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	<title>Die Sachsen Zeit &#187; Deutschland</title>
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		<title>Schäuble verbietet rechtsextreme HDJ</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 12:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin/Dresden. Heute morgen wurde die &#34;Heimattreue Deutsche Jugend&#34; (HDJ) verboten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) teilte mit, dass die Verbotsverfügung nach dem Vereinsgesetz heute morgen zugestellt wurde. Seitdem laufen in Brandenburg, Berlin, Niedersachsen und auch in Sachsen Hausdurchsuchungen bei führenden Mitgliedern der Organisation, die immer wieder durch Zeltlager auffallen, bei denen beispielsweise Kinder in NS-Uniformen gekleidet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Koeditz1.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/Koeditz1.gif border=0 width=200></a><strong>&quot;Heimattreue Deutsche Jugend&quot; wollte Kinder und Jugendliche für NS-Ideologie ködern/Hausdurchsuchungen auch in Sachsen</strong><br />Berlin/Dresden. Heute morgen wurde die &quot;Heimattreue Deutsche Jugend&quot; (HDJ) verboten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) teilte mit, dass die Verbotsverfügung nach dem Vereinsgesetz heute morgen zugestellt wurde. Seitdem laufen in Brandenburg, Berlin, Niedersachsen und auch in Sachsen Hausdurchsuchungen bei führenden Mitgliedern der Organisation, die immer wieder durch Zeltlager auffallen, bei denen beispielsweise Kinder in NS-Uniformen gekleidet werden.<br />&quot;Als bundesweit organisierter Jugendverband verbreitet die HDJ rassistisches und nationalsozialistisches Gedankengut&quot;, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.  Im Rahmen scheinbar unpolitischer Freizeitveranstaltungen sei das am Nationalsozialismus orientierte Weltbild der HDJ Kindern und Jugendlichen vermittelt worden. In speziellen Schulungen seien bereits Kinder im Grundschulalter gezielt in &quot;Rassenkunde&quot; unterrichtet worden. Sie werden dazu angehalten, für die &quot;Blutreinheit&quot; und das &quot;Fortbestehen des deutschen Volkes&quot; einzutreten. &quot;Ausländer&quot; und &quot;Juden&quot; werden als Bedrohung für &quot;das deutsche Volk&quot; dargestellt.  </p>
<p>Bundesinnenminister &quot;Wolfgang Schäuble (CDU): &quot;Mit dem heutigen Verbot setzen wir den widerlichen Umtrieben der HDJ ein Ende. Wir werden alles tun, um unsere Kinder und Jugendlichen vor diesen Rattenfängern zu schützen.&quot;</p>
<p>Vor allem Politiker von SPD, Grünen und Linken hatten sich wiederholt für ein Verbot der HDJ stark gemacht. Das Verbotsverfahren war bereits im vergangenen Jahr eingeleitet worden. Seinerzeit hatte es ebenfalls Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegeben.  </p>
<p>Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linken im Sächsischen Landtag begrüßte das Verbot. Damit habe das Innenministerium einen längst überfälligen Schritt vollzogen. Nunmehr ist wenigstens gesichert, dass unter dem Label HDJ in diesem Jahr keine weiteren Veranstaltungen in Sachsen wie das Osterlager im AWO-Heim Limbach (Vogtland) oder das Pfingstlager in Zschadraß (Landkreis Leipzig) stattfinden können.</p>
<p>Gleichzeitig warf sie die Frage auf, ob ein Verbot mit Ansage den Rechtsextremen nicht auch Gelegenheit gegeben habe, um Ersatzstrukturen aufzubauen. Köditz: &quot;Spätestens seit der Razzia im letzten Oktober konnte die HDJ davon ausgehen, dass ein solcher Schritt bevorsteht.&quot; Bemerkenswert sei zudem die Tatsache, dass im Zuge des Verbots auch Objekte in Sachsen betroffen waren, obwohl das sächsische Innenministerium lange Zeit die Existenz von Strukturen der HDJ im Freistaat negiert hat.</p>
<p>Auch Henning Homann (Kreisvorsitzender der SPD in Mittelsachsen) mahnt zur Wachsamkeit. Die Verbote der Neonazikameradschaften Skinheads-Sächsische-Schweiz und Sturm 34 hätten gezeigt, dass rechtsextreme Netzwerke trotz Verbots weiter funktionierten und ihre Arbeit fortsetzten. „Die HDJ kann selbst als  Nachfolgeorganisation der 1994 verbotenen rechtsextremen  Wikingjugend bezeichnet werden“ stellt Homann klar. „Es ist zu befürchten, dass versucht wird die HDJ unter einem neuen Namen fortzuführen. Wir dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und müssen die zu erwartenden HDJ-Nachfolgeorganisationen konsequent verfolgen“, fordert Homann ein entschlossenes Vorgehen der Polizeibehörden.</p>
<p>Grundsätzlich müsse klar sein, dass Verbote nicht die gesellschaftliche Auseinandersetzung ersetzten. „Rechtsextreme Einstellungsmuster reichen bis in die Mitte unserer Gesellschaft. Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit bedürfen einer breiten Kultur des Widerspruchs, auch und gerade im Alltag“, so Homann. Dazu sei es wichtig eine aktive Zivilgesellschaft zu fördern und demokratiefördernde Projekte zu unterstützen.<br />

<div class=ausschnitth style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/HomannHenning.gif border=0 height=150></a></div>
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		<title>Schutz vor den braunen Rattenfängern</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 08:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin. Aus, vorbei! Die rechtsextreme Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) ist ab sofort verboten. Seit dem frühen Morgen werden zudem auf Veranlassung des Bundesinnenministeriums Wohnungen und Büros von führenden Mitgliedern der HDJ in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen durchsucht und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. 

