Barack Obama feiert historischen Sieg bei US-Wahl

47-jähriger Demokrat zieht als erster Afroamerikaner ins Weiße Haus ein
Washington. Historischer Wahlsieg für Barack Obama: Der 47-Jährige hat die US-Präsidentenwahl klar gegen John McCain gewonnen. Der Demokrat schaffte damit nicht nur einen Machtwechsel im Weißen Haus, sondern wird der erste afroamerikanische US-Präsident. Zehntausende seiner Anhänger feierten den Sieg in Chicago.
Barack Obama holt nach gesicherten Prognosen und bisherigen Auszählungen bei den US-Präsidentenwahlen deutlich mehr als die benötigten 270 Wahlmännerstimmen. Die Grundlagen für den Einzug ins Weiße Haus legte der Demokrat mit seinem Siegen in Pennsylvania, Ohio und Virginia. Wie erwartet gewann er in vielen Staaten an der Ostküste, holte auch Kalifornien mit 55 Stimmen und weitere Staaten an der Westküste.
Der republikanische Kandidat John McCain gratulierte Obama kurze Zeit nach Bekanntgabe der Prognosen von der Westküste und räumte seine Niederlage ein. Gleichzeitig bot er Obama seine Unterstützung an. McCain hatte einige Staaten an Obama verloren. Von den Staaten mit vielen Wahlmännerstimmen konnte der 72-Jährige nur Texas und Georgia gewinnen. Damit bestätigten sich die Umfragen, die Obama zuletzt mit bis zu zehn Prozent in Führung gesehen hatten. Auch der scheidende republikanische US-Präsident George W. Bush gratulierte Obama zu seinem Erfolg.

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