Test: Neues Google-Handy nur Mittelmaß

Das G1 wirkt derzeit noch etwas unfertig
Berlin. Mit Spannung wurde die Einführung des neuen Google-Handys in Deutschland erwartet. Seit Montag verkauft T-Mobile das so genannte G 1. Das Handy ist das weltweit erste mit dem Betriebssystem Android, das von Google entwickelt wurde, und soll nicht nur die Alternative zu Apples IPhone sein, sondern schneller und besser – vor allem im Internet.
In einem Schnelltest kommt die Stiftung Warentest bei dem Handy, das mindestens 659 Euro kostet zu einem wenig schmeichelhaften Ergebnis: Zum Telefonieren und fürs Internet ist das Google Handy gut geeignet, als Fotohandy, Multimedia-Spieler und als Navigationsgerät und Stadtführer macht das G 1 allerdings noch keine wirklich gute Figur.

Um das Gerät überhaupt nutzen zu können, so die Tester, muss man zunächst ein Google-Nutzerkonto einrichten.

 Neu am T-Mobile G1 ist vor allem seine Software, die schnelles Surfen, gute E-Mail-Funktionen und den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Programme garantiert – und auch erfüllt. Allerdings ist der Akku schon nach zwei Stunden Dauersurfen leer. Zum Verkaufsstart kommt das T-Mobile G1 zunächst mit Webbrowser, Google Maps, YouTube und Terminverwaltung daher, außerdem: Barcodescanner, die Preissuchmaschine Shop Savvy und der Stadtführer Wikitude. Weitere Programme gibt es über das Softwareportal Android Market.



Für ein Fotohandy sind die Bilder nur Mittelmaß, viele Aufnahmen verwackeln. Auch als Multimedia-Spieler ist das G1 kein Hit, ebenso wenig wie als Navigationsgerät oder Stadtführer. Für den Zweijahresvertrag (Mindestlaufzeit) muss man ab 659 Euro investieren, das sind 60 Euro für das Handy plus 24 Monatsraten für den günstigsten Tarif.



Fazit von Stiftung Warentest: Wer stets das Neuste braucht, muss auch das G1 haben. Wer nur das Beste will, der wartet besser. Das G1 wirkt derzeit noch etwas unfertig.

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