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schäuble verbietet rechtsextreme HDJ</strong><br />Berlin. Aus, vorbei! Die rechtsextreme Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) ist ab sofort verboten. Seit dem frühen Morgen werden zudem auf Veranlassung des Bundesinnenministeriums Wohnungen und Büros von führenden Mitgliedern der HDJ in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen durchsucht und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. </p>
<p>&quot;Als bundesweit organisierter Jugendverband verbreitet die HDJ rassistisches und nationalsozialistisches Gedankengut&quot;, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.  Im Rahmen scheinbar unpolitischer Freizeitveranstaltungen sei das am Nationalsozialismus orientierte Weltbild der HDJ Kindern und Jugendlichen vermittelt worden. In speziellen Schulungen seien bereits Kinder im Grundschulalter gezielt in &quot;Rassenkunde&quot; unterrichtet worden. Sie werden dazu angehalten, für die &quot;Blutreinheit&quot; und das &quot;Fortbestehen des deutschen Volkes&quot; einzutreten. &quot;Ausländer&quot; und &quot;Juden&quot; werden als Bedrohung für &quot;das deutsche Volk&quot; dargestellt.  </p>
<p>Bundesinnenminister &quot;Wolfgang Schäuble (CDU): &quot;Mit dem heutigen Verbot setzen wir den widerlichen Umtrieben der HDJ ein Ende. Wir werden alles tun, um unsere Kinder und Jugendlichen vor diesen Rattenfängern zu schützen.&quot;</p>
<p>Vor allem Politiker von SPD, Grünen und Linken hatten sich wiederholt für ein Verbot der HDJ stark gemacht. Das Verbotsverfahren war bereits im vergangenen September eingeleitet worden. Seinerzeit hatte es ebenfalls Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegeben.</p>
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		<title>Maschinenbauer rechnen mit Abbau von 25000 Jobs</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 12:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frankfurt/Main. Deutschlands Maschinenbauer rechnen mit einem schwierigen Jahr. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet mit einem Produktionsrückgang von rund sieben Prozent. VDMA-Präsident Manfred Wittenstein erwartet den von 25000 Jobs. „Viele Kunden im In- und Ausland reagierten mit wachsender Verunsicherung und verhängten weitreichende Investitions- und Ausgabenstopps&#34;, so Wittenstein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/wittensteinmanfred.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/wittensteinmanfred.gif border=0 height=150></a><strong>VDMA mit düsterer Prognose für 2009</strong><br />Frankfurt/Main. Deutschlands Maschinenbauer rechnen mit einem schwierigen Jahr. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet mit einem Produktionsrückgang von rund sieben Prozent. VDMA-Präsident Manfred Wittenstein erwartet den von 25000 Jobs. „Viele Kunden im In- und Ausland reagierten mit wachsender Verunsicherung und verhängten weitreichende Investitions- und Ausgabenstopps&quot;, so Wittenstein.<br />Bereits im 4. Quartal 2008 hatte es einen dramatischen Einbruch gegeben. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag nach Angaben des VDMA im Dezember 2008 um real 40 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 39 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2008 ergibt sich insgesamt ein Minus von 29 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Inland verlor 28 Prozent, das Ausland ging um 30 Prozent zurück. „Das vierte Quartal 2008 ist damit das schlechteste Quartalsergebnis seit 1958&quot;, betonte der VDMA Präsident.</p>
<p>Wittenstein betonte, dass die Branche strukturell gut aufgestellt sei und alles daran setze, den erreichten Beschäftigungsstand zu verteidigen. Gleichwohl müssen wir allein schon wegen der zunehmenden Insolvenzen in diesem Jahr mit einem Verlust von zehntausend Arbeitsplätzen rechnen. Insgesamt schätzt der VDMA den Rückgang der Kernmannschaft auf 25.000 Personen. Dennoch zeigte sich Wittenstein optimistisch: „Wir befinden uns auf einer Expedition ungewissen Ausgangs! Doch wir sind gut gerüstet.&quot;</p>
