frau. Nur zur Erinnerung fünf Seiten vorher ein Foto von Müntefering, welches den SPD-Chef als zupackenden, besonnenen Grandsigneur erscheinen lässt. Der kraftvolle Münte und die alternde Angie &#8211; größer könnte der Kontrast nicht sein. Um es dann noch vollends auf die Spitze zu treiben, zeigt die BamS auf den Seiten 26/27 Vera Lengsfeld im extrem tiefausgeschnittenen, knallroten Kleid, was eher zu Marilyn Monroe passen würde, als zu einer ehemaligen Bürgerrechtlerin aus der DDR, die zur CDU konvertiert ist. Zu guter Letzt bleibt da noch der vermeintliche Skandal im Hause Tiefensee um Steuerverschschwendung beim Neubau der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Anders als sonst üblich schafft es der Tiefensee-Skandal nicht einmal auf die Titelseite. Und noch einmal reiben wir uns verwundert die Augen. Ja, das ist die Ausgabe der Bild am Sonntag vom 16. August 2009, knapp sechs Wochen vor der Bundestagswahl, ja die BamS gehört nach wie vor zum Springer-Verlag.</p>
<p>Die Lektüre der BamS hat den Autor dieser Zeilen ermuntert ein fiktives Gespräch zwischen Springer-Vorstand Mathias Döpfner und Verleger-Witwe Friede Springer wiederzugeben.<br />
Wir schicken voraus, dass Friede Springer Patentante von Döpfners Kindern ist und nach Angaben von Wikipedia auch Mitglied der CDU.<br />
Ob das Gespräch im Hause Springer oder bei den Döpfners stattfindet, ist für den Inhalt ohne Belang.</p>
<p>Friede Springer: Ach Mathias, wir müssen reden.<br />
Mathias Döpfner: Aber sicher Friede. Stimmt es, du möchtest mit mir über Angela reden.<br />
Friede Springer (nickt): Tja, in letzter Zeit bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es gut für uns und unser Land ist, dass Angela Kanzlerin ist.<br />
Mathias Döpfner: Ich habe da auch so meine Zweifel. Sie macht derzeit alles andere als eine gute Figur. Von Führung keine Spur. Ihre Minister machen was sie wollen und auch dieser Seehofer in Bayern läuft ihr zunehmend aus dem Ruder.<br />
Friede Springer: Aber was soll ich denn machen? Ich kann ihr doch nicht die Freundschaft kündigen. Schließlich bin ich doch auch in ihrer Partei.<br />
Mathias Döpfner: Die Freundschaft musst du ihr ja nicht gleich kündigen, aber die Kanzlerschaft könntest du ihr schon nehmen. Ich finde wir haben auch was Besseres verdient.<br />
Friede Springer: Aber mir fällt außer mir keine Frau ein, die in der Lage wäre den Job zu machen.<br />
Mathias Döpfner: Ich verstehe dich nur zu gut, aber muss es schon wieder eine Frau sein? Ich meine, es gibt doch auch kluge Männer.<br />
Friede Springer: Ja, aber die meisten klugen Köpfe sind nicht in der CDU, sondern in der SPD. So wie der Schröder damals. Der hat mir gefallen.<br />
Mathias Döpfner: Stimmt. Aber der Steinmeier ist auch nicht schlecht. Ein wenig spröde vielleicht und längst nicht so charismatisch wie der Schröder. Aber ich bin mir sicher: &quot;Der kann Kanzler.&quot;<br />
Friede Springer (kichert hinter vorgehaltener Hand): Ach Mathias, ich sehe, du verstehst mich. Du weißt also, was zu tun ist.<br />
Mathias Döpfner: Natürlich Friede! Du wirst sehen, es geht am Ende für uns alles glatt.<br />
Friede Springer: Aber versprich mir, dass du dem Kai kein Haar krümmst.<br />
Mathias Döpfner (seufzt): Keine Sorge, solange der Diekmann sich an unsere Absprachen hält, wird ihm nichts geschehen.<br />
Plötzlich steht eine Haushälterin mit dem Telefon im Salon.<br />
Die Haushälterin: Alfred Neven DuMont wünscht sie zu sprechen.<br />
Friede Springer (lacht erleichtert): Nur gut, dass es nicht der junge Neven ist. Und in den Hörer: Hallo Alfred, was verschafft mir die Ehre?<br />
Alfred Neven DuMont: Ich grüße dich, Friede. Schön, dass wir mal wieder telefonieren können.<br />
Friede Springer: Aber Alfred, du rufst mich doch nicht an diesem herrlichen Sonntag an, nur um mit mir über alte Zeiten zu plauschen. Was hast du auf dem Herzen?<br />
Alfred Neven DuMont: Es ist vor allem die Merkel. Sie darf unter keinen Umständen Kanzlerin bleiben. Und da dachte ich&#8230;<br />
Friede Springer (tut zunächst ganz empört): Alfred, du wagst es mich am Sonntag zu stören und willst dann auch noch, dass ich mit Angela breche?<br />
Alfred Neven DuMont: Friede, ich habe keine andere Wahl. Seit ich die Zeitungen in Berlin gekauft habe, wird mir mehr und mehr klar, dass das so nicht weiter gehen kann.<br />
Friede Springer: So ungern ich dir recht gebe, aber es stimmt. Angela ist zwar eine gute Strippenzieherin, wenn es um ihre eigene Karriere geht, aber das allein reicht nicht, um eine gute Kanzlerin zu sein.<br />
Alfred Neven DuMont (noch ganz perplex): Du meinst? Soll das heißen, du stimmst mir zu?<br />
Friede Springer: Ja, auch wenn es mir nicht leicht fällt.<br />
Alfred Neven DuMont: Na, dann bin ich ja beruhigt.
