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	<title>Die Sachsen Zeit &#187; Allgemein</title>
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		<title>Machtfragen im Hause Springer</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 16:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wundern Sie sich dieser Tage auch über die Berichterstattung in der Springerpresse? Vor allem die Bild am Sonntag erweckt mit ihrer jüngsten Ausgabe geradezu den Eindruck als würde sie nicht mehr dem CDU-nahen Axel Springer Verlag angehören, sondern TAZ und Frankfurter Rundschau links überholen zu wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamstitel.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bamstitel.gif border=0 height=150></a><strong>Fiktives Gespräch zwischen Friede Springer und Mathias Döpfner</strong><br />Wundern Sie sich dieser Tage auch über die Berichterstattung in der Springerpresse? Vor allem die Bild am Sonntag erweckt mit ihrer jüngsten Ausgabe geradezu den Eindruck als würde sie nicht mehr dem CDU-nahen Axel Springer Verlag angehören, sondern TAZ und Frankfurter Rundschau links überholen zu wollen.<br />SPD-Chef Franz Müntefering darf im Interview mit der aktuellen BamS glänzen und ganz ungeniert auf die Kanzlerin eindreschen. Nicht nur das, auch die beiden Reporter stellen sich mit ihrer Frage eher auf Seiten des SPD-Politikers. Kostprobe: &quot;Doch niemand hat sich in der Krise mehr um Jobs gekümmert als die SPD und ihr Kandidat Frank-Walter Steinmeier, die Kompetenz liegt aus Sicht der Bürger aber bei Kanzlerin Merkel und ihrem Wirtschaftsminister zu Guttenberg.&quot; Hierbei handelt es sich nicht um eine Aussage Münteferings, sondern um die der beiden Bild am Sonntag-Reporter Michael Backhaus (immerhin stellvertretender Chefredakteur) und Angelika Hellemann. Weiter im Text. Auf Seite eins der gleichen Ausgabe gibt es unter dem BamS-Logo einen Anriss &quot;Merkel an den Orten ihrer Kindheit&quot;. Auf den Seiten 10/11 wird der Leser oder mehr noch der Betrachter mit einem großformatigen Foto von der Kanzlerin erschlagen. Das Lächeln von Merkel wirkt gequält, die Augen bleiben kalt und die Hände sind die einer alten Frau. Nur zur Erinnerung fünf Seiten vorher ein Foto von Müntefering, welches den SPD-Chef als zupackenden, besonnenen Grandsigneur erscheinen lässt. Der kraftvolle Münte und die alternde Angie &#8211; größer könnte der Kontrast nicht sein. Um es dann noch vollends auf die Spitze zu treiben, zeigt die BamS auf den Seiten 26/27 Vera Lengsfeld im extrem tiefausgeschnittenen, knallroten Kleid, was eher zu Marilyn Monroe passen würde, als zu einer ehemaligen Bürgerrechtlerin aus der DDR, die zur CDU konvertiert ist. Zu guter Letzt bleibt da noch der vermeintliche Skandal im Hause Tiefensee um Steuerverschschwendung beim Neubau der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Anders als sonst üblich schafft es der Tiefensee-Skandal nicht einmal auf die Titelseite. Und noch einmal reiben wir uns verwundert die Augen. Ja, das ist die Ausgabe der Bild am Sonntag vom 16. August 2009, knapp sechs Wochen vor der Bundestagswahl, ja die BamS gehört nach wie vor zum Springer-Verlag.</p>
<p>Die Lektüre der BamS hat den Autor dieser Zeilen ermuntert ein fiktives Gespräch zwischen Springer-Vorstand Mathias Döpfner und Verleger-Witwe Friede Springer wiederzugeben.<br />
Wir schicken voraus, dass Friede Springer Patentante von Döpfners Kindern ist und nach Angaben von Wikipedia auch Mitglied der CDU.<br />
Ob das Gespräch im Hause Springer oder bei den Döpfners stattfindet, ist für den Inhalt ohne Belang.</p>
<p>Friede Springer: Ach Mathias, wir müssen reden.<br />
Mathias Döpfner: Aber sicher Friede. Stimmt es, du möchtest mit mir über Angela reden.<br />
Friede Springer (nickt): Tja, in letzter Zeit bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es gut für uns und unser Land ist, dass Angela Kanzlerin ist.<br />
Mathias Döpfner: Ich habe da auch so meine Zweifel. Sie macht derzeit alles andere als eine gute Figur. Von Führung keine Spur. Ihre Minister machen was sie wollen und auch dieser Seehofer in Bayern läuft ihr zunehmend aus dem Ruder.<br />
Friede Springer: Aber was soll ich denn machen? Ich kann ihr doch nicht die Freundschaft kündigen. Schließlich bin ich doch auch in ihrer Partei.<br />
Mathias Döpfner: Die Freundschaft musst du ihr ja nicht gleich kündigen, aber die Kanzlerschaft könntest du ihr schon nehmen. Ich finde wir haben auch was Besseres verdient.<br />
Friede Springer: Aber mir fällt außer mir keine Frau ein, die in der Lage wäre den Job zu machen.<br />
Mathias Döpfner: Ich verstehe dich nur zu gut, aber muss es schon wieder eine Frau sein? Ich meine, es gibt doch auch kluge Männer.<br />
Friede Springer: Ja, aber die meisten klugen Köpfe sind nicht in der CDU, sondern in der SPD. So wie der Schröder damals. Der hat mir gefallen.<br />
