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	<title>Die Sachsen Zeit &#187; Chemnitz</title>
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		<title>Burgstädt: Brandanschläge auf Autos und Bandraum</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 22:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Burgstädt. In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar haben vermutlich Neonazis einen Proberaum der linken Punkband &#34;Fallobstfresser&#34; in Burgstädt abgebrannt. Außerdem wurden Autos angezündet. Die Betroffenen lassen sich dennoch nicht unterkriegen und kündigen eine Demonstration für Freitag an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>offenbar rechtsmotivierte Straftaten &#8211; Staatsschutz ermittelt</strong><br />Burgstädt. In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar haben vermutlich Neonazis einen Proberaum der linken Punkband &quot;Fallobstfresser&quot; in Burgstädt abgebrannt. Außerdem wurden Autos angezündet. Die Betroffenen lassen sich dennoch nicht unterkriegen und kündigen eine Demonstration für Freitag an.<br />Für die Punkrock-Band &quot;Fallobstfresser&quot; war es ein Schock. In der Nacht vom Montag auf Dienstag zündeten bislang Unbekannte den Proberaum der jungen Band an. Weiterhin wurden Autos der Bandmitglieder stark beschädigt &#8211; zum Teil Totalschäden. Der Sachschaden konnte von der Polizei noch nicht angegeben werden. Den Bandmitgliedern zufolge geht er in die Tausende.</p>
<p>&quot;Das ist kein Zufall und ganz klar das Werk von Neonazis&quot;, sagt einer der Punks. Allein das Schlagzeug hatte einen Wert von 2.000 €. Außerdem war weitere hochwertige Technik im Bandraum. Am gleichen Abend wurden zu allem Übel auch noch zwei Autos linksgerichteter Jugendlicher schwer beschädigt. Ein Toyota wurde niedergebrannt, bei einem Mazda wurden Scheiben und Lichter demoliert.</p>
<p>Die &quot;Fallobstfresser&quot; wollen dennoch nicht aufgeben und rufen nun gemeinsam mit einem Bündnis zu einer Demonstration &quot;gegen Nazi-Brandanschläge&quot; auf. Treffpunkt sei am Freitag (23.1.) um 17 Uhr am Burgstädter Bahnhof.</p>
<p>Unterdessen geht offenbar auch die Polizei von einer politisch motivierten Straftat aus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. </p>
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		<title>Chemnitzer Theater dank Kompromiss gesichert</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Chemnitz. Der Stadtrat machte es sich schwer. Doch am Ende stand fest: Der Fortbestand des Theaters im gegenwärtigen Umfang ist gesichert. Die Abgeordneten votierten mehrheitlich für eine Zuschusserhöhung um drei Millionen Euro im kommenden Jahr. Damit bleibt die Robert-Schumann-Philharmonie mit einer Mindestbesetzung von 99 Musikern ein so genanntes A-Orchester.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/chemnitz_theater.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/chemnitz_theater.gif border=0 width=200></a>Chemnitz. Der Stadtrat machte es sich schwer. Doch am Ende stand fest: Der Fortbestand des Theaters im gegenwärtigen Umfang ist gesichert. Die Abgeordneten votierten mehrheitlich für eine Zuschusserhöhung um drei Millionen Euro im kommenden Jahr. Damit bleibt die Robert-Schumann-Philharmonie mit einer Mindestbesetzung von 99 Musikern ein so genanntes A-Orchester.<br />Doch dafür müssen nun auch die Künstler und Angestellten bluten. In einzelnen Theaterbereichen ist nun Teilzeit angesagt, Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt und Tarifanhebungen sind erstmal vom Tisch. Das sieht der neue Haustarifvertrag vor, der am 1. Januar in Kraft tritt und fünf Jahre läuft. Im Gegenzug für die Kürzungen sind in dieser Zeit aber auch betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Dies betrifft jedoch nicht die Neubesetzung von Stellen. </p>