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamsangieshaende.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamsangieshaende.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamsmuente.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamsmuente.gif border=0 width=200></a></div>
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<div class=ausschnitth style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamstiefensee.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamstiefensee.gif border=0 height=150></a></div>
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		<title>King of Pop ist tot</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2009/06/King-of-Pop-ist-tot/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/King-of-Pop-ist-tot/</guid>
		<description><![CDATA[Westwood/Los Angeles. Der King of Pop ist tot. Michael Jackson starb um 14.26 Uhr in der UCLA-Klinik in Los Angeles. Nach offiziellen Angaben der Klinik erlitt Jackson zuhause einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verloren die Ärzte den Kampf um ihn. Die genaue Todesursache soll jetzt durch eine Obduktion ermittelt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Jackson erlitt Herzstillstand &#8211; </strong><br />Westwood/Los Angeles. Der King of Pop ist tot. Michael Jackson starb um 14.26 Uhr in der UCLA-Klinik in Los Angeles. Nach offiziellen Angaben der Klinik erlitt Jackson zuhause einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verloren die Ärzte den Kampf um ihn. Die genaue Todesursache soll jetzt durch eine Obduktion ermittelt werden.<br />Westwood/Los Angeles. Der King of Pop ist tot. Michael Jackson (50) starb um 14.26 Uhr in der UCLA-Klinik in Los Angeles. Nach offiziellen Angaben der Klinik erlitt Jackson zuhause einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verloren die Ärzte den Kampf um ihn. Die genaue Todesursache soll jetzt durch eine Obduktion ermittelt werden.</p>
<p>Die Nachricht vom Tod des Popsängers verbreitete sich welteit wie ein Lauffeuer. Als erstes berichtete das Online-Starmagazin &quot;TMZ&quot; auf seiner Homepage. Inzwischen beherrscht das Ableben Jacksons sämtliche elektronische Medien. </p>
<p>Bereits kurz nach Einlieferung Jacksons eilten seine Familienangehörige in die Klinik, darunter auch seine Schwester La Toya und Mutter Katherine, sein Bruder Jermaine.</p>
<p>Stars und Freunde reagierten erschüttert auf die Nachricht des Todes. Elton John soll ihm spontan während seines jährlichen &quot;White Tie and Tiara Balls&quot; den Song &quot;Dont´t let the sun go down on me&quot; gewidmet haben.</p>
<p>Jackson hatte erst im März angekündigt wieder auf Tournee gehen zu wollen.</p>
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		<title>Aus für Holtzbrinck-Portal zoomer.de</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2009/02/Aus-fuer-Holtzbrinck-Portal-zoomer.de/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin/Stuttgart. Aus, vorbei! Der Holtzbrinck-Konzern dreht zoomer.de den Saft ab. Ende Februar ist endgültig Schluss. &#34;Liebe Userin, lieber User, es ist schade und traurig, aber bittere Realität: zoomer.de wird eingestellt - ein gutes Jahr nach seinem Start wird ein ambitioniertes Projekt beendet&#34;, schreibt Chefredakteur Frank Syré und bestätigt damit das, was kurz zuvor vom Mediendienst Kress verbreitet worden war. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/zoomeroff.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/zoomeroff.gif border=0 width=200></a><strong>Konzern zieht die Notbremse</strong><br />Berlin/Stuttgart. Aus, vorbei! Der Holtzbrinck-Konzern dreht zoomer.de den Saft ab. Ende Februar ist endgültig Schluss. &quot;Liebe Userin, lieber User, es ist schade und traurig, aber bittere Realität: zoomer.de wird eingestellt &#8211; ein gutes Jahr nach seinem Start wird ein ambitioniertes Projekt beendet&quot;, schreibt Chefredakteur Frank Syré und bestätigt damit das, was kurz zuvor vom Mediendienst Kress verbreitet worden war. </p>
<p>Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage wollten sich die Stuttgarter auf ihre Kernmarken konzentrieren, statt das Portal mit kostspieligen Marketing-Maßnahmen voranzubringen, berichtet Kress. Der Druck auf den Anzeigenmärkten, der in den letzten Monaten erheblich zugenommen hat, stellt auf absehbare Zeit die ökonomischen Erfolgsaussichten in Frage, heißt es. Ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter sei in Vorbereitung. </p>