Mathias Döpfner: Stimmt. Aber der Steinmeier ist auch nicht schlecht. Ein wenig spröde vielleicht und längst nicht so charismatisch wie der Schröder. Aber ich bin mir sicher: &quot;Der kann Kanzler.&quot;<br />
Friede Springer (kichert hinter vorgehaltener Hand): Ach Mathias, ich sehe, du verstehst mich. Du weißt also, was zu tun ist.<br />
Mathias Döpfner: Natürlich Friede! Du wirst sehen, es geht am Ende für uns alles glatt.<br />
Friede Springer: Aber versprich mir, dass du dem Kai kein Haar krümmst.<br />
Mathias Döpfner (seufzt): Keine Sorge, solange der Diekmann sich an unsere Absprachen hält, wird ihm nichts geschehen.<br />
Plötzlich steht eine Haushälterin mit dem Telefon im Salon.<br />
Die Haushälterin: Alfred Neven DuMont wünscht sie zu sprechen.<br />
Friede Springer (lacht erleichtert): Nur gut, dass es nicht der junge Neven ist. Und in den Hörer: Hallo Alfred, was verschafft mir die Ehre?<br />
Alfred Neven DuMont: Ich grüße dich, Friede. Schön, dass wir mal wieder telefonieren können.<br />
Friede Springer: Aber Alfred, du rufst mich doch nicht an diesem herrlichen Sonntag an, nur um mit mir über alte Zeiten zu plauschen. Was hast du auf dem Herzen?<br />
Alfred Neven DuMont: Es ist vor allem die Merkel. Sie darf unter keinen Umständen Kanzlerin bleiben. Und da dachte ich&#8230;<br />
Friede Springer (tut zunächst ganz empört): Alfred, du wagst es mich am Sonntag zu stören und willst dann auch noch, dass ich mit Angela breche?<br />
Alfred Neven DuMont: Friede, ich habe keine andere Wahl. Seit ich die Zeitungen in Berlin gekauft habe, wird mir mehr und mehr klar, dass das so nicht weiter gehen kann.<br />
Friede Springer: So ungern ich dir recht gebe, aber es stimmt. Angela ist zwar eine gute Strippenzieherin, wenn es um ihre eigene Karriere geht, aber das allein reicht nicht, um eine gute Kanzlerin zu sein.<br />
Alfred Neven DuMont (noch ganz perplex): Du meinst? Soll das heißen, du stimmst mir zu?<br />
Friede Springer: Ja, auch wenn es mir nicht leicht fällt.<br />
Alfred Neven DuMont: Na, dann bin ich ja beruhigt.
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		<title>Plakatkrieg in Döbeln</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 18:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Döbeln. Die heiße Wahlkampfphase hat in Sachsen noch nicht einmal richtig begonnen, doch in Döbeln ist bereits der erste Plakatkrieg ausgebrochen. In der vergangenen Nacht wurden rund 70 Plakate des SPD-Landtagskandidaten Henning Homann an der Dresdner Straße, Grimmaische Straße, Leipziger Straße und Zschepplitzer Straße geklaut. An vielen Stelle hängen stattdessen jetzt NPD-Plakate. Homann erstattete deshalb heute morgen bei der Polizei in Döbeln Strafanzeige gegen unbekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/homannkolbeplakate.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/homannkolbeplakate.gif border=0 width=200></a><strong>SPD-Politiker erstattet Strafanzeige wegen Diebstahl</strong><br />Döbeln. Die heiße Wahlkampfphase hat in Sachsen noch nicht einmal richtig begonnen, doch in Döbeln ist bereits der erste Plakatkrieg ausgebrochen. In der vergangenen Nacht wurden rund 70 Plakate des SPD-Landtagskandidaten Henning Homann an der Dresdner Straße, Grimmaische Straße, Leipziger Straße und Zschepplitzer Straße geklaut. An vielen Stelle hängen stattdessen jetzt NPD-Plakate. Homann erstattete deshalb heute morgen bei der Polizei in Döbeln Strafanzeige gegen unbekannt.<br />SPD-Mann Homann war der erste Kandidat, der vor der Landtagswahl Ende August in Döbeln seine Plakate gehängt hat. Homanns Plakate hatten für Aufsehen gesorgt, weil er unter dem Slogan „Für Sie stell ich mich auf den Kopf“ auf dem Plakat verkehrt herum abgebildet ist. </p>
<p>„Auch wenn Wahlplakate nicht immer zur Verschönerung der Stadt beitragen, gehören Sie zur Demokratie. Ob aus politischen oder wirtschaftlichen Motiven, diese Form der Kriminalität ist nicht akzeptabel&quot;, so Homann zur Sachsen Zeit. Neben dem finanziellen Schaden von rund 200 Euro schmerze vor allem der vergebliche ehrenamtliche Einsatz der Wahlkampfhelfer. </p>
<p>Vor logistische Probleme stellt den SPD-Politiker der Diebstahl aber nicht. Plakate, Pappen und Motivation seien noch reichlich vorhanden. Gleichzeitig hofft Homann, dass es der Polizei gelingt die Diebe zu ermitteln. Die Plakate seien in der Zeit zwischen dem Einbruch der Dunkelheit und 1.30 Uhr morgens verschwunden. </p>
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		<title>Braune Laus im schwarzen Pelz</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 18:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Sachsens Seniorenbeauftragte Yvonne Olivier (CDU, 47, Foto) will nicht, dass die braune Seite ihrer Vergangenheit ans Licht der Öffentlichkeit kommt. So berichtete die Sachsen Zeit vor gut einem Jahr. Damals gab sich das Sächsische Sozialministerium äußerst zugeknöpft mit Blick auf eine entsprechende Kleine Anfrage (Drs. 4/10928) des Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi.