<p>Wittenstein appellierte an die Bundesregierung, „nachhaltig die Standortqualität in Deutschland zu verbessern.&quot; Der Verband fordere keine klassische Konjunkturpolitik, sondern eine konjunkturgerechte Wachstumspolitik. So sei es nicht nachhaltig, mit leichter Hand bei den künftigen Generationen Anleihen für den Konsum von heute zu machen, verpackt als Kinderbonus, als Steuerbefreiung beim Pkw-Kauf oder als Beitragssenkung bei der Krankenversicherung. Schon vor der Krise war in Deutschland eine massive Investitionslücke und ein viel zu geringes Wachstum des Produktionspotenzials zu beklagen, betonte der VDMA Präsident. Heute komme es entscheidend darauf an, die Basis für mehr Produktion in Deutschland zu stärken. „Dazu müssen wir unsere Strukturen noch entscheidender erneuern und unsere Leistungsfähigkeit noch gezielter verbessern.&quot; Der VDMA fordere deshalb eine Wiedereinführung der Verlustverrechnung und eine nachhaltige Verbesserung der Abschreibungsbedingungen. </p>
<p></p>
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		<title>Berufsverbot für Holocaustleugnerin Stolz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 12:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/Berufsverbot-fuer-Holocaustleugnerin-Stolz/</guid>
		<description><![CDATA[Karlsruhe. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat ein fünfjähriges Berufsverbot gegen die rechtsextreme Rechtsanwältin Sylvia Stolz (45) bestätigt. Das teilte der BGH am Montag mit. Die Bundesrichter bestätigten auch den Schuldspruch wegen Volksverhetzung, Nötigung sowie der Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole. Allerdings muss die Höhe der Strafe neu verhandelt werden.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/sylvia_stolz.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/sylvia_stolz.gif border=0 width=200></a><strong>Bundesrichter bestätigen Urteil gegen rechtsextreme Rechstanwältin</strong><br />Karlsruhe. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat ein fünfjähriges Berufsverbot gegen die rechtsextreme Rechtsanwältin Sylvia Stolz (45) bestätigt. Das teilte der BGH am Montag mit. Die Bundesrichter bestätigten auch den Schuldspruch wegen Volksverhetzung, Nötigung sowie der Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole. Allerdings muss die Höhe der Strafe neu verhandelt werden.</p>
<p>Das Landgericht Mannheim hatte die Lebensgefährtin des Rechtsextremisten Horst Mahler im Januar 2008 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt und ihr die Ausübung des Rechtsanwaltsberufes für die Dauer von fünf Jahren verboten. Stolz hatte Anfang 2006 als Anwältin des Holocaustleugners Ernst Zündel die Ermordung der Juden als „größte Lüge der Weltgeschichte“ bezeichnet. Anschließend sagte sie den beiden Schöffen, dass sie für den Fall einer Verurteilung Zündels die Todesstrafe wegen „Volksverleumdung und Feindbegünstigung“ verdient hätten. Daraufhin hatte der Richter sie vom Verfahren ausgeschlossen. Als Reaktion schrieb Stolz einen Beschwerdebrief an das Gericht, den sie mit „Heil Hitler“ unterzeichnete.</p>
<p>Scholz war nach der Urteilsverkündung noch im Mannheimer Landgericht wegen Fluchtgefahr verhaftet worden. Zuvor hatte die Holocaustleugnerin erneut den rechten Arm gehoben und &quot;Heil Hitler!&quot; gerufen.</p>
<p>Horst Mahler, Lebensgefährte von Stolz, rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Urteil auf 23 Monate Haft reduziert werden könne. Dies reiche nicht aus, um den Haftbefehl aufrecht zu erhalten, zumal die 95-jährige Oma der Rechtsanwältin im Koma liege und bereits ihre letzte Ölung erhalten habe.</p>
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		<title>Ab Donnerstag müssen Bahnfahrer mit Warnstreiks rechnen</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2009/01/Ab-Donnerstag-muessen-Bahnfahrer-mit-Warnstreiks-rechnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 18:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/Ab-Donnerstag-muessen-Bahnfahrer-mit-Warnstreiks-rechnen/</guid>