<p>Das Portal war vor einem Jahr mit dem Anspruch an den Start gegangen, jüngere Leser als die etablierten Nachrichtenangebote im Internet zu erreichen. Großzügige Optik, der Verzicht auf die üblichen Ressorts und die Einbindung der Nutzer in die Themenauswahl waren die markanten Merkmale der neuen Seite. Im Mittelpunkt standen zunächst fünf Top-Themen, die umfassend audiovisuell sowie mit Nutzerinhalten und Kommentaren kombiniert wurden. Noch im Dezember 2008 hatte sich &quot;Zoomer.de&quot; eine komplett überarbeitete Optik zugunsten einer größeren Übersichtlichkeit gegönnt. Doch im selben Monat büßte das Nachrichtenportal 2,90 Millionen Visits ein und landete bei 1,73 Millionen Visits. Eine Trendwende im Januar war nicht in Sicht. </p>
<p>Zoomer-Chefredakteur muss sich indes keine Sorgen um seine Zukunft machen. Er hat als stellvertretender Chefredakteur bei Bild.de angeheuert.</p>
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		<title>Mittermeier spaltet Gemüter mit &quot;Wetten, dass&#8230;?!&quot;-Auftritt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 11:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/Mittermeier-spaltet-Gemueter-mit-quotWetten-dass...?quot-Auftritt/</guid>
		<description><![CDATA[Kiel. Michael Mittermeier erregt die Gemüter mit einem umstrittenen &#34;Wetten, dass...?!&#34;-Auftritt am Samstag. In einem Comedy-Beitrag kritisierte er Gottschalks Gast und bekennenden Scientologen Tom Cruise. Wörtlich witzelte er: &#34;Tom Cruise hat in einem Interview gesagt, er hätte Hitler auch getötet. Mir hätte es gereicht, wenn er den Führer von Scientology getötet hätte.&#34;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/mittermeier.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/mittermeier.gif border=0 width=200></a><strong>Comedian stellt Scientology-Führer auf eine Stufe mit Hitler</strong><br />Kiel. Michael Mittermeier erregt die Gemüter mit einem umstrittenen &quot;Wetten, dass&#8230;?!&quot;-Auftritt am Samstag. In einem Comedy-Beitrag kritisierte er Gottschalks Gast und bekennenden Scientologen Tom Cruise. Wörtlich witzelte er: &quot;Tom Cruise hat in einem Interview gesagt, er hätte Hitler auch getötet. Mir hätte es gereicht, wenn er den Führer von Scientology getötet hätte.&quot;<br />Cruise bewarb in Gottschalks Sendung offen seinen Film &quot;Operation Walküre&quot;, in dem er den Nazi und späteren Hitler-Attentäter Stauffenberg spielt. Dass Cruise gleichzeitig Scientologe ist und gerade dies im Vorfeld des Filmdrehs, der auch in Berlin stattfand, für viel Wirbel sorgte, wurde nicht erwähnt.</p>
<p>Generell wollte Gottschalk nicht auf die &quot;Religionsgemeinschaft&quot; Scientology eingehen. Er wolle Cruise dafür keine Plattform geben. Der Zuschauer sah das anders. In vielen Internetforen wird derzeit darüber diskutiert, warum Gottschalk nicht kritisch auf diesen Hintergrund seines Gastes eingegangen ist. Andere kritisieren, dass Cruise als Scientologe überhaupt eingeladen wurde und damit im von Gebührenzahlern finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen Werbung für seinen geschichtsverzerrenden Film machen durfte.</p>
<p>Nach Cruise&#8217; Abgang kam Mittermeier auf die Bühne. Als einziger in der Sendung hatte er den Mut, dem Hollywood-Schauspieler Kontra zu geben. In einem Interview erklärte Cruise &#8211; höchstwahrscheinlich, um für seinen Film zu werben und sein Image aufzupolieren &#8211; er hätte Hitler auch getötet. Der bayerische Comedian trat nach und spottete: &quot;Mit hätte es gereicht, wenn er den Führer von Scientology getötet hätte.&quot; Das saß.</p>
<p>Seine Fans spaltete der 42-Jährige damit. In seinem Online-Gästebuch laufen seit Samstagabend Kleinkriege über die Political Correctness seiner Aussage. Die einen finden den Witz &quot;einen Schlag einen halben Meter unter der Gürtellinie&quot;. Andere feiern Mittermeier als Held, denn er habe &quot;als Einziger den Mut gehabt, den Scientologen Cruise die Stirn zu bieten&quot;.</p>
<p>Scientology gilt als so genannte neue religiöse Bewegung, die von szientistischen und psychotherapeutischen Komponenten geprägt ist. Seit 1997 wird ihr deutscher Ableger vom Verfassungsschutz beobachtet. Der Strömung werden Menschenrechtsverletzungen und antidemokratische Tendenzen vorgeworfen.