Lichdi wollte wissen, was die Staatsregierung über die Vergangenheit von Yvonne Olivier weiß und inwieweit sich Olivier von ihrer Vergangenheit distanziert hat. In der schriftlichen Antwort der damaligen Sozialministerin Helma Orosz (CDU) heißt es dazu: &#34;Eine Zustimmung der genannten Person zur Erhebung und anschließenden Weitergabe der erfragten Informationen liegt nicht vor.&#34; Im übrigen seien keine Umstände bekannt, die einer Ausübung der Tätigkeit entgegenstehen würden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Olivier2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Olivier2.gif border=0 width=200></a><strong>Ex-Seniorenbeauftragte Olivier noch immer in der CDU</strong><br />Dresden. Sachsens Seniorenbeauftragte Yvonne Olivier (CDU, 47, Foto) will nicht, dass die braune Seite ihrer Vergangenheit ans Licht der Öffentlichkeit kommt. So berichtete die Sachsen Zeit vor gut einem Jahr. Damals gab sich das Sächsische Sozialministerium äußerst zugeknöpft mit Blick auf eine entsprechende Kleine Anfrage (Drs. 4/10928) des Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi.</p>
<p>Lichdi wollte wissen, was die Staatsregierung über die Vergangenheit von Yvonne Olivier weiß und inwieweit sich Olivier von ihrer Vergangenheit distanziert hat. In der schriftlichen Antwort der damaligen Sozialministerin Helma Orosz (CDU) heißt es dazu: &quot;Eine Zustimmung der genannten Person zur Erhebung und anschließenden Weitergabe der erfragten Informationen liegt nicht vor.&quot; Im übrigen seien keine Umstände bekannt, die einer Ausübung der Tätigkeit entgegenstehen würden.<br />
<br />Nach Informationen, die der &quot;Sachsen Zeit&quot; vorliegen, war Yvonne Olivier ein hochrangiges Mitglied des Thule-Seminars (Mitgliedsnummer 84*011*D*2.25). Das 1980 durch den Franzosen Pierre Krebs gegründete Seminar wird in Fachkreisen auch als &quot;geistige Wehrsportgruppe&quot; bezeichnet und seit Jahren durch die verschiedenen Verfassungsschutzbehörden der rechtsextremen Szene zugeordnet.</p>
<p>Die Mitgliedschaft im Thule-Seminar ist nicht der einzige Hinweis auf die braune Vergangenheit von Yvonne Olivier. Gleich mehrfach wird sie im Handbuch Deutscher Rechtsextremismus erwähnt. Und nicht nur das: Anhand von Unterlagen des Vereinsregisters in Bonn lässt sich nachweisen, dass die studierte Juristin wenigstens zwischen 1979 und 1991 dem Ostpolitischen Deutschen Studentenverband (später Gesamtdeutscher Studentenverband) teilweise sogar als Funktionärin angehörte.) Der ODS/GDS war über viele Jahre hinweg die Studentenorganisation des Bundes der Vertriebenen und wurde in der Ausgabe 4/85 &quot;Innere Sicherheit &#8211; Information des Bundesministers des Inneren&quot; als rechtsextremistische Organisation eingestuft. Der Bundesinnenminister hieß seinerzeit Friedrich Zimmermann und gehörte der CSU an.</p>
<p>Die Einstufung als &quot;rechtsextremistische Organisation&quot; erfolgte offenbar aus gutem Grund. Hans-Michael Fiedler, einer der führenden Köpfe der niedersächsischen NPD und Mitglied des Thule-Seminars, übte Jahre lang großen Einfluss auf den ODS aus. So sorgte Fiedler bei der 26. Jahreshauptversammlung vom 24. bis 25. März 1979 im Haus der Heimat in Hedemünden dafür, dass sein Zögling Christian Heck zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt wurde. Zu den stimmberechtigten Teilnehmern dieser Versammlung gehörte auch Yvonne Olivier. Bemerkenswert ist auch ein inhaltlicher Antrag, mit dem sich die Delegierten auf dieser Versammlung beschäftigten. Danach sollte sich der ODS bei den Bundestagsabgeordneten der CDU dafür einsetzen, dass diese nicht für die Aufhebung der Verjährungsfrist von so genannten NS-Verbrechen stimmen.</p>
<p>Das Verhältnis zwischen Heck, Fiedler und Olivier verdient indes eine nähere Betrachtung. Im niedersächsischen Verfassungsschutzbericht 83-84 wird auf Seite 98 der &quot;Sympathisantenkreis Fiedler&quot; beschrieben: Im Raum Göttingen bestehen verschiedene rechtsextremistische Zirkel, die sich vor allem an Schüler, Studenten und Jungakademiker wenden. Sie tragen z. B. die Bezeichnungen &quot;Studentenbund Schlesien&quot; (SBS), &quot;Hochschulgruppe Pommern&quot; (HGP), &quot;Schüler- und Studentenunion Ostpreußen&quot; (SUO). Bei allen Veranstaltungen dieser Kleingruppen zeigen sich enge Verflechtungen zur NPD und zu deren Funktionären. Leiter ist das Mitglied des NPD-Landesvorstandes Hans-Michael Fiedler.&quot; Yvonne Olivier gehörte der SUO wenigstens seit 1979 an. Als Vertreterin des SUO nahm sie mehrfach als stimmberechtigte Vertreterin an Versammlungen des ODS/GDS teil. Dort übernahm sie verschiedene Funktionen: Protokollführerin (1980, 1985, 1986, 1991), Kassenprüferin (1985, 1986) und Beisitzerin des Bundesvorstandes (1991).</p>