<p>Im Sommer forderten die Gewerkschaften nach neun Jahren Haustarifverträgen die Rückkehr zum Flächentarifvertrag. Die Folge war ein 4,2 Millionen Euro großes Defizit im Theaterhaushalt. Dafür gab es bereits in diesem Jahr 600.000 Euro zusätzlich. (<a href=&quot;http://sachsen-zeit.de/index.php?p=300&#038;nid=20&#038;gid=9020&quot;>Die Sachsen Zeit berichtete.</a>)</p>
<p>Die Zuschüsse des Theaters umfassen jährlich knapp 22 Millionen Euro. Die Stadt gibt 14,8 Millionen Euro, weitere sieben Millionen Euro kommen aus Kulturraummitteln. Ursprünglich wollte der Stadtrat die Zuschüsse nur um eine Million Euro erhöhen. Dies hätte die Kündigung von 60 Mitarbeitern bedeutet. Daraufhin formierte sich eine breite Protestbewegung, die sich für den Erhalt des Fünf-Sparten-Hauses einsetzte.</p>
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		<title>VW trennt sich von Leiharbeitern</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 11:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwickau/Wolfsburg. Die Wirtschaftskrise trifft nun auch VW in Sachsen. Im Zwickauer Werk werden ab kommenden Jahr keine Leiharbeiter mehr beschäftigt. &#34;Der Einsatz von Zeitarbeitern ist 2009 nicht mehr vorgesehen&#34;, sagte Gunter Sandmann, Unternehmenssprecher von Volkswagen. Die Zahl von mehr als 400 betroffenen Menschen wollte er bislang nicht bestätigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/vw.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/vw.gif border=0 width=200></a><strong>Bis zu 400 Stellen im Zwickauer Werk betroffen</strong><br />Zwickau/Wolfsburg. Die Wirtschaftskrise trifft nun auch VW in Sachsen. Im Zwickauer Werk werden ab kommenden Jahr keine Leiharbeiter mehr beschäftigt. &quot;Der Einsatz von Zeitarbeitern ist 2009 nicht mehr vorgesehen&quot;, sagte Gunter Sandmann, Unternehmenssprecher von Volkswagen. Die Zahl von mehr als 400 betroffenen Menschen wollte er bislang nicht bestätigen.<br />Sandmann betonte, dass die verschärfte internationale Marktsituation nun auch auf den Standort Zwickau durchschlage. Die Stammbelegschaft braucht jedoch keine Kündigungen zu befürchten. Der Beschäftigungssicherungsvertrag, der bis 2011 gilt, werde eingehalten. Auch Kurzarbeit stehe derzeit nicht zur Disposition.</p>
<p>Nach guten Zahlen im Jahr 2007 mit rund 277.000 produzierten Autos werde dieses Jahr &quot;ein normales Jahr&quot; werden. Für nächstes Jahr wolle jedoch niemand eine Prognose wagen, so Sandmann. Er fügte an, dass das Chemnitzer Motorenwerk sehr gut ausgelastet sei. Stellenabbau sei hier kein Thema. Der ausschließlich in Chemnitz gefertigte 1,4-Liter-TSI-Motor sei derzeit gefragter denn je und werde an alle europäischen Standorte des Automobilherstellers geliefert. Deshalb werde auch über den Jahreswechsel durchgearbeitet.</p>
<p>Eigenen Angaben zufolge arbeiten 7.300 festangestellte Menschen in den sächsischen VW-Werken.</p>
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		<title>Chemnitz erhält zentralen Frauenknast für Mitteldeutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 10:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Chemnitz/Berlin. Die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich heute in Berlin auf ein zentrales Gefängnis für Frauen geeinigt. Dazu wird die Justizvollzugsanstalt an der Reichenhainerstraße in Chemnitz derzeit für rund 20,2 Millionen Euro saniert und ausgebaut, heißt es in einer Mitteilung des sächsischen Justizministeriums. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/MackenrothGeertCDU.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/MackenrothGeertCDU.gif border=0 width=200></a><strong>Gefängnis an der Reichenhainerstraße wird derzeit für rund 20 Mio. Euro saniert</strong><br />Chemnitz/Berlin. Die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich heute in Berlin auf ein zentrales Gefängnis für Frauen geeinigt. Dazu wird die Justizvollzugsanstalt an der Reichenhainerstraße in Chemnitz derzeit für rund 20,2 Millionen Euro saniert und ausgebaut, heißt es in einer Mitteilung des sächsischen Justizministeriums.<br />