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/operation_walkuere_filmdreh.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/operation_walkuere_filmdreh.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Große Sorge um Sportschau-Moderatorin</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 19:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[München. Große Sorge um Monica Lierhaus: Die Sportschau-Moderatorin ist nach Angaben der ARD ernsthaft erkrankt. Die 38-Jährige musste sich Anfang des Jahres einer Operation unterziehen und liegt zurzeit im künstlichen Koma.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/monica_lierhaus.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/monica_lierhaus.gif border=0 width=200></a><strong>Monica Lierhaus nach Operation im Koma</strong><br />München. Große Sorge um Monica Lierhaus: Die Sportschau-Moderatorin ist nach Angaben der ARD ernsthaft erkrankt. Die 38-Jährige musste sich Anfang des Jahres einer Operation unterziehen und liegt zurzeit im künstlichen Koma.</p>
<p>ARD-Programmdirektor Volker Herres: „Die Nachricht von Monica Lierhaus&#8217; Erkrankung geht uns sehr nahe.“ Die Zuschauer ihrer Sendungen müssten nun eine Zeitlang ohne Monica Lierhaus auskommen, aber das sei im Moment nachrangig. Zuallererst ginge es jetzt um die Gesundheit der Moderatorin. Herres: „Ich wünsche ihr eine rasche und vollständige Genesung. Was sie im Moment am dringendsten braucht, ist Ruhe.“ Der Programmchef appelliert an alle Medien, ihre Privatsphäre zu respektieren und von journalistischen Nachfragen bei Freunden, Verwandten und in ihrem Umfeld abzusehen.</p>
<p>Noch am 6. Januar war Lierhaus beim vierten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen als Moderatorin im Einsatz.
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/monica_lierhaus2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/monica_lierhaus2.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Länderchefs weisen ARD und ZDF in die Schranken</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2008/10/Laenderchefs-weisen-ARD-und-ZDF-in-die-Schranken/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 09:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dresden. Den Online-Auftritten von ARD, ZDF und Deutschlandradio werden enge Schranken gesetzt. Darauf einigten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer am Donnerstag in Dresden. Der so genannte 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag regelt die Internet-Aktivitäten der Sender und ihr Engagement im Digitalbereich. ARD-Chef Fritz Raff zeigte sich wenig begeistert und sprach von einem „Kompromiss, mit dem wir leben müssen“. Zufrieden zeigte sich dagegen der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Enge Regeln für Internet-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender gesetzt</strong><br />Dresden. Den Online-Auftritten von ARD, ZDF und Deutschlandradio werden enge Schranken gesetzt. Darauf einigten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer am Donnerstag in Dresden. Der so genannte 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag regelt die Internet-Aktivitäten der Sender und ihr Engagement im Digitalbereich. ARD-Chef Fritz Raff zeigte sich wenig begeistert und sprach von einem „Kompromiss, mit dem wir leben müssen“. Zufrieden zeigte sich dagegen der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).<br />ARD, ZDF und Deutschlandradio dürfen ihre Programme in Zukunft nur noch bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung ins Internet stellen, bei Großereignissen und Bundesliga-Spielen bis zu 24 Stunden. Neue Internet-Angebote sollen einen Drei-Stufen-Test durchlaufen, bereits bestehende bis Ende 2010 nachträglich geprüft werden. Nicht mehr im Internet anbieten dürfen die Sender unter anderem Anzeigenportale, Preis- oder Versicherungsrechner, Spiele und Musikdownloads, Partner- und Tauschbörsen sowie Ratgeberportale ohne Sendungsbezug.</p>
<p>Ausdrücklich nennt der Staatsvertrag Unterhaltung als Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Telemedien-Angebots. Allerdings sollen „boulevardmäßige Unterhaltungssendungen“ nicht dazu gehören. Zur Frage der genauen Abgrenzung sollen noch einmal die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger angehört werden.</p>
<p>ARD-Chef Fritz Raff kritisierte den Verwaltungsaufwand durch den nachträglichen Drei-Stufen-Test sowie die 24-Stunden-Frist für Sportereignisse die „weder logisch, noch im Sinne der Gebührenzahler vertretbar“ sei. Positiv bewertete er, dass Unterhaltung als Teil der Grundversorgung auch im Internet nicht mehr in Frage stehe. Der BDZV begrüßte, dass den Öffentlich-Rechtlichen „presseähnliche Angebote“ ohne Programmbezug nun verboten seien. </p>