		<description><![CDATA[Frankfurt/Main. Reisende müssen sich am Donnerstag bei der Deutschen Bahn in zahlreichen Städten auf erhebliche Behinderungen einstellen. Wegen der &#34;festgefahrenen Tarifverhandlungen&#34; rufen die Gewerkschaften Transnet und GDBA in Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München zu mehrstündigen Warnstreiks auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gewerkschaften wollen vor allem den Berufsverkehr treffen</strong><br />Frankfurt/Main. Reisende müssen sich am Donnerstag bei der Deutschen Bahn in zahlreichen Städten auf erhebliche Behinderungen einstellen. Wegen der &quot;festgefahrenen Tarifverhandlungen&quot; rufen die Gewerkschaften Transnet und GDBA in Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München zu mehrstündigen Warnstreiks auf.<br />Die Arbeitsniederlegungen sollen am Donnerstagmorgen um 4.30 Uhr beginnen und am &quot;späten Vormittag&quot; beendet sein. &quot;Wir gehen davon aus, dass sich mehrere Hundert Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Beschäftigtengruppen an den Warnstreiks beteiligen&quot;, kündigten die stellvertretende Transnet-Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann an. Es müsse mit &quot;spürbaren Auswirkungen&quot; auf den Zugverkehr gerechnet werden.</p>
<p>&quot;Wir wollen den Schienenverkehr, auch mit Rücksicht auf die Bahnkunden, nicht vollständig lahm legen&quot;, sagten die Gewerkschafter. Es gehe bei der Aktion zunächst um ein &quot;Warnsignal an die Arbeitgeberseite&quot;. Es sei möglicherweise vonnöten, &quot;steigerungsfähig&quot; zu sein, hieß es weiter.</p>
<p>Hintergrund für den Warnstreik ist die bisher ergebnislose laufende Tarifrunde, in der die Gewerkschaften mit dem ehemaligen Transnet-Chef Norbert Hansen auf Seiten der Deutschen Bahn verhandeln. Streit gibt es sowohl um die Arbeitszeit als auch um Entgelte. Transnet und GDBA fordern für rund 130 000 Beschäftigte zehn Prozent mehr Geld und mindestens zwölf freie Wochenenden pro Jahr. Die Arbeitgeberseite habe bislang kein akzeptables Angebot gemacht, bemängeln sie. Bei den Entgelten lag die Offerte des Arbeitgebers vor den jüngsten Gesprächen noch bei einem Prozent Inflationsausgleich und Einmalzahlungen.</p>
<p>Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beteiligt sich indes nicht an dem Streikaufruf. Für sie gehen die separaten Tarifverhandlungen für etwa 12 000 Lokführer erst am Freitag in die dritte Runde. Auch sie fordern bessere Arbeitszeiten, wollen anders als Transnet und GDBA aber nur 6,5 Prozent höhere Entgelte.</p>
<p>Die Deutsche Bahn hält die Arbeitsniederlegungen für «unangemessen», hat sich aber bereits vorbereitet. Reisende können sich über mögliche Behinderungen über das Internetportal bahn.de/aktuell und über die kostenlose Telefon-Hotline 08000 99 66 33 rund um die Uhr informieren, teilte die Deutsche Bahn mit.</p>
<p>Zusätzlich biete die Bahn Kulanzregelungen an. So könne der Reisende bei Zugausfall oder verpasstem Anschluss mit dem nächsten &#8211; auch höherwertigen &#8211; Zug weiterfahren. Bei zuggebundenen Angeboten werde die Zugbindung aufgehoben, das heißt Inhaber von Sparpreis-, Dauer-Spezial-, Europa-Spezial- oder Gruppen-Fahrkarten könnten die nächstmögliche Verbindung (früher oder später) nutzen.</p>
<p>Fahrgäste, die aufgrund streikbedingter Zugausfälle oder Verspätungen ihre Reise nicht antreten konnten, hätten bis 15. Februar die Möglichkeit zur kostenlosen Erstattung von Tickets und Reservierungen. Die Bahn erstatte auch Fahrkarten wie das Dauer-Spezial, Länder-Tickets und das Schönes-Wochenende-Ticket, die sonst nicht zurückgegeben werden können. DB-Zeitkarten würden anteilig erstattet, wenn der Geltungsbereich der Fahrkarte sowie der Reisetag direkt betroffen sind.</p>
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		<title>Bernd das Brot entführt</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 17:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/Bernd-das-Brot-entfuehrt/</guid>