<br />Nach Abschluss der Arbeiten sollen künftig 370 Haftplätze für weibliche Gefangene verfügbar sein, davon 330 Haftplätze im geschlossenen und 40 Haftplätze im offenen Vollzug mit jeweils fünf Haftplätzen in Mutter-Kind-Bereichen. Im Gegenzug zum zentralen Frauenvollzug wird im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit die Sicherungsverwahrung von Männern aus den drei Bundesländern ab Herbst 2009 in der neuen Justizvollzugsanstalt Burg in Sachsen-Anhalt vollzogen, die im Frühjahr 2009 eröffnet wird. </p>
<p>Sachsens Justizminister Geert Mackenroth (CDU): „Die sächsische Justiz pflegt seit Jahren im Rahmen der Initiative Mitteldeutschland eine vertrauensvolle Partnerschaft mit Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit, insbesondere im Justizvollzug, stellt für alle Seiten einen Gewinn dar.“</p>
<p>Derzeit befinden sich 268 weibliche Gefangene im sächsischen Justizvollzug, davon 88 Frauen aus Thüringen und 2 Frauen aus Sachsen-Anhalt. Ab Herbst 2009 werden rund 70 weibliche Gefangene aus Thüringen und rund 60 Gefangene aus Sachsen-Anhalt in der JVA Chemnitz untergebracht sein.</p>
<p></p>
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		<title>Neue Thorarolle für Chemnitzer Synagoge</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 19:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chemnitz. Die erste neue Thorarolle in Ostdeutschland wird am Sonntag in Chemnitz geweiht. Das Allerheiligste der Synagoge wurde nach Angaben der Jüdischen Gemeinde von Bürgern der Stadt gespendet. Die neue Thorarolle ist dringend erforderlich, da die Jüdische Gemeinde nur über vier verschlissene Rollen verfügt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schriftrolle wurde von Christen gespendet</strong><br />Chemnitz. Die erste neue Thorarolle in Ostdeutschland wird am Sonntag in Chemnitz geweiht. Das Allerheiligste der Synagoge wurde nach Angaben der Jüdischen Gemeinde von Bürgern der Stadt gespendet. Die neue Thorarolle ist dringend erforderlich, da die Jüdische Gemeinde nur über vier verschlissene Rollen verfügt. <br />Gemeindevorsitzende Ruth Röcher erklärte, diese seien nicht mehr gesetzmäßig im Sinne der jüdischen Religion. Ohne Thora könnten aber keine Gottesdienste und Feiertage begangen werden. Die Anschaffung der hebräischen Schriftrolle mit den fünf Büchern Mose sei nur dank einer Spendeninitiative des Chemnitzer Superintendenten Andreas Conzendorf möglich geworden.</p>
<p>Die Schriftrolle hat ein ehemaliger Religionsschüler aus Chemnitz, der jetzt als Thoraschreiber in Israel arbeitet, in Jerusalem ausgesucht. Dem Brauch entsprechend, wird sie am Sonntag mit dem letzten Vers aus dem fünften Buch Mose vollendet. Für das Schreiben wurden verdienstvolle Männer der Gemeinde, unter ihnen der ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinden in Sachsen, Siegmund Rotstein, ausgewählt.</p>
<p>Die Spende von evangelischen Kirchgemeinden in Chemnitz betrug rund 26 500 Euro. Das Unrecht und Verbrechen gegenüber den Juden in Deutschland von 1933 bis 1945 sei für ihn ein ganz starkes Motiv gewesen, das Geld zu sammeln, so Conzendorf. Er freue sich, dass die Gemeinde diese Handreichung angenommen habe.</p>
<p>Die Jüdische Gemeinde Chemnitz ist seit der Wende von einem Dutzend auf derzeit rund 650 Mitglieder gewachsen. Sie besteht laut Röcher zu 98 Prozent aus Migranten. Viele von ihnen hätten keine feste Arbeit. Insofern sei die Gemeinde zu arm, sich neue Thorarollen zu leisten.</p>