<p>Torsten Herbst, medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag kommentierte das Ergebnis so: „Es ist zu hoffen, dass die jetzt gefundene Regelung der Ministerpräsidenten den Online-Wildwuchs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch tatsächlich begrenzt.“</p>
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		<title>Literaturpapst Reich-Ranicki sorgt für Eklat bei TV-Gala</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2008/10/Literaturpapst-Reich-Ranicki-sorgt-fuer-Eklat-bei-TV-Gala/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 10:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln. Riesenwirbel um Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki: Der 88-Jährige sorgte bei der ZDF-Aufzeichnung für den „Deutschen Fernsehpreis“ im Kölner Coloneum für einen handfesten Eklat: „Ich werfe den Preis von mir“, sagte er vor laufenden Kameras. Die Zuschauer reagierten erschüttert. Reich-Ranicki sollte mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/FernsehpreisEklat_1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/FernsehpreisEklat_1.gif border=0 width=200></a><strong>88-Jähriger lehnt Annahme des Deutschen Fernsehpreises ab</strong><br />Köln. Riesenwirbel um Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki: Der 88-Jährige sorgte bei der ZDF-Aufzeichnung für den „Deutschen Fernsehpreis“ im Kölner Coloneum für einen handfesten Eklat: „Ich werfe den Preis von mir“, sagte er vor laufenden Kameras. Die Zuschauer reagierten erschüttert. Reich-Ranicki sollte mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet werden. <br />Zunächst hatte Moderator Thomas Gottschalk persönlich die Laudatio für Reich-Ranicki gehalten und gestanden, dass er ihn „sehr verehre“. Danach trat der Literaturpapst selbst ans Mikro und zog vom Leder: „Ich kann diesen Preis nicht annehmen. Man hätte mit seiner Zeit während der letzten drei Stunden weit Besseres anfangen können als diesen Mist hier.“ Das aktuelle Fernsehprogramm bezeichnete er als „Blödsinn“. Nur noch auf Arte und 3Sat liefen manchmal eine gute Sendung. Am Ende resümierte er: „Ich gehöre hier nicht hin. Ich werfe den Preis von mir!&amp;quot;<br />
Erstaunlich dagegen die Sicht des ZDF auf das, was da in Köln geschah. Der Sender spricht auf seiner Homepage lediglich von einer „faustdicken Überraschung“. Reich-Ranicki wolle den Preis zunächst nicht annehmen. Das garniert der Sender aus Mainz mit einem eher harmlosen Zitat des 88-Jährigen: „Ich habe nicht gewusst, was mich hier erwartet.“ Nach Darstellung des ZDF hätte Moderator Thomas Gottschalk die Situation gerettet. Danach habe er mit Zustimmung der anwesenden Senderchefs spontan angeboten, Reich-Ranicki auf allen vier Sendern, die den „Fernsehpreis“ tragen, eine Stunde Zeit einzuräumen, um über seine Sicht des deutschen Fernsehens zu sprechen. Das habe Reich-Ranicki akzeptiert und gesagt: „Mal sehen, was daraus wird.“<br />
Das ZDF überträgt die Gala nach eigenen Angaben mit allen Höhepunkten am heutigen Sonntag ab 20.15 Uhr. Ob dabei auch der Eklat gezeigt, wird man sehen.<br /></p>
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		<title>Shake It! Nintendos &quot;Wario&quot; legt YouTube in Trümmer</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 08:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nintendo ist einer der größten Hersteller von Videospielen, insbesondere für Spielekonsolen. Mit der eigenen Konsole namens „Wii“ wollen die Japaner den Platzhirschen von Sony mit ihrer „PlayStation“ Konkurrenz machen.
Die im Folgenden analysierte Werbung des Spieles „Wario Land“ stellt dabei keine Marketing-Aktion dar, die in Betrachtung sonstiger Maßnahmen ungewöhnlich wäre.
In der Vergangenheit bot der Konsolengigant bereits umgebaute Smarts für „das Spiel zwischendurch“ an. Die Kleinstwagen wurden so umgebaut, dass Laufkundschaft im Smart die Spielekonsole „Wii“ ausprobieren konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/shake1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/shake1.gif border=0 width=200></a><strong>Eine genaue Betrachtung der Viral Marketing Aktion zur Einführung von &amp;quot;Wario Land&amp;quot;</strong><br />Nintendo ist einer der größten Hersteller von Videospielen, insbesondere für Spielekonsolen. Mit der eigenen Konsole namens „Wii“ wollen die Japaner den Platzhirschen von Sony mit ihrer „PlayStation“ Konkurrenz machen.<br />
Die im Folgenden analysierte Werbung des Spieles „Wario Land“ stellt dabei keine Marketing-Aktion dar, die in Betrachtung sonstiger Maßnahmen ungewöhnlich wäre.<br />
In der Vergangenheit bot der Konsolengigant bereits umgebaute Smarts für „das Spiel zwischendurch“ an. Die Kleinstwagen wurden so umgebaut, dass Laufkundschaft im Smart die Spielekonsole „Wii“ ausprobieren konnten.<br />Bereits zur Einführung der Konsole in Deutschland wurden in Großstädten (Hamburg, Berlin, Köln, München) markante Plätze – in Berlin das Brandenburger Tor, in Hamburg die Reeperbahn – mit Absperrband „abgeriegelt“. Auf dem Absperrband, das kreuz und quer über die Plätze und Straßen hing, stand „Wii will move you“. </p>