		<description><![CDATA[Erfurt. Oh Schreck, das Brot ist weg! Nicht irgendein Brot, sondern „Bernd das Brot“ – die Kultfigur aus dem Kinderkanal. Offenbar haben Sympathisanten der Hausbesetzer-Szene in Erfurt „Bernd das Brot“ von seinem Platz am Rathaus in Erfurt entführt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bernddasbrot_25859_8.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/bernddasbrot_25859_8.gif border=0 width=200></a><strong>Stadt Erfurt erstattet Anzeige </strong><br />Erfurt. Oh Schreck, das Brot ist weg! Nicht irgendein Brot, sondern „Bernd das Brot“ – die Kultfigur aus dem Kinderkanal. Offenbar haben Sympathisanten der Hausbesetzer-Szene in Erfurt „Bernd das Brot“ von seinem Platz am Rathaus in Erfurt entführt. <br />Das Fehlen der rund zwei Meter hohen Kunststoff-Figur war nach Angaben der Kulturdirektion der Stadt am Mittwoch bemerkt worden. Das griesgrämige Kastenbrot – Star des ARD/ZDF-Kinderkanals – hatte seit Herbst 2007 in der Altstadt für den Ki.Ka geworben, der in Erfurt seinen Sitz hat.</p>
<p>Die Hausbesetzer selbst bestritten die Entführung. Die Aktion gehe sicher auf das Konto von Sympathisanten, erklärte ein Sprecher der Besetzer am Mitwochabend. Er betonte, die Figur sei nicht auf dem Gelände des besetzten Hauses.</p>
<p>Die Landeshauptstadt hat nach Angaben von Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) Anzeige erstattet. Laut einem Schreiben der Entführer, die sich zu dem Diebstahl der Figur bekannt haben, soll „Bernd das Brot“ zu gegebener Zeit wieder freikommen.</p>
<p>Hintergrund ist der Streit um ein besetztes Haus in Erfurt, das nun geräumt werden soll. Verhandlungen mit den Besetzern auf dem Gelände der in NS-Verbrechen verstrickten früheren Firma Topf &#038; Söhne waren in der vergangenen Woche gescheitert.</p>
<p>Die Landeshauptstadt hatte versucht, eine alternative Immobilie anzubieten, was die Hausbesetzer aber ablehnten. Der Besitzer, der die Industriebrache in der Rudolstädter Straße im Jahr 2007 gekauft hatte, setzte eine Räumungsfrist, die am Mittwoch ausgelaufen war.</p>
<p>Auf der Internet-Plattform youtube tauchte ein Video auf, das „Bernd das Brot“ in dem besetzten Haus zeigt. Angeblich habe er sich aufgemacht, um die Hausbesetzer zu unterstützen. In dem Video zeigt die Figur mit falscher Stimme „Solidarität mit den BesetzerInnen“.</p>
<p>Die Besetzer organisieren den Angaben zufolge eine Aktionswoche. Höhepunkt soll eine Demonstration am Sonnabend in Erfurt sein. Seit 2001 haben sie auf dem Topf &#038; Söhne-Gelände besetzten Wohnraum geschaffen, Platz für Bauwagen, Konzert-, Party- und Proberäume, ein Lesecafé, ein Kino, Werkstätten, einen Sportraum und eine „Küche für alle“.</p>
<p>Nach Angaben von Oberbürgermeister Bausewein ist der Aufenthaltsort der entführten Figur bekannt. Eine Polizeiaktion zu ihrer Befreiung werde es aber wohl nicht geben.</p>
<p>Ki.Ka-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp zeigte sich „hochgradig empört“ über die Aktion: „Bernd will nicht entführt werden. Er findet Entführungen &#8216;Mist&#8217;, ganz besonders seine eigene. Alles was er will, ist wieder an seinen Platz zurück. So ist es nun mal. Wenn überhaupt, dann gehört Bernd den Ki.Ka-Zuschauern, und die wollen ihn auf alle Fälle zurück.“</p>
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		<title>&quot;Notleidene Banken&quot; zum Unwort des Jahres gekürt</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2009/01/quotNotleidene-Bankenquot-zum-Unwort-des-Jahres-gekuert/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 14:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://new.sachsen-zeit.de/quotNotleidene-Bankenquot-zum-Unwort-des-Jahres-gekuert/</guid>