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		<title>Die Königinnenmörderin von Wiesbaden</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 18:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chemnitz/Wiesbaden. Auf den ersten Blick mag Andrea Ypsilantis Scheitern in Hessen nichts mit Sachsen zu tun haben – gäbe es da nicht Carmen Everts, eine der Königsmörderinnen von Wiesbaden. Everts, 39, war eine der vier SPD-Abgeordneten, die am Montag mit ihrem Nein zu Andrea Ypsilanti als neuer Ministerpräsidentin für ein Scheitern einer rot-grünen Minderheitsregierung in Hessen gesorgt haben. Everts begründete ihre Ablehnung mit ihrer zehn Jahre alten Dissertation – die sie an der TU Chemnitz verfasst hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/everts.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/everts.gif border=0 width=200></a><strong>Zur Ideologie von Carmen Everts</strong><br />Chemnitz/Wiesbaden. Auf den ersten Blick mag Andrea Ypsilantis Scheitern in Hessen nichts mit Sachsen zu tun haben – gäbe es da nicht Carmen Everts, eine der Königsmörderinnen von Wiesbaden. Everts, 39, war eine der vier SPD-Abgeordneten, die am Montag mit ihrem Nein zu Andrea Ypsilanti als neuer Ministerpräsidentin für ein Scheitern einer rot-grünen Minderheitsregierung in Hessen gesorgt haben. Everts begründete ihre Ablehnung mit ihrer zehn Jahre alten Dissertation – die sie an der TU Chemnitz verfasst hat.<br />„Politischer Extremismus – Theorie und Analyse am Beispiel der Parteien REP und PDS“ lautet ihre Dissertation, die sie bei Professor Eckhard Jesse, Inhaber des Lehrstuhles für Politik, verfasst hat. Doch was ist daran so schlimm? Eckhard Jesse ist Begründer der so genannten Hufeisentheorie. Diese nutzt das Bild eines U-förmigen Hufeisens, an deren Enden die politischen Extreme „Rechtsextrem“ und „Linksextrem“ stehen. Die Rundung sei die politische Mitte. Die beiden äußeren Pole zögen sich Jesse zufolge an – übertragen auf die Praxis soll das heißen: Links und Rechts ist das Selbe. Als „Extremismusbeauftragter“ der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen verbreitet er seine Theorie in allen wichtigen Medien. Immer wieder betont er, welche Schnittmengen es zwischen NPD und „den SED-Nachfolgern“ gäbe. Auch seine Verbindungen zum „Patriotismusbeauftragten“ der Fraktion, Matthias Rößler, sind hinlänglich bekannt. Dieser fiel schon öfter mit Rechtsaußenpositionen auf (u.a. Forderung nach Einführung des Nationalhymne-Singens und -Lernen an Schulen).</p>
<p>Die Wissenschaft ist frei – aber nicht bei Jesse. Er gilt in Fachkreisen als Verfechter tendenziöser Wissenschaft. Seit Jahrzehnten bereits gilt er als einer der Vordenker der so genannten neuen Rechten. Ihm allerdings eine rechtsextreme Einstellung zu unterstellen ist bislang noch niemandem gelungen. Auf der anderen Seite hat Jesse keinerlei Probleme mit Personen aus diesem Spektrum. Am 9. März 2005 fand an der TU Chemnitz eine Veranstaltung unter dem Titel „Als der Panzer bebte“ statt, bei der Jesse keinerlei Berührungsängste gegenüber Josef Kneifel zeigte. Letzterer ist zu diesem Zeitpunkt Gefangenenbetreuer bei der neofaschistischen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG) gewesen. Ebenso stellte sich Jesse hinter Lothar Fritze, der die moralische Rechtfertigung des Hitler-Attentäters Georg Elser hinterfragte und dafür harsche Kritik einstecken musste.</p>
<p>Zumindest den Vorwurf des Antisemitismus muss sich Jesse gefallen lassen. In einer Art Beschwerdebrief gegen die Juden in Deutschland wirft er ihnen vor, dass sie selbst verantwortlich seien für einen ansonsten unbedeutenden Antisemitismus und Rechtsextremismus, der „mehr Phantom als Realität“ sei. Jesse weiter: „Antisemitismus wird von den Juden beschworen, um so lautstärker und unbarmherziger, je schwächer er in Wirklichkeit ist.“ (Jesse u.a.: „Philosemitismus, Antisemitismus und Anti-Antisemitismus“, 1990). </p>
<p>Der Lehrstuhl für Politik in Chemnitz unter seiner Leitung ist also sehr weit rechts anzusiedeln. Das bestätigt auch der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Michael Leutert (Linke), der zeitweise bei ihm studierte, später aber die Uni wechselte. „Wer sein politisches Gewissen bei Jesse ausgebildet hat, sollte keine aktuellen politischen Begründungen vorschieben“, meint Leutert mit Blick auf Carmen Everts. Am 1. Juni 1999 reichte diese ihre Dissertation an der TU Chemnitz ein. Darin bezieht sie sich nahezu durchgängig positiv auf ihren Ziehvater Eckhard Jesse.  Weiterhin übernimmt sie nahezu durchgängig seine politischen Handlungsanleitungen – wohlgemerkt: als SPD-Abgeordnete!</p>