<p>&lt;i&gt;Nintendo Wii – Wario Land&lt;/i&gt;</p>
<p>Wario Land ist ein neu aufgelegtes Spiel von Nintendo. Seine Wurzeln sind in den frühen 1990er Jahren zu suchen.  Damals kam „Wario Land“ als drittes Spiel der Reihe „Super Mario Land“ für den GameBoy – eine mobile Spielekonsole von Nintendo – auf den Markt. Dieses Spiel wurde nun für „Wii“ neu aufgelegt. Eine Viral-Marketing-Aktion soll dabei auf das Spiel aufmerksam machen.</p>
<p>&lt;i&gt;Die Werbung&lt;/i&gt;<br />
Beworben wird „Wario Land“ mit einem YouTube-Clip. Unter www.youtube.com/experiencewii ist dazu ein 45-Sekunden-Spot zu sehen, der die wichtigsten Spielsequenzen des Spiels sowie seiner Steuerung zeigt.</p>
<p>Zu Beginn wirkt die gesamte Aufmachung wie eine typische YouTube-Seite. Die ersten Hinweise auf „Unregelmäßigkeiten“ werden sichtbar, als aus dem Videobereich Spielmünzen „herausfallen“.</p>
<p>Getreu dem Titel des Spiels – „Shake It!“ (dt.: Rüttel es!) – fängt wenig später der gesamte Bildschirm an, zu wackeln und die ersten Stilelemente der YouTube-Seite fangen an, herunterzufallen und ineinander zusammenzufallen.<br />
Nach und nach fällt so die gesamte YouTube-Seite in sich zusammen. Der Höhepunkt des 45-Sekunden-Spots folgt. Zum Ende des Spots wird schließlich die gesamte YouTube-Seite in Trümmer gelegt. Dabei werden stilisierte „Risse“ auf der Internetseite des Videoriesen sichtbar und sämtliche Videoelemente (inklusive Kommentare, Verweis auf weitere Videos, Statistik usw.) fallen schließlich ineinander zusammen.<br />
Auf der nun frei gewordenen Fläche erscheint ein Schriftzug: „This shake-up brought to you by Wii“ (dt.: Dieses Erdbeben wurde Dir von Wii präsentiert). Ergänzt wird der Verweis durch einen Link auf die Internetseite des Konsolenspiels. Es fehlt auch kein Verweis auf die weltweit größte Einzelhandelskette für Videospiele, GameStop, wo „Wario Land“ selbstverständlich erhältlich ist.<br />
Besonderer Gimmick: Nahezu sämtliche Schaltflächen der inzwischen zusammengebrochenen Seite lassen sich trotz des „Crash“ dennoch bedienen. Dies bedeutet insbesondere in der praktischen Umsetzung für die Programmierer der Werbung besondere Leistungen.</p>
<p>&lt;i&gt;Das Ziel&lt;/i&gt;<br />
Ziel der Werbung ist es ganz offensichtlich, durch Mund-zu-Mund-Propaganda (Viral Marketing), das Spiel insbesondere innerhalb der entsprechenden Szene bekannt zu machen. Bis Ende September wurde die Werbung immerhin schon mehr als zwei Millionen Mal angesehen, Tendenz stark steigend.<br />
Durch den Verweis auf den entsprechenden Vertriebspartner GameStop, der das Spiel auch online verkauft, soll der Absatz des Spiels angekurbelt werden.<br />
Die Bekanntheit ist auch definitiv gestiegen. Laut Google Trends – einem Tool zur Messung der Anzahl der Suchanfragen – gab es seit Veröffentlichung des YouTube-Trailers einen starken Anstieg des Suchbegriffes „Wario Land“.<br />
Allerdings sollten hierbei nicht die sonstigen Marketingaktivitäten anlässlich der<br />
Produkteinführung unterschätzt werden. Die YouTube-Aktion von Nintendo ist lediglich ein Baustein der Marketingkampagne um die Einführung des Wii-Spiels.</p>
<p>&lt;i&gt; Die Zielgruppe&lt;/i&gt;<br />
Die Zielgruppe der Marketingaktion sind vor allem junge, technikbegeisterte Menschen. Sie stellen die größte Gruppe der Konsolenspielkonsumenten. Aufgrund fehlender Mediadaten für YouTube ist eine fundierte Analyse der Besucher von YouTube nicht möglich. Es darf jedoch angenommen werden, dass die überwiegende Masse der Nutzer des Videodienstes relativ jung ist. Eine gewisse Technikaffinität darf unterstellt werden.<br />
Generell überrascht die Nutzung eines Videoportals zur Bewerbung eines Videospieles nicht besonders. Der eigentliche Werbeeffekt wird durch den Guerilla-Faktor erzeugt.</p>
<p>&lt;i&gt;Das „Aha-Erlebnis“&lt;/i&gt;<br />
Wer YouTube nutzt – sei es um Videos hochzuladen oder einfach zum ansehen – erwartet ein immer wiederkehrendes Bild: Oben die Menüleiste	mit Suche, links oben das Videofenster, darunter die Kommentare dazu und rechts daneben Informationen über den User, der das Video eingestellt hat sowie Vorschläge für weitere interessante Videos.<br />
Diesen Anforderungen wird auch das Werbeprodukt für „Wario Land“ gerecht – mit einem Unterschied: Im Laufe der dreiviertel Minute werden sämtliche bekannten Seitenelemente aus den Angeln gehoben und durchgeschüttelt. Der eigentliche Werbeeffekt kommt also durch den Gegensatz zwischen Erwartetem und tatsächlich Passiertem. Nintendo spielt mit dieser Aktion eine Schwachstelle des YouTube-Nutzers aus: Seine Erwartungshaltung gegenüber dem Videoportal.</p>
<p>&lt;i&gt;Die Botschaft&lt;/i&gt;<br />
