Im Wintersemester starten 20 neue Studiengänge in Chemnitz

Technische Universität mit mehr als 2000 Neueinschreibungen
Chemnitz. Die Technische Universität Chemnitz startet in das Wintersemester 2008/2009 mit 64 Studienangeboten. Dazu zählen auch die vier neuen Bachelor-Studiengänge Chemie, Physik, Maschinenbau und Mikrotechnik/Mechatronik sowie 16 neue Master-Studiengänge. Damit sei in Chemnitz die Umstellung auf das gestufte Studiensystem im Rahmen des Bologna-Prozesses nahezu abgeschlossen, teilte die TU am Freitag mit.

„Ich rechne wieder mit mehr als 2000 Neueinschreibungen. Damit zeigen wir, dass die TU Chemnitz weiterhin ein sehr beliebter Studienort im Osten Deutschlands ist“, freut sich der Rektor Klaus-Jürgen Matthes. Die meisten Studierenden werden in diesem Semester in Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen immatrikuliert. „Auch im bundesweit einzigartigen Bachelor-Studiengang Sports Engineering ist mit bisher 85 Einschreibungen die Nachfrage weiterhin sehr gut“, sagt Professor Matthes.
Die Chemnitzer Uni konnte auch bei den Studierenden, die aus dem Ausland und aus den alten Bundesländern stammen, ihre Beliebtheit aufrechterhalten. So kommen bisher 137 neue ausländische Studierende an die TU, davon 37 aus Tschechien. 197 neue Studierende stammen aus den alten Bundesländern, die meisten aus Bayern und Baden-Württemberg. Insgesamt werden im Wintersemester wieder mehr als 10000 Studenten an der TU Chemnitz studieren. Da die Einschreibung in alle zulassungsfreien Studiengänge in den nächsten Tagen noch möglich ist, werden die Immatrikulationszahlen sicher weiter steigen.

Worauf ist der anhaltende Ansturm auf die Chemnitzer Hörsäle zurückzuführen? „Es gibt viele gute Gründe für ein Studium an unserer TU. Viele Studieninteressenten schätzen die Breite unseres Studienangebotes von Angewandter Informatik bis Wirtschaftswissenschaften. Interdisziplinäre Angebote wie die Europa-Studiengänge und Sports Engineering finden sich europaweit kaum ein zweites Mal“, so der Rektor. „Kooperationen mit regionalen und überregionalen Unternehmen ermöglichen frühzeitige Einblicke in die Arbeitswelt. Bei studentischen Projekten wie bei der UN-Simulation oder bei den Ökoautobauern von Fortis Saxonia kann sich jeder Student entsprechend seiner Interessen und Fähigkeiten einbringen, Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen. Labors, Unibibliothek und Rechenzentrum bieten zudem durch ihre moderne Ausstattung optimale Studienbedingungen“, berichtet Matthes. Die Uni pflege außerdem Beziehungen zu Hochschulen auf allen Kontinenten und die vielfältigen Angebote an Bachelor- und Masterstudiengängen seien europaweit anerkannt. Außerdem biete die Universitätsstadt Chemnitz im Osten das beste Studienumfeld – unter anderem günstige Mieten, ausreichend Wohnheimplätze, viele Betreuungsangebote und eine vergleichsweise hohe Kneipendichte.

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