<p>Christian Heck und Yvonne Olivier zählten aber auch zu den führenden Köpfen der Göttinger Schülerzeitung &quot;Komet&quot;. Die Schülerzeitung (Auflage bis zu 6000 Exemplare) geriet in den 80er Jahren in Verruf. &quot;Brauner Komet am Göttinger Himmel&quot; lautete die Überschrift eines Beitrages in der Stadtzeitung. Ausführlich wurde seinerzeit über die Verflechtungen von &quot;Komet&quot; bis hin zu NPD-Mann Hans-Michael Fiedler berichtet. Heck, heute Richter am Oberlandesgericht in Celle, will wie Yvonne Olivier nicht an seine braune Vergangenheit erinnert werden. &quot;Das gehört nicht in die Öffentlichkeit.&quot; Ähnlich äußert sich der ehemalige Mitstreiter bei der Schülerzeitung &quot;Komet&quot; und Funktionär beim ODS, Christian Moderegger: &quot;Das war doch nur ein Haufen verlorener Idioten.&quot; Yvonne Olivier sei nicht mehr als eine harmlose Mitläuferin gewesen. Von ihr wie von den anderen sei niemals eine Gefahr für den Staat ausgegangen. &quot;Wir wollten damals ein Gegengewicht zu anderen Publikationen darstellen.&quot; Moderegger widersprach<br />
Mutmaßungen, dass Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft an die NPD oder Fiedler geflossen sind. &quot;Wenn das passiert wäre, hätte ich da nicht mehr mitgemacht&quot;, so Moderegger.</p>
<p>Also doch nur alles harmlose Jugendsünden einer Gruppe Identität suchender Jugendlicher? Dagegen sprechen die Geschehnisse am Rande der 31. Jahreshauptversammlung des ODS vom 1. bis zum 2. September 1984 in Bad Godesberg bei Bonn, an der laut Protokoll neben Yvonne Olivier auch NPD-Mann Hans-Michael Fiedler teilnahm. Kurz vor Beginn der Tagung im Haus Annaberg kam es auf dem Bonner Kaiserplatz zu einer Gewaltorgie. Im Verfassungsschutzbericht heißt es dazu: &quot;Am 1. September 1984 griffen Mitglieder der Wiking-Jugend und anderer rechtsextremistischer Jugendgruppen zusammen mit Skinheads in Bonn eine Gruppe von Punkern an, schlugen mit Eisenketten und Schlagstöcken auf sie ein und verletzten vier von ihnen schwer.&quot; Unter den vorübergehend Festgenommenen befanden sich wenigstens drei ODS-Funktionäre: Hartmut Heger, Norbert Schnelle und Frank Buchhold. Über Schnelle vermerkt das ODS-Protokoll vom 2. Sitzungstag: &quot;Norbert Schnelle von der HG Bielefeld ist eingetroffen und berichtet über die dortigen Aktivitäten.&quot; Heger wurde vom Bonner Landgericht fast zwei Jahre nach der Tat zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt.</p>
<p>Yvonne Olivier ist inzwischen innerhalb des Sozialministerium in der Versenkung verschwunden. Ihren Platz als Seniorenbeauftragte musste sie für Judith Oexle räumen. Ihren Posten in der CDU hat sie  behalten können. Sie ist nach wie vor Landesschatzmeisterin der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV). Yvonne Olivier schweigt bis heute zu ihrer Vergangenheit in den verschiedenen rechtsextremistischen Organisationen. Mehrfache schriftliche und telefonische Anfragen ließ sie unbeantwortet. Und auch bei der sächsischen CDU hüllt man sich derzeit noch in Schweigen. Weder CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer noch der Meißner Kreisvorsitzende Matthias Rößler antworteten auf Fragen zu Frau Olivier. Ralph Schreiber, Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, teilte auf entsprechende Nachfrage lediglich mit: &quot;Dem SMS sind keine Umstände über Mitarbeiter bekannt, die einer Ausübung ihrer Tätigkeiten und Ämter entgegenstehen.&quot;
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Orosz3.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Orosz3.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Willkommen in Victorias Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 14:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Döbeln/Mochau. Sachsens jüngste Bloggerin geht heute online. Die sechsjährige Victoria aus Mochau hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, der Welt ihre Gedanken zu Kindsein, Bildung, Politik und Reisen mitzuteilen. Dazu nutzt die Tochter eines Journalisten und einer Erzieherin nicht nur ihren Blog, sondern auch die übrigen social Networks im Web 2.0.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/victoriasbanner.jpg rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/victoriasbanner.jpg border=0 width=200></a><strong>Sachsens jüngste Bloggerin geht an den Start </strong><br />Döbeln/Mochau. Sachsens jüngste Bloggerin geht heute online. Die sechsjährige Victoria aus Mochau hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, der Welt ihre Gedanken zu Kindsein, Bildung, Politik und Reisen mitzuteilen. Dazu nutzt die Tochter eines Journalisten und einer Erzieherin nicht nur ihren Blog, sondern auch die übrigen social Networks im Web 2.0.<br />Bereits seit Tagen ist Victoria gemeinsam mit dem SPD-Landtagskandidaten Henning Homann aus Döbeln auf Achse. Sie begleitet und berät den SPD-Mann nicht nur in Fragen die Kinder betreffen, sondern auch mit Blick auf eine bestmögliche Wirkung bei den möglichen Wählerinnen und Wählern. Dabei lässt sie Homann durchaus ihre kindliche Ungeduld spüren und sagt ihm, was ihr gefällt und was nicht.</p>