Nintendo sendet mit der YouTube-Aktion gleich mehrere Botschaften aus: Zum einen wird Spaß mit dem Spiel „Wario Land“ suggeriert (die Kommentare zum Video bestätigen dies), zum anderen wird mit Szenen aus dem Videospiel über das Gameplay informiert.<br />
Natürlich wird mit solch einer Aktion aber auch kommuniziert, dass Nintendo als Konzern auf Jugendlichkeit, Spaß und unkonventionelle Vermarktungsmethoden setzt – Komponenten, mit denen sich in der Zielgruppe gut punkten lässt.<br />
Auf der anderen Seite wird aber auch die Story des Spiels in Teilen erzählt. Wario ist der böse Gegenspieler von Mario, dem leicht untersetzten Zimmermann aus „Donkey Kong“ (1981), der später als Held der „Super Mario“-Serie (ab 1983) seinen Siegeszug antreten sollte. Wario kam 1992 erstmals im zweiten Teil der Serie als Endgegner vor. Dabei handelt es sich um ein Wortspiel mit Mario. Das japanische Wort „wariu“ heißt zu deutsch „böse“.</p>
<p>&lt;i&gt;Das Medienecho&lt;/i&gt;<br />
Bislang ist das Medienecho zum Werbeclip noch relativ überschaubar. Im deutschsprachigen Raum haben bislang lediglich zwei Nischenportale (GameZone.de und ConsoleWars.de) über die Marketingaktion berichtet (wenn auch sehr knapp). Nicht viel ausführlicher berichtete zoomer.de über den gelungenen Marketinggag.</p>
<p>GameZone.de zum Clip:<br />
„Das Nintendo immer wieder mal kreative Formen der Werbung nutzt, sollte bekannt sein. Doch mit der neuesten Aktion für Wario Land: The Shake Dimension hat der japanische Software Konzern sich selbst übertroffen.<br />
Mit dem neuen Trailer scheint anfangs alles gewöhnlich zu sein, doch was im Verlauf des 45 Sekunden Videos passiert, lässt YouTube im wahrsten Sinne erzittern. Doch zu viel will ich gar nicht vor weg nehmen, lediglich den Inhalt des Videos. In diesem werden euch die wichtigsten Aktionen des Spiels demonstriert und die entsprechende Handhabung der Wiimote gezeigt.<br />
Alle die sich für den Titel interessieren sollten sich diesen lustigen Auftritt von Wario nicht entgehen lassen.“</p>
<p>zoomer.de zum Video:<br />
„Für ein neues Spiel hat sich Nintendo eine ungewöhnliche Werbung einfallen lassen: Auf Youtube zerlegt Wario, der &amp;quot;böse Mario&amp;quot;, die Seite.<br />
Angepriesen wird das klassische 2D-Jump&#8217;n'Run &amp;quot;Wario Land: Shake It!&amp;quot;, das am 29. September für die Wii erscheint. Und geschüttelt wird: Je weiter der geldgierige Gegenspieler von Mario im Video kommt, desto wilder wackelt der Bildschirm.“</p>
<p>&lt;i&gt;Eigene Einschätzung&lt;/i&gt;<br />
Nintendo hat es mal wieder geschafft. Mit einem cleveren Marketing-Gag haben die Super-Mario-Schöpfer aus Fernost wieder für Gesprächsstoff gesorgt. Immerhin knapp drei Millionen Zuschauer innerhalb von rund 10 Tagen für ein Video, das YouTube in Trümmer legt. Eine gelungene Aktion war es allemal, aber ob damit auch der erwartete Verkaufsförderungseffekt eintritt, bleibt abzuwarten. Immerhin haben die Japaner innerhalb der letzten 25 Jahre über 300 Millionen Spiele der „Super Mario“-Reihe verkauft – und das in einem viel ruhigeren Marktumfeld.<br />
Doch es ist noch nicht aller Tage Abend. Insbesondere die Kooperation mit GameStop, dem größten Videospieleinzelhändler weltweit, dürfte zur Steigerung der Verkaufszahlen beitragen. Denn dieser bietet das Spiel auch in seinem direkt verlinkten Online-Shop an.<br />
Sicherlich hat sich Nintendo auch mehr Medienresonanz auf den YouTube-Clip erhofft, doch die ist weitestgehend ausgeblieben. Dennoch hat sich eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich eine ungewöhnliche Seite im Internet herumsprechen kann.<br />
Und auch Johnnie Walkers „Moorhuhn“ hat erst mit großer Verspätung seinen Siegeszug über die Bildschirme angetreten…<br />

<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/shake2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/shake2.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Riesenwirbel um Tatort aus Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 14:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln. Selten hat ein Fernseh-„Tatort“ bereits vor seiner Ausstrahlung für so viel Wirbel gesorgt: Mit einem Protestbrief an die WDR-Intendantin will der Zentralrat der Deutschen Roma und Sinti die für den 19. Oktober geplante Erstausstrahlung des „Tatorts“ mit dem Titel „Brandmal“ verhindern. Es bestehe in erheblichem Maße die Gefahr, dass Hass und Ablehnung gegenüber den Sinti und Roma geschürt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TatortBrandmalKommissare.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TatortBrandmalKommissare.gif border=0 height=150></a><strong>Roma und Sinti befürchten Diskriminierung &#8211; WDR bleibt bei Ausstrahlung</strong><br />Köln. Selten hat ein Fernseh-„Tatort“ bereits vor seiner Ausstrahlung für so viel Wirbel gesorgt: Mit einem Protestbrief an die WDR-Intendantin will der Zentralrat der Deutschen Roma und Sinti die für den 19. Oktober geplante Erstausstrahlung des „Tatorts“ mit dem Titel „Brandmal“ verhindern. Es bestehe in erheblichem Maße die Gefahr, dass Hass und Ablehnung gegenüber den Sinti und Roma geschürt werden.<br />„Ich halte den Film für gefährlich, weil dort die Stigmata und negativen Klischees über die Roma- und Sinti-Minderheit bestätigt werden, für die es nach dem Holocaust und der Nazipropaganda – ähnlich wie gegenüber den Juden – immer noch einen besonders fruchtbaren Boden in unserer Gesellschaft gibt“, schrieb der Zentralratsvorsitzende Romani Rose an den WDR.<br />
