Photovoltaik-Forschung in Freiberg wird verstärkt

Graduiertenschule startet am Freitag
Die Technische Universität (TU) Bergakademie Freiberg und die SolarWorld AG vertiefen ihre Zusammenarbeit bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern. Am Freitag startet dazu die Graduiertenschule Photovoltaik. Dabei handle es sich um ein bundesweit einmaliges Exzellenzprogramm, sagte ein TU-Sprecher am Dienstag. Junge Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der siliziumbasierten Photovoltaik promovieren möchten, könnten dabei praxisorientierte Forschungsthemen aus dem gesamten Spektrum der Solarstromtechnik aufgreifen.
Gleichzeitig würden Mitarbeiter des Unternehmens ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Promovenden weitergeben. Durch die Übernahme von Projektverantwortung würden die Nachwuchswissenschaftler zudem an Führungsaufgaben herangeführt. Die ersten zehn Teilnehmer der Graduiertenschule werden im Oktober erwartet. In jedem weiteren Jahr kommen fünf weitere Forscher hinzu. Sie ersetzen die nach drei Jahren ausscheidenden Wissenschaftler.

Den Angaben zufolge forscht die Universität seit Jahren zusammen mit dem SolarWorld-Konzern auf dem Gebiet der Photovoltaik. Die aktuellen Themen reichten von neuen Herstellungsmethoden von Solarsilizium über das Züchten von Einkristallen bis zur berührungslosen Defektanalyse fertiger Solarmodule.

(ddp)

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