<p>Um für das Bloggen richtig gerüstet zu sein, bedient sich Victoria eines eigenen Notebooks. Ab und zu greift sie auch selber zur Kamera, um ihre Sicht der Welt im Bild festzuhalten. Natürlich hat Victoria wie viele Mädchen in ihrem Alter eine besondere Vorliebe für Pferde. Sie träumt davon mal ein eigenes zu besitzen. Immerhin fühlt sie sich auf dem Rücken der Tiere so wohl, dass sie bei einem Ausritt mit ihrem Vater schon einmal im Sattel eingeschlafen ist. Und selbst erfahrene Reiter zeigen sich erstaunt darüber, wie sicher sie im Umgang mit Pferden ist. Bisher hat sie allerdings &quot;nur&quot; zwei Zwergkaninchen (Max und Moritz), einen Kater (Spongi) und einen Hund (Frosti).</p>
<p>Klare Vorstellungen hat Victoria auch von der Welt in der sie leben will: &quot;Ich will, dass es allen Menschen gut geht.&quot; Und man merkt das ist nicht einfach so daher gesagt, sondern ihr voller Ernst. Deshalb nimmt sie auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, kindliche Interessen zu verteidigen.</p>
<p>http://victoriaswelt.wordpress.com</p>
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		<title>Letzte Chance für SPD-Chef Jurk</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 04:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Wer in den vergangen Wochen gehofft hatte, die Diskussion um Sachsens angeschlagenen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) würde früher oder später im Sande verlaufen hat sich geirrt. Das Gegenteil ist der Fall. Stand Tillich bisher vor allem wegen seines fragwürdigen Umgangs mit der eigenen Biografie in der Kritik, muss er sich zunehmend Fragen gefallen lassen, die unmittelbar mit seiner Vergangenheit zu tun haben.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum die Sozialdemokraten in Sachsen die große Koalition noch vor der Wahl verlassen müssen</strong><br />Dresden. Wer in den vergangen Wochen gehofft hatte, die Diskussion um Sachsens angeschlagenen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) würde früher oder später im Sande verlaufen hat sich geirrt. Das Gegenteil ist der Fall. Stand Tillich bisher vor allem wegen seines fragwürdigen Umgangs mit der eigenen Biografie in der Kritik, muss er sich zunehmend Fragen gefallen lassen, die unmittelbar mit seiner Vergangenheit zu tun haben.<br />
<br />Nach der Welt berichtet ausgerechnet die SuperIllu aus dem Hause Burda &#8211; auch bekannt als Zentralorgan aller Ostdeutschen &#8211; über einen Fall, der den CDU-Politiker als einen besonders üblen Handlanger des SED-Regimes in Erscheinung treten lässt. Sofern die in diesem Zusammenhang veröffentlichten Unterlagen keine Fälschungen sind, hat Tillich im Juni 1989 Peter Kurras die Lizenz zum Betrieb des Hutberghotels in Kamenz entzogen. Kurras, zuvor Bautzenhäftling und später Stasi-IM, behauptet: &quot;Tillich hat mein Leben ruiniert.&quot;</p>
<p>Wie üblich reagieren die sächsische CDU und die Staatskanzlei mit den üblichen Floskeln. &quot;Absurde Debatte&quot;, heißt es aus der Parteizentrale. Aus dem Hause Tillich wird verlautet: &quot;20 Jahre nach der Wende könne &quot;quasi jeder alles behaupten.&quot; Im übrigen könne er, der Ministerpräsident, nach so langer Zeit aus der Erinnerung heraus zu diesem Vorgang nichts sagen. </p>
<p>Zugegeben 20 Jahre sind eine lange Zeit, aber 1989 war schließlich kein Allerweltsjahr. Tillich war seinerzeit 30 Jahre alt als er zum stellvertretenden Rat des Kreises für Handel und Versorgung emporstieg. Es war das Jahr der Wende in der DDR. Viele können sich bis heute detailgenau an die aufregende Zeit erinnern. Doch ausgerechnet der CDU-Politiker leidet mit Blick auf seine eigene Biografie an einer augenscheinlich besonders schweren Form des Vergessens.</p>
<p>Dass es jemand mit einer derartigen Vergesslichkeit bis zum Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gebracht hat ist erstaunlich. Während andere mit einer vergleichbaren Vergangenheit nach der Wende nicht mal mehr Pförtner im öffentlichen Dienst sein durften, halfen Tillich seine Erinnerungslücken auf dem Weg zur Macht. </p>
<p>Mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen Ende August scheint ihm die Debatte um den Umgang mit seiner Biografie, trotz zahlreicher Widersprüche und Ungereimtheiten bislang kaum geschadet zu haben. Die CDU verliert in Umfragen mal gerade ein Prozent, Tillichs Werte auf der Beliebtheitsskala sinken von 78 auf 74 Prozent. Die SPD verschlechtert sich um drei Prozent, kann von der Debatte nicht profitieren. Das Gegenteil scheint sogar der Fall zu sein.</p>
<p>Hier scheint eine nähere Betrachtung angebracht. Fakt ist. Die seit Monaten anhaltende Diskussion um Tillichs Umgang mit der eigenen Vergangenheit, hat der CDU geschadet. Die sächsische Union kann längst nicht mehr von dem Rückgewinn der absoluten Mehrheit wie zu Biedenkopfs-Zeiten träumen. Die Schwäche der SPD hat vor allem eine Ursache: Während die CDU jeden Angriff mit einer Attacke auf SPD-Aufklärer Karl Nolle pariert, tun sich die Genossen um Parteichef Thomas Jurk schwer sich klar zu positionieren. Von der Distanzierung Jurks zu Nolle scheint man inzwischen zwar abgerückt. Aber ein klares Bekenntnis zum sicher unbequemen Parteifreund sieht anders aus.</p>