<p>Knapp 10 Jahre nach Einreichung ihrer Dissertation begründet sie damit ihre Ablehnung zur Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linken. Paradox dabei: Im ersten Satz ihrer Dissertation zitiert sie Eric Hobsbawm, britischer Historiker und Kommunist. Unter Bezugnahme ihrer Dissertation gibt sie vor, die Linke sei als Nachfolgeorganisation der PDS immer noch in großen Teilen verfassungswidrig. Die Zusammensetzung der Linksfraktion im hessischen Landtag – bestehend aus Gewerkschaftern, Studenten und Pädagogen – interessiert sie dabei nicht. Sie macht ihre Einstellung nicht abhängig von der realen poltischen Situation in Hessen und der Notwendigkeit der Bildung einer Regierung, sondern von ihrer Ideologie – und wie die aussieht, sehen wir deutlich an Eckhard Jesse.<br />

<div class=ausschnitt style=padding-left:5px;><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/jesse.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/jesse.gif border=0 width=200></a></div>
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		<title>Neonazi als Sexgangster von Niederwiesa überführt</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2008/10/Neonazi-als-Sexgangster-von-Niederwiesa-ueberfuehrt/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 15:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Niederwiesa/Chemnitz. Schwerer Schlag für die Neonazi-Szene in Sachsen. Ausgerechnet einer der ihren wurde jetzt von der Polizei als Sexgangster überführt. Der Frankenberger (20) hat demnach im Dezember vergangenen Jahres zwei Schulmädchen in Niederwiesa missbraucht. Der junge Mann zählt nach Angaben der Staatsanwaltschaft zum Umfeld der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Sturm 34“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Junger Mann aus dem Umfeld von „Sturm 34“ missbrauchte zwei Schulmädchen</strong><br />Niederwiesa/Chemnitz. Schwerer Schlag für die Neonazi-Szene in Sachsen. Ausgerechnet einer der ihren wurde jetzt von der Polizei als Sexgangster überführt. Der Frankenberger (20) hat demnach im Dezember vergangenen Jahres zwei Schulmädchen in Niederwiesa missbraucht. Der junge Mann zählt nach Angaben der Staatsanwaltschaft zum Umfeld der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Sturm 34“.<br />Die beiden damals 10 und 11 Jahre alten Mädchen waren Anfang Dezember 2007 auf dem Weg zur Schule, als sie an der Gartenanlage „Hopfenberg“ von einem zunächst Unbekannten mit einer Pistole bedroht wurden. Der Täter zwang sie in eine Gartenlaube und verging sich an der 11-Jährigen, während ihre Schulfreundin zusehen musste. Fast ein Jahr lang haben Freiberger Kriminalisten in diesem Fall ermittelt: Zeugen wurden befragt, mit einem Phantombild wurde nach dem Täter gefahndet, über 30 von Kriminaltechnikern am Tatort gefundene Spuren wurden gesichert und ausgewertet, Hinweisen zu sechs namentlich genannten Männern wurde nachgegangen. Sie waren aufgrund der Personenbeschreibung und der Beschreibung ihrer Bekleidung ins Visier der Kriminalisten gekommen, schieden jedoch als Täter aus.</p>
<p>Lange Zeit tappten die Ermittler im Dunkeln. Erst vor gut einer Woche kam Bewegung in den Fall. Das Kriminalwissenschaftliche und -technische Institut des Landeskriminalamtes  meldete am 15. Oktober einen Treffer in der DNA-Datei. Die Spur des Sexgangsters und eine Spur, die bei einem Wohnungseinbruch im Mai 2008 in Frankenberg gesichert worden war, stimmten überein. Bei diesem Einbruch war unter anderem der 20-Jährige als Verdächtiger ermittelt worden. Eine nun von dem Frankenberger abgegebene Speichelprobe untermauerte das Untersuchungsergebnis der Kriminaltechniker.</p>