Der WDR hält trotz der Kritik an der Ausstrahlung fest. Der Sender respektiere die Sorge des Zentralrats der Deutschen Sinti und Roma, der sich zu Recht regelmäßig öffentlich gegen die mit negativen Klischees behaftete Darstellung der Roma- und Sinti-Minderheit wende, erklärte der Sender am Donnerstag in Köln. Man sehe jedoch keine Veranlassung, den Film nicht wie vorgesehen zu senden, sagte WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff.<br />
Beim WDR ist man überzeugt davon, dass in dem Krimi mit der Problematik „sehr differenziert umgegangen“ wird. Das Drehbuch sei „sorgfältig recherchiert“, der Film „behutsam inszeniert“. Der Krimi bestätige gerade nicht die üblichen Klischees, sondern baue „in der Tradition der sozialkritischen Kölner ´Tatorte´“ Vorurteile ab, befand Kulenkampff.<br />
Doch genau das bezweifelt der Zentralrat der Roma und Sinti. „In dem Drehbuch, gegen dessen Verfilmung der Zentralrat schon im November 2007 protestiert hatte, werden Bürgerkriegsflüchtlinge der Roma aus dem Kosovo dargestellt, die ihre Kinder zu Taschendiebstählen zwingen. Dabei wird die ganze Palette an diskriminierenden Stereotypen über Roma aufgeführt, wie Kriminalität, Grausamkeit, Schmutz, Verwahrlosung, Primitivität oder  Ausnutzung des Wohlfahrtsstaats“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des Zentralrats.<br />
Dem hält der WDR entgegen, dass der Obmann des Kulturvereins österreichischer Roma, Rudolf Sarközi, die Idee zu der „Tatort“-Folge an den Sender herangetragen habe. Auch habe er die Entstehung des Films begleitet. Der Krimi solle „eine Anregung für eine nicht allzu schnelle Vorverurteilung geben“, zitiert der WDR Sarközi.<br />
In der von Maris Pfeiffer inszenierten Geschichte stirbt bei einem Brand in einem Mietshaus eine junge Frau an den Folgen einer Rauchvergiftung. Max Ballauf (Klaus J. Behrend) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) ermitteln zunächst wegen Brandstiftung mit Todesfolge. Dabei gerät auch ein Roma-Mädchen unter Verdacht. Nachbarn fordern daraufhin die Schließung eines Heims für Sinti und Roma.<br />

<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TatortBrandmalRoma.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TatortBrandmalRoma.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TatortBrandmalFamilie.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TatortBrandmalFamilie.gif border=0 width=200></a></div>
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/KulenkampffVerenaWDR.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/KulenkampffVerenaWDR.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>RTL steigt in griechischen Markt ein</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 11:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Luxembourg/Athen. Die RTL-Gruppe übernimmt zwei Drittel der griechischen Alpha Media Group. Das teilt der Sender heute in Luxembourg mit. Der Vertrag mit einem Volumen von 126 Millionen Euro soll nach Prüfung durch die Behörden im Oktober oder November unter Dach und Fach sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/rtl.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/rtl.gif border=0 width=200></a><strong>RTL Group übernimmt Alpha Media</strong><br />Luxembourg/Athen. Die RTL-Gruppe übernimmt zwei Drittel der griechischen Alpha Media Group. Das teilt der Sender heute in Luxembourg mit. Der Vertrag mit einem Volumen von 126 Millionen Euro soll nach Prüfung durch die Behörden im Oktober oder November unter Dach und Fach sein.<br />
<br />Nach erfolgreicher Übernahme beansprucht RTL fünf der neun Vorstandssitze. Dimitris Contominas, bisheriger Alpha-Media-Chef, wird Vorstandsvorsitzender.<br />
Der RTL-Vorsitzende Gerhard Zeiler kommentierte: &amp;quot;Die Alpha Media Group ist gut auf dem Markt verankert. Als führendes europäisches Unterhaltungsnetzwerk werden wir unsere Erfahrungen und Kompetenz in die Schaffung eines starken Unternehmens in einem attraktiven Markt stecken.&amp;quot;<br />
Zur Alpha Media Group gehören die Fernsehsender Alpha TV und Cosmos TV sowie die Radiostationen Alpha 98.9, Palmos 98.8 und die Produktionsgesellschaft Plus Productions. Der Zuschaueranteil liegt derzeit bei 14,5 Prozent und rangiert damit auf Platz drei der größten Medienunternehmen Griechenlands.</p>
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