<p>Dabei fürchten die führenden CDU-Politiker im Freistaat nichts so sehr wie einen Schulterschluss bei den Genossen. Solange die SPD den Eindruck hinterlässt, sie sei weder Fisch noch Fleisch braucht es der Union nicht Bange werden, wenn es um die Frage des Machterhaltes geht. Schließlich buhlt die FDP schon seit Monaten um die Gunst von Tillich und hält sich in der Debatte um dessen Vergangenheit auffallend zurück.</p>
<p>Sollten die Genossen aber die Zeichen der Zeit erkennen und nicht nur zusammenrücken, könnte es am Ende noch einmal eng werden für eine schwarz-gelbe Koalition. Noch einmal hat sich in diesen Tagen das Fenster für die SPD geöffnet, um sich gegenüber dem Wähler als ernstzunehmende Alternative zu präsentieren. Doch dazu müssten die beiden SPD-Minister Jurk und Stange die Regierung verlassen und die Sozialdemokraten die Koalition aufkündigen. </p>
<p>Sicher kein leichter Schritt &#8211; vor allem nicht für einen Parteichef und stellvertretenden Ministerpräsidenten Thomas Jurk, der für seine Harmoniesucht selbst bei etlichen Genossen in der Kritik steht. Doch wenn Jurk ernsthaft eine Koalition von CDU und FDP verhindern will, bleibt ihm keine andere Wahl als diese letzte Chance für einen Austritt aus der Koalition zu nutzen. Ansonsten hat sich auch seine eigene Zukunft als politisches Schwergewicht in diesem Land erledigt.</p>
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		<title>Letzter Ausweg Bild-Zeitung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Manch einer nimmt in einer derart ausweglosen Situation seinen Hut, andere einen Anwalt, wieder andere vertrauen sich Deutschlands größter Boulevard-Zeitung an. So auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Ausgerechnet der Bild-Zeitung vertraut der seit Monaten unter Druck stehende Unions-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Ende August sein bestgehütetes Geheimnis an, lässt dem Blatt aus dem Hause Springer sogar eine Kopie des Fragebogens zukommen, um den sich die ganze Causa Tillich dreht. Immerhin klagt ein anderes Springer-Blatt &#34;Die Welt&#34; seit Monaten in der Sache, um Antworten zu erhalten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tib2.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tib2.gif border=0 width=200></a><strong>Der tiefe Fall des Stanislaw T. </strong><br />Dresden. Manch einer nimmt in einer derart ausweglosen Situation seinen Hut, andere einen Anwalt, wieder andere vertrauen sich Deutschlands größter Boulevard-Zeitung an. So auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Ausgerechnet der Bild-Zeitung vertraut der seit Monaten unter Druck stehende Unions-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Ende August sein bestgehütetes Geheimnis an, lässt dem Blatt aus dem Hause Springer sogar eine Kopie des Fragebogens zukommen, um den sich die ganze Causa Tillich dreht. Immerhin klagt ein anderes Springer-Blatt &quot;Die Welt&quot; seit Monaten in der Sache, um Antworten zu erhalten.<br />
<br />Was aussehen soll wie ein Befreiungsschlag verkommt allerdings zur Lachnummer. Tillich behauptet im Interview allen ernstes, dass er auf die Frage &quot;Haben Sie dienstlich, aufgrund gesellschaftlicher Funktionen oder sonstwie Kontakt zu den in Nummer 1 genannten Stellen gehabt?&quot; völlig korrekt mit &quot;Nein&quot; geantwortet habe. Tillich in der Bild-Zeitung: &quot;Denn diese zwei Begegnungen mit der Staatssicherheit waren absolut ungeplant und unausweichlich.&quot; Wohlgemerkt bei der Frage ging es nicht um eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit, sondern um Kontakt. Tillich hatte an anderer Stelle bereits eingeräumt zweimal von der Stasi befragt worden zu sein. Dazu bemerkt der Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht in Dresden, Christoph Jestaedt (CDU), laut Spiegel online: &quot;Er hätte die dienstlichen Treffen mit den Stasi-Leuten natürlich angeben müssen&quot;, ist sich der Jurist sicher. Auch die anderen zwei Antworten seien sachlich unrichtig. &quot;Die Antworten müssen so klar wie möglich ausfallen. Dabei obliegt die Deutungshoheit über die Fragen nicht demjenigen, der sie ausfüllt. Niemand kann ihnen plötzlich einen anderen Sinn unterschieben.&quot;</p>
<p>Wie verzweifelt Tillich und sein engeres Umfeld, allen voran der Chef der Staatskanzlei, Johannes Beermann, sein müssen, zeigt das Vorgehen des von der Staatskanzlei beauftragten Rechtsanwaltes Gernot Lehr. Danach hat der Jurist am 3. Juli den Pressesprecher des Verwaltungsgerichts Robert Bendner angerufen und um eine Klarstellung bezüglich der Äußerung von Richter Jestaedt gebeten in der Art, dass sich das Gericht von der Aussage Jestaedts distanziert. Dies hat Bendner nach eigenen Angaben abgelehnt. SPD-Mann Karl Nolle in einem Schreiben an Rechtsanwalt Lehr:<br />