<p>Der Neonazi wurde festgenommen. Es wurde Haftbefehl erlassen. Bislang verweigert er die Aussage. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er unter anderem wegen so genannter Staatsschutzdelikte wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen bekannt.</p>
<p>Pikant ist der Fall vor allem deshalb, weil die Neonazi-Szene immer wieder die Wiedereinführung der Todesstrafe für Kinderschänder fordert. Besonders den Mordfall an der achtjährigen Michelle aus Leipzig hatten die Rechtsextremen in den vergangenen Monaten immer wieder für ihre Zwecke missbraucht. Bereits am kommenden Samstag wollen Mitglieder der &amp;quot;Initiative für Döbeln&amp;quot; erneut für eine Verschärfung des Strafrechts demonstrieren. Hinter den Organisatoren der geplanten Demonstration in Döbeln stecken ehemalige Mitglieder der  Neonazigruppe &amp;quot;Division Döbeln&amp;quot;.</p>
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		<title>Chemnitzer Tigerdame Zeysan starb an Krebs</title>
		<link>http://new.sachsen-zeit.de/2008/10/Chemnitzer-Tigerdame-Zeysan-starb-an-Krebs/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 20:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Chemnitz. Trauer im Chemnitzer Tierpark: Tigerdame Zeysan (16) starb wie erst jetzt bekannt wurde bereits am vergangenen Sonntag. Die Armurtigerin erlag offenbar einem Krebsleiden, dessen Verlauf erst vor wenigen Tagen zu sichtbaren Erkrankungsanzeichen führte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TigerdameZeysan.gif rel=floatbox class=floatbox><img class=floatbox rel=floatbox align=left src=http://new.sachsen-zeit.de/wp-content/uploads/TigerdameZeysan.gif border=0 width=200></a><strong>Tierpark will Zuchtprogramm auf Dauer fortführen</strong><br />Chemnitz. Trauer im Chemnitzer Tierpark: Tigerdame Zeysan (16) starb wie erst jetzt bekannt wurde bereits am vergangenen Sonntag. Die Armurtigerin erlag offenbar einem Krebsleiden, dessen Verlauf erst vor wenigen Tagen zu sichtbaren Erkrankungsanzeichen führte.<br />In allen Organen wurden nach Angaben von Tierparkdirektor Hermann Will massive Tumore gefunden. Diese sollen jetzt genauer untersucht werden. Hermann Will: „Der Tierpark verlor mit Zeysan eine Tierpersönlichkeit, die allen Mitarbeitern aber auch den Stammgästen ans Herz gewachsen war.“ </p>
<p>Zeysan kam 1995 aus einem Englischen Zoo nach Chemnitz, wo sie seither mit dem 1992 in Chemnitz geborenen „Prinz“ lebte. Das Paar hatte zweimal Nachwuchs. 1998 wurde erfolgreich ein Drillingswurf mit zwei männlichen und einem weiblichen Jungtier großgezogen, im Jahr 2000 wurde ein einzelner Kater geboren. Alle Jungtiere konnten erfolgreich in andere Zoos vermittelt werden. Nach dem zweiten Wurf gab es im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms (EEP) keine weitere Empfehlung zur Zucht für Zeysan und Prinz, da diese Linie innerhalb der Population bereits überrepräsentiert war. Deshalb wurden die beiden während Rolligkeitsphasen getrennt gehalten.</p>
<p>Ob der auch schon betagte Prinz eine neue Lebensgefährtin bekommt, wird nun mit dem EEP-Koordinator abgeklärt. Auf jeden Fall ist mittelfristig geplant, diese größte und schöne Katzenart wieder im Tierpark Chemnitz zu züchten.</p>
<p></p>
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		<title>Neonazis überfielen Jugendclub vor Eröffnung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 10:02:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Limbach-Oberfrohna. Eine Gruppe von Neonazis sorgt offenbar seit Wochen in Limbach-Oberfrohna für Angst und Schrecken. Trauriger Höhepunkt: Am Wochenende wurde ein Jugendclub im Zentrum der Stadt eine Woche vor seiner Eröffnung am Wochenende gleich zwei Mal von Rechtsextremen überfallen. Das berichtet die Beratungsstelle für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt in Chemnitz. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rechtsextreme terrorisieren seit Wochen Limbach-Oberfrohna</strong><br />Limbach-Oberfrohna. Eine Gruppe von Neonazis sorgt offenbar seit Wochen in Limbach-Oberfrohna für Angst und Schrecken. Trauriger Höhepunkt: Am Wochenende wurde ein Jugendclub im Zentrum der Stadt eine Woche vor seiner Eröffnung am Wochenende gleich zwei Mal von Rechtsextremen überfallen. Das berichtet die Beratungsstelle für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt in Chemnitz. <br />Bereits in der Nacht zum Samstag hatten mehrere Neonazis die Scheiben des Clubraumes zerschlagen. In der darauf folgenden Nacht versammelte sich nach Angaben der Opferberatungsstelle eine Gruppe von rund 30 rechtsextremen Leuten vor dem Jugendclub im Stadtzentrum. Sie versuchten in das Gebäude einzudringen.<br />
Die Angriffe vom Wochenende sind offenbar kein Einzelfall. Bereits an den vergangenen zwei Wochenenden wurden die mit der Ausgestaltung beschäftigten Jugendlichen von größeren Gruppen Neonazis bedroht. André  Löscher von der Opferberatung: „Die betroffenen Jugendlichen, die einen Freizeittreff für nicht rechte Jugendliche in Limbach schaffen wollen, sehen sich der Bedrohung schutzlos ausgeliefert.“ Die Polizei beurteile die Vorfälle gegenüber den Jugendlichen bisher als nicht politisch motiviert.<br />
Nach Angaben der Opferberatung zeige sich in der Region oft das gleiche Bild. Menschen, welche nach außen hin eine nicht rechte, alternative Meinung vertreten, leben mit dem Risiko Ziel eines rechten Übergriffes zu werden.<br />
Am kommenden Samstag eröffnet der Jugendclub offiziell. „Wir wollen uns von solchen Vorfällen nicht einschüchtern lassen und eröffnen“, sagt einer der Jugendlichen. Nach Angaben von Löscher will man noch in dieser Woche mit den Verantwortlichen der Stadt und der Polizei reden, um einen besseren Schutz für den Jugendclub zu organisieren. </p>
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		<title>Pleite des Chemnitzer Theaters abgewendet</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 07:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chemnitz. Rettung in letzter Minute: Die drohende Pleite des Chemnitzer Theaters ist  abgewendet. Der Stadtrat stimmte am Mittwochabend einem außerplanmäßigen Zuschuss von 600 000 Euro zu. Das Geld soll aus bereits bestätigten zusätzlichen Einnahmen der Stadt kommen. Gleichzeitig wurde der Generalintendant Bernhard Helmich beauftragt, bis Dezember ein tragfähiges Konzept zur künstlerischen und wirtschaftlichen Zukunft der Städtischen Theater vorzulegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stadtrat stimmt Zuschuss von 600000 Euro zu</strong><br />Chemnitz. Rettung in letzter Minute: Die drohende Pleite des Chemnitzer Theaters ist  abgewendet. Der Stadtrat stimmte am Mittwochabend einem außerplanmäßigen Zuschuss von 600 000 Euro zu. Das Geld soll aus bereits bestätigten zusätzlichen Einnahmen der Stadt kommen. Gleichzeitig wurde der Generalintendant Bernhard Helmich beauftragt, bis Dezember ein tragfähiges Konzept zur künstlerischen und wirtschaftlichen Zukunft der Städtischen Theater vorzulegen.<br />Die Erhöhung der Zuschüsse war notwendig geworden, da nach mehrmaliger Verlängerung von Haustarifverträgen seit Sommer wieder der Flächentarifvertrag für das Chemnitzer Theater gilt. Bei der derzeitigen Personalstärke wäre pro Jahr ein finanzieller Mehrbedarf von 4,2 Millionen Euro nötig.<br />
Im ebenfalls am Mittwoch vorgelegten Entwurf des Haushaltplanes 2009 ist eine Erhöhung des jährlichen Zuschusses für das Theater bis 2012 um eine Million auf 15,8 Millionen Euro vorgesehen. Nach Angaben von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) will die Stadt weiter ein Fünf-Sparten-Haus auf hohem, überregionalen Niveau.<br />
Der jährliche Zuschuss über das sächsische Kulturraumgesetz liegt bei reichlich sieben Millionen Euro. Etwa zehn Prozent seiner Ausgaben erwirtschaftet das Theater selbst. Die Besucherzahlen gingen seit 2003 um mehr als 40 000 auf zuletzt etwa 198 000 zurück.</p>
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