Sportler starb an Folgen einer Herzmuskelentzündung
Dresden. Das Rätsel um den Tod von René Herms ist gelöst. Der Leichtathlet starb nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden an den Folgen einer Herzmuskelentzündung. Diese sei durch Viren ausgelöst worden, so Oberstaatsanwalt Christian Avenarius. Infolge der Entzündung sei es zu einem plötzlichen Herzversagen gekommen.
Herms war am Samstag vor zwei Wochen tot in seiner Wohnung in Lohmen gefunden worden. Der Tod des 28-Jährigen hatte zahlreiche Spekulationen ausgelöst. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden definitiv keine Hinweise auf Doping gefunden.
Der Sportler soll am Montag in Pirna beigesetzt werden. Der Dresdner SC hat nach Bekanntwerden von finanziellen Problemen zu einer Spendenaktion aufgerufen. Damit sollen unter anderem die Beerdigungskosten finanziert werden.
Die Witte des 800-Meter-Läufers hatte zuvor dem deutschen Leichtathletikverband mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Herms war im vergangenen Jahr aus dem B-Kader geflogen, weil er nicht die geforderten Leistungen erbrachte.