		<description><![CDATA[Frankfurt/M. Das Unwort des Jahres 2008 heißt „notleidende Banken“. Darauf verständigte sich jetzt die Jury in Frank­furt am Main. Die Formulierung „stellt das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf“, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung der Jury. Deren Sprecher, Professor Horst Schlosser vom Institut für Deutsche Sprache der Uni Frankfurt, weiter: „Während die Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis geraten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssen, werden die Banken mit ihrer Finanzpolitik, durch die die Krise verursacht wurde, zu Opfern stilisiert.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/unwort.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/unwort.gif border=0 width=200></a><strong>Jury: Verursacher der Krise werden zu Opfern stilisiert</strong><br />Frankfurt/M. Das Unwort des Jahres 2008 heißt „notleidende Banken“. Darauf verständigte sich jetzt die Jury in Frank­furt am Main. Die Formulierung „stellt das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf“, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung der Jury. Deren Sprecher, Professor Horst Schlosser vom Institut für Deutsche Sprache der Uni Frankfurt, weiter: „Während die Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis geraten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssen, werden die Banken mit ihrer Finanzpolitik, durch die die Krise verursacht wurde, zu Opfern stilisiert.“<br />Die Jury kritisiert außerdem die Formulierungen „Rentnerdemokratie“. Grund: Als die Renten um ganze 1,1 Prozent erhöht werden sollten, malte der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog, selbst Bezieher satter Altersbezüge, das Schreckbild eines Staates, einer „Rentnerdemokratie“, in der „die Alten die Jungen ausplündern“.</p>
<p>Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt diffamierte Bürger, konkret die Politiker Gerhart Baum und Burkhard Hirsch, die wegen Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen schon einmal vor das Bundesverfassungsgericht gegangen waren und dies beim neuen BKA-Gesetz noch einmal tun könnten, als „Karlsruhe-Touristen“ – ein bedenkliches Verständnis der Grundrechte.</p>
<p>Die Wahl eines „Unworts des Jahres“ erfolgte zum 18. Mal. Begründet wurde diese sprachkritische Aktion 1991. Diesmal hatten sich 2.117 Einsenderinnen und Einsender aus dem In- und Ausland, auch aus Übersee, mit 1.129 verschiedenen Vorschlägen beteiligt. Der Jury für das Unwort des Jahres 2008 gehörten an die vier ständigen Mitglieder   Margot Heinemann (Leipzig), Nina Janich (Darmstadt), Horst Dieter Schlosser (Frank­furt a.M.) und Martin Wengeler (Düsseldorf). Vertreter der Sprachpraxis war diesmal der Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“ Sergej Lochthofen (Erfurt). </p>
<p>Unwörter der vergangenen zehn Jahre:<br />
2007: Herdprämie &#8211; Das Wort diffamiert Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen, anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen.<br />
2006: Freiwillige Ausreise &#8211; Gesetzes- und Behördenterminus, wenn abgelehnte Asylbewerber aus deutschen Abschiebehaftanstalten, sog. Ausreisezentren, nach intensiver „Beratung“ in ihre Herkunftsländer zurückkehren, wobei die Freiwilligkeit in vielen Fällen zweifelhaft ist.<br />
2005: Entlassungsproduktivität &#8211; Gewinne aus Produktionsleistungen eines Unternehmens, nachdem zuvor zahlreiche für „überflüssig“ gehaltene Mitarbeiter entlassen wurden.<br />
2004: Humankapital &#8211; degradiert Menschen zu nur noch ökonomisch interessanten Größen.<br />
2003: Tätervolk &#8211; grundsätzlich inakzeptabler Kollektivschuldvorwurf; als potentiell möglicher Vorwurf gegen Juden bei Martin Hohmann schlicht antisemitisch.<br />
2002: Ich-AG &#8211; Reduzierung von Individuen (als Aktiengesellschaft) auf sprachliches Börsenniveau.<br />
2001: Gotteskrieger &#8211; Selbst- und Fremdbezeichnung der Taliban- und El Qaeda-Terroristen.<br />
2000: National befreite Zone &#8211; zynisch heroisierende Umschreibung einer Region, die von Rechtsextremisten terrorisiert wird.<br />
1999: Kollateralschaden &#8211; Verharmlosung der Tötung Unschuldiger als Nebensächlichkeit; NATO-offizieller Terminus im Kosovo-Krieg.</p>
<p></p>
