Freistaat schießt 150 Millionen Euro zu
Dresden. Das Dresdener Qimonda-Werk erhält vom Freistaat Sachsen ein Darlehen in Höhe von 150 Millionen Euro. Das kündigten Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) und Finanzminister Georg Unland (parteilos) heute in Dresden an. Damit ist das Hilfspaket beschlossene Sache und Qimonda vorübergehend gerettet.
Der Freistaat sei bereit, der Infineon-Tochter ein Darlehen in Höhe von 150 Millionen Euro zu gewähren, teilte Jurk mit. Bedingung sei allerdings, dass sich der Mutterkonzern in gleicher Höhe beteilige. Bislang hat Infineon Zusagen in Höhe von 50 Millionen Euro gemacht.
Qimonda gehört zu 77,5 Prozent dem Konzern Infineon. Mitte Oktober hatte die Tochterfirma angekündigt, 950 der 3000 Stellen am Standort Dresden abzubauen. Ohne Rettungspaket hätte dem Untenehmen im März die Insolvenz gedroht.
