Große Trauer um Thomas Dörflein, den Ziehvater von Eisbär Knut

Alles Gute auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke
Berlin. „Alles Gute auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke“, so lautet der Eintrag von Christine Gurtler im Kondolenz-Buch des Berliner Zoos für den plötzlich verstorbenen Tierpfleger und Ziehvater von Knut, Thomas Dörflein. Weit mehr als 2500 Einträge aus Deutschland und der Welt fanden sich allein bis heute Nachmittag in dem Onlinebuch des Zoos.

Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit (SPD), hatte zuvor der Mutter Dörfleins zum Tod ihres Sohnes kondoliert. Wowereit schrieb: „Mit großer Bestürzung haben die Berlinerinnen und Berliner, der Senat von Berlin und ich persönlich die Nachricht aufgenommen, dass Ihr Sohn Thomas Dörflein plötzlich und unerwartet verstorben ist. Es ist für uns alle unfassbar, dass dieser große, starke, sympathische Mann nicht mehr lebt.“ Dörflein habe die Herzen der Menschen in Berlin und weit darüber hinaus erobert.
Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz erklärte: „Die Gedanken aller Mitarbeiter und des Aufsichtsrates sind jetzt bei der Familie, den Angehörigen und Freunden unseres langjährigen Kollegen.“ Der 44-jährige Dörflein habe durch sein einzigartiges Engagement während der Handaufzucht von Eisbärenbaby Knut maßgeblich zum Besuchererfolg des Zoologischen Gartens im Jahre 2007 beigetragen. Zoo und Tierpark seien Dörflein hinsichtlich seiner Leistung und seines selbstlosen Einsatzes zu bleibendem Dank verpflichtet. Blaszkiewitz: „Wir trauern um einen kompetenten und erfahrenen Tierpfleger und werden ihm stets ein würdigendes Andenken bewahren.“

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