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		<title>Hessen wählt Schwarz-Gelb</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 23:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wiesbaden. Dramatische Wahlschlappe für die SPD: Die Sozialdemokraten haben bereits mit heftigen Verlusten bei der Hessen-Wahl am Sonntag erwartet. 13 Prozent sind es laut vorläufigem amtlichen Endergebnis. Davon profitieren FDP und Grüne. Sie konnten kräftige Gewinne verbuchen. Die Linke schaffte den ersten Wiedereinzug in den Landtag in einem westdeutschen Bundesland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPD verliert dramatisch, FDP und Grüne gewinnen deutlich</strong><br />Wiesbaden. Dramatische Wahlschlappe für die SPD: Die Sozialdemokraten haben bereits mit heftigen Verlusten bei der Hessen-Wahl am Sonntag erwartet. 13 Prozent sind es laut vorläufigem amtlichen Endergebnis. Davon profitieren FDP und Grüne. Sie konnten kräftige Gewinne verbuchen. Die Linke schaffte den ersten Wiedereinzug in den Landtag in einem westdeutschen Bundesland.<br />Die CDU kam schlussendlich auf 37,2 Prozent und konnte damit ihr Ergebnis von 2008 halten (plus 0,4 Prozent). Zukünftig kann sie mit der FDP koalieren. Diese steigerte ihr Ergebnis auf 16,2 Prozent (plus 6,8 Prozent).<br />
Der zweite große Gewinner ist die grüne Partei. 6,2 Prozent mehr als 2008 verbuchten die Grünen und landeten damit ein Ergebnis von 13,7 Prozent.<br />
Dafür mussten die Sozialdemokraten bluten. Auf nur noch 23,7 Prozent kommt die SPD unter Schäfer-Gümbel nach knapp 37 Prozent mit Ypsilanti. Die Linke schaffte den Wiedereinzug in einen westdeutschen Landtag und konnte sich leicht verbessern. 5,4 Prozent der Wähler votierten für die Sozialisten.<br />
Der 118 Sitze umfassende Landtag in Wiesbaden wird zukünftig eine 46 Abgeordnete umfassende CDU-Fraktion beherbergen (plus vier Sitze). Zweitstärkste Fraktion wird die SPD mit 29 Parlamentariern (minus 13 Sitze). Die FDP-Fraktion verdoppelt sich fast und umfasst künftig 20 Liberale (plus 9 Sitze). Das gleiche Phänomen bei den Grünen: 17 Sitze (plus 8 Sitze). Die Linksfraktion wird weiterhin aus sechs Abgeordneten gebildet.</p>
<p>Die Wahlbeteiligung sank leicht auf 61 Prozent (minus drei Prozent). Die kleineren Parteien spielten fast keine Rolle. Die Freien Wähler kamen auf 1,6 Prozent, die rechtsextreme NPD erreichte 0,9 Prozent und verpasst damit auch die staatliche Parteienfinanzierung. Die zweite Rechtsaußenpartei REPublikaner erreichte 0,6 Prozent. Die Piratenpartei (Einsatz für freie Wissensverbreitung; kopierschutzkritisch) kam auf 0,5 Prozent. Die BüSo erhielten 0,2 Prozent der Stimmen.</p>
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		<title>Kardelen wurde missbraucht und ermordet</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 15:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paderborn. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Kardelen K. (8) wurde sexuell missbraucht und erstickt. Das erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei nach der Obduktion der am Donnerstag am Möhnesee gefundenen Leiche. Die Mordkommission Kardelen wurde mittlerweile auf 50 Mann aufgestockt. Bislang gibt es noch keinen Verdächtigen für die Tat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/kardelen.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/kardelen.gif border=0 height=150></a><strong>Keine Spur vom Täter &#8211; Ächtjährige wird in der Türkei beigesetzt</strong><br />Paderborn. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Kardelen K. (8) wurde sexuell missbraucht und erstickt. Das erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei nach der Obduktion der am Donnerstag am Möhnesee gefundenen Leiche. Die Mordkommission Kardelen wurde mittlerweile auf 50 Mann aufgestockt. Bislang gibt es noch keinen Verdächtigen für die Tat. <br />Am Donnerstag hatten Polizisten südlich der Sperrmauer des Möhnesees eine unbekleidete Mädchenleiche aufgefunden. Die Leiche lag in einer Tannenschonung und war mit Reisig abgedeckt. Zur Spurensuche wurde der Fundort weiträumig abgesperrt. Kriminaltechniker und Gerichtsmediziner haben den Fundort bis in die Nacht intensiv auf Spuren untersucht. Bislang ist nicht bekannt, ob es sich bei dem Fundort auch um den Tatort handelt.</p>
<p>In der Nacht erfolgte die Obduktion durch die Gerichtsmedizin Münster in Bielefeld. Als Todesursache stellten die Mediziner Ersticken durch Gewaltanwendung fest. Zudem ergaben die Untersuchungen, das das Kind sexuell missbraucht wurde.</p>