&quot;Wenn Herr Staatsminister Beermann sich Ihrer bedient, um auf das Verwaltungsgericht Dresden einen unzulässigen Druck auszuüben, dann ist es lediglich eine Geschmacksfrage, ob er diese Aktion selbst oder eben durch einen Handlanger vornehmen lässt.&quot;</p>
<p>Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Landtag kommentiert Tillichs Befreiungsschlag so: &quot;Na endlich. Doch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!. Dieser Gorbatschow-Spruch trifft auch auf Stanislaw Tillich zu.&quot; Was wie ein grüner Wunschtraum klingt, könnte für Tillich schon bald zum Alptraum werden. Nicht nur auf den Fluren der CDU-Fraktion im Landtag wird derzeit heftig diskutiert, wie die Partei möglichst unbeschadet aus der Sache herauskommen könnte. Auch in Berlin blickt man mit zunehmender Sorge auf die Vorgänge in Sachsen. Schließlich ist nach der Landtagswahl vor der Bundestagswahl und die findet bekanntlich am 27. September statt.
<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichs-fragebogen-1999-1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichs-fragebogen-1999-1.gif border=0 width=200></a></div>
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<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/beermanns-rechtsanwalt.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/beermanns-rechtsanwalt.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>King of Pop ist tot</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Westwood/Los Angeles. Der King of Pop ist tot. Michael Jackson starb um 14.26 Uhr in der UCLA-Klinik in Los Angeles. Nach offiziellen Angaben der Klinik erlitt Jackson zuhause einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verloren die Ärzte den Kampf um ihn. Die genaue Todesursache soll jetzt durch eine Obduktion ermittelt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Jackson erlitt Herzstillstand &#8211; </strong><br />Westwood/Los Angeles. Der King of Pop ist tot. Michael Jackson starb um 14.26 Uhr in der UCLA-Klinik in Los Angeles. Nach offiziellen Angaben der Klinik erlitt Jackson zuhause einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verloren die Ärzte den Kampf um ihn. Die genaue Todesursache soll jetzt durch eine Obduktion ermittelt werden.<br />Westwood/Los Angeles. Der King of Pop ist tot. Michael Jackson (50) starb um 14.26 Uhr in der UCLA-Klinik in Los Angeles. Nach offiziellen Angaben der Klinik erlitt Jackson zuhause einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verloren die Ärzte den Kampf um ihn. Die genaue Todesursache soll jetzt durch eine Obduktion ermittelt werden.</p>
<p>Die Nachricht vom Tod des Popsängers verbreitete sich welteit wie ein Lauffeuer. Als erstes berichtete das Online-Starmagazin &quot;TMZ&quot; auf seiner Homepage. Inzwischen beherrscht das Ableben Jacksons sämtliche elektronische Medien. </p>
<p>Bereits kurz nach Einlieferung Jacksons eilten seine Familienangehörige in die Klinik, darunter auch seine Schwester La Toya und Mutter Katherine, sein Bruder Jermaine.</p>
<p>Stars und Freunde reagierten erschüttert auf die Nachricht des Todes. Elton John soll ihm spontan während seines jährlichen &quot;White Tie and Tiara Balls&quot; den Song &quot;Dont´t let the sun go down on me&quot; gewidmet haben.</p>
<p>Jackson hatte erst im März angekündigt wieder auf Tournee gehen zu wollen.</p>
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		<title>Jurk wirft sich schützend vor Tillich</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 15:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden. Sachsens SPD-Chef und Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat heute erstmals öffentlich Partei für Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ergriffen. In seiner Regierungserklärung sagte Jurk zur Affäre um die Vergangenheit von Tillich: &#34;Stanislaw Tillich und ich haben uns nicht vorzuhalten, was wir zu DDR-Zeiten getan haben.&#34;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/tillichobama.gif border=0 height=150></a>Dresden. Sachsens SPD-Chef und Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat heute erstmals öffentlich Partei für Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ergriffen. In seiner Regierungserklärung sagte Jurk zur Affäre um die Vergangenheit von Tillich: &quot;Stanislaw Tillich und ich haben uns nicht vorzuhalten, was wir zu DDR-Zeiten getan haben.&quot;<br />Tillich steht seit Monaten unter Druck, weil er seine DDR-Vergangenheit beschönigt. Zuletzt wurden ihm durch Dokumente aus dem Kreisarchiv in Kamenz nachgewiesen, dass er noch Wochen nach dem Mauerfall im Rat des Kreises an der Enteignung eines Eigenheimes mitgewirkt hat.</p>
<p>Umso verwunderlicher die nachfolgende Äußerung Jurks vor dem Landtag: &quot;Dem  Ministerpräsidenten nach 20 Jahren noch vorzuwerfen, in der DDR Verantwortung übernommen zu haben, die heute einem stellvertretenden Landrat entspräche, wird seiner Lebensleistung nicht gerecht.&quot; Das es mit der Verantwortung selbst nach DDR-Recht nicht weit her ist, belegt die vergleichsweise schnelle Rückübertragung des enteigneten Eigenheimes an seine Besitzer.</p>