<p>Die Polizei setzt ihre Spurensuche am Freitag im Bereich des Möhnesees fort. Es sind Polizeispürhunde aus Stukenbrock eingesetzt. Die Diensthundeführer werden von einer Privatperson mit speziell ausgebildeten Spürhunden (Mantrailer) unterstützt.</p>
<p>Neben den Ermittlungen am Möhnesee werden die Maßnahmen der Mordkommission auch in Paderborn intensiv weitergeführt.</p>
<p>Nach den Medienberichten am Donnerstag gingen am Abend zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Bis nach Mitternacht stieg die Anzahl der Hinweise seit dem Verschwinden des Mädchens auf über 280 an. </p>
<p>Das Landeskriminalamt ist in die Ermittlungen eingeschaltet. Zahlreiche Spuren werden durch die Kriminaltechniker der Landesbehörde untersucht. Intensiv setzen sich auch die Fallanalytiker des LKA mit den bisherigen Erkenntnissen auseinander. Sie beleuchten auch Zusammenhänge mit anderen Fällen.</p>
<p>Weiter Erkenntnisse wollen die Ermittler derzeit nicht preisgeben, um die Fahndung nach dem Mörder nicht zu gefährden. Die sterblichen Überreste von Kardelen sollen noch heute in die türkische Heimat der Eltern überführt werden. </p>
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		<title>Vermisste Kardelen: Leiche am Möhnesee gefunden</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 15:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paderborn. Seit vier Tagen ist die 8-jährige Kardelen K. verschwunden. Jetzt hat die Polizei eine Leiche im Wald am Möhnesee im Sauerland gefunden. Ob es sich dabei um die vermisste Grundschülerin handelt steht noch nicht fest.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/kardelen.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/kardelen.gif border=0 height=150></a><strong>Fundort weiträumig abgesperrt – 8-Jährige war am Montag verschwunden</strong><br />Paderborn. Seit vier Tagen ist die 8-jährige Kardelen K. verschwunden. Jetzt hat die Polizei eine Leiche im Wald am Möhnesee im Sauerland gefunden. Ob es sich dabei um die vermisste Grundschülerin handelt steht noch nicht fest.<br />
<br />Inzwischen hat die Polizei den Fundort am Südufer des Sees weiträumig abgesperrt. Die Sonderkommission hat weitere Hundertschaften zur Spurensuche angefordert. Sicher ist inzwischen nur, dass es sich um eine Kinderleiche handelt. Ganz in der Nähe waren am Mittwoch von zwei Walkerinnen Kleidungsstücke von Kardelen gefunden worden. Seit dem ging die Polizei von einem Verbrechen aus. </p>
<p>Das Mädchen war am Montag gegen 14.30 Uhr in der Nähe ihrer Wohnanschrift in der Paderborner Südstadt letztmalig gesehen geworden. Anschließend verlieren sich die Spuren des Mädchens mit deutsch-türkischer Herkunft. Kardelen hatte die elterliche Wohnung an der Benediktiner Straße gegen 14 Uhr verlassen, um mit einer Freundin zu spielen. Nach erfolgloser Suche mit Unterstützung von Nachbarn und Freunden hatten die Eltern ihre Tochter um 18:20 Uhr bei der Polizei als vermisst gemeldet.</p>
<p>Noch am Montag und Dienstag war es zu umfangreichen Suchmaßnahmen und Ermittlungen der Polizei gekommen, ohne dass die Umstände des Verschwindens oder der Aufenthaltsort des Mädchens geklärt werden konnten. Dabei durchsuchten Polizisten aus Bielefeld und Paderborn intensiv Kleingärten, Parkanlagen und abermals das Wohnumfeld der Vermissten. In die Suche wurden auch die Wohnhäuser in der Nachbarschaft einbezogen.</p>
<p>Polizeibeamte und Freunde der Familie verteilten weit über tausend Handzettel und Suchplakate mit deutschen und türkischen Texten sowie mit dem Bild des vermissten Kindes. Die Familie K. wird von Opferschutzbeauftragten der Paderborner Polizei betreut. Nach einem Schwächeanfall musste der Vater (34) am Dienstag in ein Krankenhaus gebracht werden.
<div class=ausschnittq style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/kardelenkarte.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/kardelenkarte.gif border=0 width=200></a></div>
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