<p>Offenbar mit Blick auf den in eigenen Reihen nicht unumstrittenen Parteifreund Karl Nolle sagte Jurk weiter: &quot;Ich wünsche uns allen an dieser Stelle, dass wir souveräner mit unseren Biografien umgehen.&quot; SPD-Chefaufklärer Nolle hatte erst in der vergangenen Woche sein seit Monaten angekündigtes Buch &quot;Sonate für Blockflöten und Schalmeien&quot; veröffentlicht. Nach seinen Angaben ist die erste Auflage bereits restlos vergriffen. Derzeit werde nachgedruckt.<br />

<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/JurkMittweida_1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/JurkMittweida_1.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Perfide Taktik oder plumpe Anbiederung?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 15:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgerechnet Sachsens SPD-Chef Thomas Jurk stellt sich mit seiner Regierungserklärung vor den angeschlagenen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU). Was ihn zu diesem Schritt bewogen haben mag ist schleierhaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet Sachsens SPD-Chef Thomas Jurk stellt sich mit seiner Regierungserklärung vor den angeschlagenen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU). Was ihn zu diesem Schritt bewogen haben mag ist schleierhaft.<br />Zwei mögliche Erklärungen kommen bei näherer Betrachtung in Frage. Zum einen könnte es sich bei Jurks Äußerungen um eine besonders perfide Taktik handeln, um den Regierungschef zu zermürben. Motto: Ich halte zu dir Stanislaw, egal was du angestellt hast. Dafür darf ich mich in deinem Glanz sonnen und bekomme ein paar Wählerstimmen von dir. Schließlich distanziere ich mich aufs Äußerste von meinem Parteifreund Nolle.<br />
Besonders wahrscheinlich scheint diese Annahme freilich nicht, da Jurk sich bereits vor der Veröffentlichung von Nolles Buch über die Doppelmoral bei der CDU, not amused gezeigt hatte.</p>
<p>Bleibt also nur noch die Plumpe Anbiederung an den vermeintlich Mächtigeren. Immerhin ist Jurk bis heute kaum damit aufgefallen sich gegenüber dem Koalitionspartner zu profilieren. Angesichts der Unbedarftheit fragt man sich, ob Jurk das Nolle-Buch überhaupt gelesen hat. Falls nicht, was angesichts der seiner Äußerungen im Landtag kaum vorstellbar ist, sollte er das schleunigst nachholen. Falls ja, hat er es offenbar nicht begriffen bzw. ist auf die dümmlichen Aussagen von Flath und Co. hereingefallen. </p>
<p>Besonders Letzteres führt zu der Frage, ob ein Parteichef, der derart naiv mit dem politischen Gegner umgeht, überhaupt geeignet ist, seine Partei als Spitzenkandidat in die nächste Landtagswahl zu führen. Die sächsischen Sozialdemokraten brauchen gewiss keinen wie Nolle zu fürchten, auch wenn er oftmals unbequem und unberechenbar scheint. Mit einem Mann wie Jurk an der Spitze ist allerdings zu befürchten, dass das bislang historisch schlechte Ergebnis bei der letzten Landtagswahl noch einmal unterboten wird. Dabei bräuchte der Freistaat gerade jetzt eine starke Sozialdemokratie.</p>
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		<title>Ohne Nolle geht es nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gtschung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/Ohne-Nolle-geht-es-nicht/</guid>
		<description><![CDATA[Was wäre die sächsische SPD ohne Karl Nolle? Der Mann, der in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Sturz von Kurt Biedenkopf und Georg Milbradt beigetragen hat, mag sicher dem einen oder anderem suspekt und unbequem sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre die sächsische SPD ohne Karl Nolle? Der Mann, der in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Sturz von Kurt Biedenkopf und Georg Milbradt beigetragen hat, mag sicher dem einen oder anderem suspekt und unbequem sein.<br />
<br />Der für seine Harmoniesucht bekannte Parteichef Thomas Jurk gibt offen zu, sich ein anderes Geburtstagsgeschenk seines Parteifreundes gewünscht zu haben. Aber Politik ohne Ecken und Kanten funktioniert nicht. Das mag auch für Jurk ein schmerzlicher Lernprozess sein.</p>
<p>Immerhin entzaubert Nolle ein ums andere Mal die Mächtigen im Freistaat. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen, wäre angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen mehr als unklug.</p>
<p>Ein vorsichtiges Zeichen als Akt der Solidarisierung mit Nolle setzte immerhin SPD-Generalsekretär Dirk Panther. Auch wenn mancher seine Anwesenheit bei der Buchvorstellung Nolles als Kontrollbesuch missdeuten könnte.</p>
<p>Dass sich die SPD in Sachsen sich nicht deutlicher hinter ihren Aufklärer Nolle stellt, könnte die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl Ende August Stimmen kosten. Nolle ist es der das Profil auch mit der &quot;Sonate für Blockflöten und Schalmeien&quot; schärft. Mit ihm hat die SPD ein Alleinstellungsmerkmal auf das sie stolz sein können.</p>
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